Zwei neue Priester für das Bistum Trier

Weihegottesdienst wird live übertragen

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Zwei neue Priester für das Bistum Trier

Weihegottesdienst wird live übertragen


Trier – Am Samstag, 22. Mai 2021 um 09:30 Uhr werden die beiden Diakone Christian Josef Kossmann und Stephan Schmidt von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht. Coronabedingt steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung; daher können nur eingeladene Gäste an der Weiheliturgie vor Ort teilnehmen. Wer dennoch mitfeiern möchte, kann den Weihegottesdienst live im Internet verfolgen.

Die Priesteramtskandidaten

Christian Josef Kossmann, gebürtig aus der Pfarrei St. Cyriakus Niedermendig (Pfarreiengemeinschaft Mendig), ist zurzeit als Diakon in der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm tätig. Sein künftiger Einsatzort ab 01. August 2021 als Kaplan wird die Pfarreiengemeinschaft Am Schaumberg in Tholey (Theley) sein.

Stephan Schmidt aus der Pfarrei Hl. Geist Nohfelden-Gonnesweiler (Pfarreiengemeinschaft Bostalsee) bleibt nach der Weihe als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Saarburg, in der er bereits seit Oktober 2020 als Diakon tätig ist. Bis dahin hat er während seines Pastoral- und Diakonatspraktikums in der Pfarreiengemeinschaft Dillingen gewirkt.

Sie haben die Möglichkeit, den Gottesdienst via Internet-Stream zu verfolgen auf https://youtu.be/9ucx02sXmnI.

Über folgenden QR-Code kann der Link direkt aufgerufen werden:

Beitrag im Paulinus: https://www.paulinus.de/paulinus/Integrale?&ACTION=ViewPageView&MODULE=Frontend&PageView.PK=1&Document.PK=8540

Ostergruß 2021


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Ostergruß 2021


DER GROSSE STEIN

Am Ostermorgen bewegt die Frauen, die gemeinsam zum Grab Jesu gehen, nur eine einzige Frage: „Wer wird uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Der Stein war nämlich sehr groß.“ Eine unverrückbare harte Tatsache, eine unüberwindliche Schwierigkeit! Diese Frauen wissen genau: An diesem Stein führt kein Weg vorbei. Aber das zeichnet die Frauen aus; Sie weichen nicht zurück vor dem Stein, brechen auf, scheinbar irrational, gehen bewusst auf den Stein zu. Gegen jede Hoffnung – hoffen sie.

 (Theo Schmidkonz SJ)

Wir alle erleben im Leben immer wieder und auch gerade jetzt, dass Steine und Beschränkungen lästig sein können, wenn sie uns den Weg, versperren, wenn sie uns stolpern lassen, wenn sie uns auf der Seele lasten. Und dann fragen auch wir uns, wer wird uns den Stein wegwälzen?

Gott hat an Ostern den Stein ins Rollen gebracht. Er hat gezeigt, dass es für ihn kein unüberwindliches Hindernis gibt, selbst den Tod nicht!

In diesem Sinne wünschen die Hausleitung des Bischöflichen Priesterseminars, die Schwestern des hl. Karl Borromäus und die ganze Seminargemeinschaft Ihnen von Herzen ein frohes, barrierefreies und gesegnetes Osterfest. Möge uns das Osterlicht leuchten, auch wenn die Aussicht versperrt ist. Sein Licht ist stärker als jede Nacht und jeder Stein.

Weihnachtsgruß 2020

Fürchtet euch nicht - Gott bei euch!

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Weihnachtsgruß 2020

Fürchtet euch nicht - Gott bei euch!


Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

die Corona-Pandemie hat unser aller Leben verändert und geht nicht spurlos an uns vorbei. Liebgewonnene Traditionen und Bräuche können wir nur unter zum Teil erschwerten Bedingungen leben und erleben – so auch die Advents- und Weihnachtszeit 2020. Doch lassen Sie uns nicht vergessen:

Gott hat mit der Geburt seines Sohnes
ein Hoffnungszeichen in die Welt gesandt.
Diese Hoffnung wollen wir auch in diesem
Jahr feiern!

So bleiben auch Sie hoffnungsvoll mit der Zuversicht: Gott bei euch!

Wir wünschen allen, die sich dem Priesterseminar und in der Priesterausbildung verbunden wissen, im Namen der gesamten Gemeinschaft des Priesterseminars ein anderes, aber dennoch, oder vielleicht gerade deshalb ein hoffnungsvolles und gesegnetes Weihnachtsfest.

Möge Gott uns auch im neuen Jahr 2021 jeden Tag mit uns gehen und uns auf unseren Wegen begleiten.

Neue Priester für das Bistum Trier

Weihe-Gottesdienste und Eucharistische Anbetung werden live übertragen

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Neue Priester für das Bistum Trier

Weihe-Gottesdienste und Eucharistische Anbetung werden live übertragen


Trier – Sechs Männer werden am Samstag, 26. September um 9 Uhr von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht. Ebenfalls in der Hohen Domkirche findet am darauffolgenden Tag (Sonntag, 27. September) um 14.30 Uhr die Weihe der Ständigen Diakone statt. Corona-bedingt steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung; daher können nur geladenen Gästen an den Eucharistiefeiern vor Ort teilnehmen. Wer dennoch mitfeiern möchte, kann die Weihegottesdienste live im Fernsehen oder Internet verfolgen.

Des Weiteren gibt es ein Online-Gebetsangebot zur Vorbereitung auf die Weihen sowie ein Gebet um geistliche Berufungen: In den Tagen vom 21. bis 25. September, jeweils von 19 bis circa 19.45 Uhr, streamt das Bistum aus der ehemaligen Schwesternkapelle des Priesterseminars eine Eucharistische Anbetung mit Sakramentalem Segen, an der auch Bischof Ackermann teilnehmen wird, auf www.t1p.de/medial-mitbeten.

Die Priesteramtskandidaten

Carsten Mayer, gebürtig aus der Pfarrei St. Matthias Mehren (PG Gillenfeld), ist zurzeit als Diakon in der PG Andernach tätig. Sein künftiger Einsatzort als Kaplan wird die Pfarreiengemeinschaft Saarlouis links der Saar sein. Dominik Schmitt aus der Pfarrei Sankt Johannes der Täufer Konfeld (PG Weiskirchen) bleibt als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Mayen, in der er zurzeit als Diakon tätig ist. Stephan Schramm, dessen Heimatpfarrei St. Peter in Wittlich-Wengerohr (PG Wittlich) ist, war bislang als Diakon in der PG Welschbillig. Nach der Weihe zum Priester wird er als Kaplan in die PG Zemmer (Schleidtweiler-Rodt) gehen. Bernd Schütz aus der Pfarrei St. Peter Bonn (Vilich) wird künftig als Kaplan in der PG Saarbrücken St. Johann wirken, in der er bislang als Diakon tätig war. Patric Schützeichel aus der Pfarrei Maria Himmelfahrt Waldbreitbach (PG Kurtscheid-Niederbreitbach-Waldbreitbach) war bislang Diakon in der PG Waldrach. Künftig wird er als Kaplan in der PG Bad Kreuznach eingesetzt. Jonas Staudt aus der Pfarrei St. Peter und Paul Nalbach (PG Nalbach) wird seinen Dienst als Kaplan in der PG Rhens antreten, in der er bislang als Diakon tätig war.

Ursprünglich sollten am 30. Mai dieses Jahres sieben Männer zu Priestern geweiht werden. Aufgrund der Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Krise musste die Weihe allerdings verschoben werden. Diakon Stephan Schmidt hat inzwischen um Aufschub der Priesterweihe gebeten, hält aber am Ziel, Priester zu werden, fest.
(Quelle: www.bistum-trier.de)

Priesterweihe und Weihe der Ständigen Diakone im Bistum

Gottesdienste werden live übertragen – Corona-bedingt nur geladene Gäste im Dom

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Priesterweihe und Weihe der Ständigen Diakone im Bistum

Gottesdienste werden live übertragen – Corona-bedingt nur geladene Gäste im Dom


Freitag, 4. September 2020

Trier – Sechs Männer werden am 26. September um 9 Uhr von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht. Ebenfalls in der Hohen Domkirche findet am darauffolgenden Tag um 14.30 Uhr die Weihe der Ständigen Diakone statt. Da aufgrund der Corona-Hygieneauflagen nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, können nur geladene Gäste an den Weihe-Gottesdiensten im Dom teilnehmen. Wer dennoch mitfeiern möchte, kann die Pontifikalämter live im Fernsehen oder Internet verfolgen.

Empfangsmöglichkeiten der Gottesdienst-Übertragungen

Haushalte mit Kabelanschluss können die Übertragungen im Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunk sehen (Raum Trier, untere Saar, Ruwer, Mittelmosel, Süd- und Vulkaneifel – die Liste aller Kabelnetze gibt es auf www.ok54.de/technik-produktion-empfang). Der OK54 Bürgerrundfunk ist außerdem bundesweit über MagentaTV zu empfangen. Ob weitere OK-TV-Sender die Übertragungen übernehmen, ist noch nicht entschieden.

Wer diese Möglichkeiten nicht nutzen kann, hat die Möglichkeit, die Gottesdienste via Internet-Stream zu verfolgen auf https://t1p.de/medial-mitbeten oder über den YouTube-Kanal des OK54 Bürgerrundfunks auf www.ok54.de/mediathek. Im Anschluss an die Liveübertragung sind die Videos dort jederzeit als Aufzeichnung abrufbar.
(ih)

Neuer Termin für Weihen steht fest

Priesteramtskandidaten und Diakonatsbewerber können 2020 geweiht werden

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Neuer Termin für Weihen steht fest

Priesteramtskandidaten und Diakonatsbewerber können 2020 geweiht werden


Bistumsweit/Trier – Sieben Männer im Bistum Trier können noch in diesem Jahr von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht werden. Auch fünf Diakonatsbewerber dürfen sich auf ihre Weihe zu Ständigen Diakonen im kommenden Herbst freuen. Die Priesterweihe findet am Samstag, 26. September um 9 Uhr im Hohen Dom zu Trier statt. Der Termin für die Diakonenweihe ist am darauffolgenden Sonntag, 27. September, um 14.30 Uhr – ebenfalls im Trierer Dom. Die Weihegottesdienste sollen unter Berücksichtigung der im September geltenden Auflagen zur Pandemiebekämpfung gefeiert werden.

Aufgrund der Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mussten die ursprünglich für Mai und Juni geplanten Feiern verschoben werden. Vor genau 50 Jahren wurden im Bistum Trier erstmals Ständige Diakone geweiht.

Weitere Informationen zur Priesterausbildung im Bistum Trier gibt es auf www.ps-trier.de sowie zur Diakonenausbildung auf www.bistum-trier.de/personal/ausbildung-pastoraler-berufe/ausbildung-staendiger-diakon/
(ih)

Quelle: www.bistum-trier.de

Priesterweihe im Bistum Trier verschoben

Neuer Termin noch ungewiss

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Priesterweihe im Bistum Trier verschoben

Neuer Termin noch ungewiss


Bistumsweit/Trier – Sieben Weihekandidaten im Bistum Trier können aufgrund der Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht wie geplant am 30. Mai zu Priestern geweiht werden. Das teilte der Regens des Bischöflichen Priesterseminars, Weihbischof Robert Brahm, am Mittwoch, 23. April, mit. Ein neuer Termin ist noch nicht festgelegt.

Da die Planung größerer Veranstaltungen zurzeit vermehrt Unsicherheiten mit sich bringe, habe sich der Regens nach eingehender Beratung mit Bischof Dr. Stephan Ackermann dafür entschieden, die Situation zunächst weiter zu beobachten. Ein neuer Termin werde sich finden, „sobald es möglich ist“, so Brahm in seinem Schreiben an die Seminaristen. Daneben bedankte er sich bei diesen für zahlreiche konstruktive Rückmeldungen im Vorfeld der Entscheidung.

Weihbischof Brahm leitet seit Beginn des Jahres das Bischöfliche Priesterseminar in Trier. Weitere Informationen zur Priesterausbildung im Bistum Trier gibt es hier auf der Seite.

(ih)

Information zum Mittagstisch im Priesterseminar


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Information zum Mittagstisch im Priesterseminar


                                                                                                                     
Trier, 19.03.2020

Liebe Mittagstisch-Besucherinnen und Besucher,

unsere Bistumsleitung hat am 17.03.2020 unter anderem angeordnet, dass zunächst bis zum 30. April 2020 alle physischen Zusammenkünfte, die nicht zwingend notwendig sind, zu unterlassen sind. Hierzu gehören neben der gemeinsamen Kaffeepause natürlich konsequenterweise auch das gemeinsame Mittagessen bei uns im Priesterseminar.

Wir hoffen, dass sich bis Ende April die Lage insoweit beruhigt hat, dass wir Ihnen ab dem 04. Mai 2020 wieder in gewohnter Form unseren Mittagstisch anbieten können. Wenn wir hierzu „grünes Licht“ bekommen, werden Sie die Möglichkeit haben, sich Montag, den 27. April bis Mittwoch, den 29. April 2020 über unsere Pfortenmitarbeiter telefonisch (0651-9484-0) zum Mittagstisch für die Woche vom 04. – 08. Mai 2020 anzumelden.

Wir bitten um Ihr Verständnis und insbesondere um Ihre Mithilfe, die Gefahr der rasanten Verbreitung des Corona-Virus so gut wie eben möglich durch Ihr Zutun zu minimieren.

Herzlichen Dank!

Bleiben Sie gesund und frohen Mutes!

Ihr Team des Priesterseminars

NEWS: Corona-Prävention


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NEWS: Corona-Prävention


Liebe Teilnehmer/-innen
des Rhetorikkurses und des Gesprächsführungskurses I,

innerhalb kürzester Zeit haben sich die Situation sowie die Maßnahmen und Anordnungen – auch seitens des Bistums – angesichts der Verbreitung des Coronavirus nochmals verschärft. Weiteres dazu finden Sie unter: https://www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/

Daher werden sowohl der Rhetorikkurs, der vom 16.-20.03.2020 und der Gesprächsführungskurs I, der vom 23.-27.03.2020 vorgesehen war (hier folgt auch noch eine gesonderte Mitteilung), abgesagt.

Nach geeigneten Ersatzlösungen wird gesucht, sobald dies möglich ist und die Lage konkretere Planungen zulässt. Sie werden zu gegebener Zeit die entsprechenden Informationen erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Laufer-Schmitt
Subregens

Kommunitätswochenende 2020


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Kommunitätswochenende 2020


Am 1./2. Februar 2020 fand das jährliche Kommunitätswochenende im Priesterseminar Trier statt. Im Vordergrund stand dabei das gegenseitige Kennenlernen zwischen den Seminaristen und dem neuen Regens, Weihbischof Robert Brahm.

Am Fest der Darstellung des Herrn, feierte die Kommunität dann noch, zusammen mit den Schwestern vom hl. Borromäus und einigen Felixianern und Bischof Dr. Stephan Ackermann die Eucharistie. Beim anschließenden Mittagessen blieb dann auch noch Zeit für den Austausch mit Bischof Stephan.

Wir haben beim Wochenende auch an die drei Mitbrüder im Außenstudium gedacht. (ols)

Küchenteam des Priesterseminars mit Oscar ausgezeichnet


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Küchenteam des Priesterseminars mit Oscar ausgezeichnet


Trier. Das Küchenteam des Bischöflichen Priesterseminars unter Leitung von Chefkoch Wolfgang Hilgenfeld freut sich im Speisesaal über die überraschende Oscarverleihung. Im Rahmen einer kurzen Laudatio hatten sich die Gäste, die dort am täglichen Mittagessen teilnehmen, mit dieser symbolischen Geste für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und die kreativen Überraschungsmenüs bedankt. Neben dem Oscar wurde ein Wandkalender mit ausgewählten Fotos überreicht, der die Vielfalt an Vorspeisen, Hauptgerichten und Nachtischen eindrucksvoll dokumentiert. (mw)

In der Nachfolge Wort und Licht Christi in die Welt bringen

Weihbischof Brahm weiht sieben Männer aus dem Bistum zu Diakonen

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In der Nachfolge Wort und Licht Christi in die Welt bringen

Weihbischof Brahm weiht sieben Männer aus dem Bistum zu Diakonen


Trier – „Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst“ – unter dieses Leitwort stellten sich sieben junge Männer aus dem Bistum Trier. Weihbischof Robert Brahm weihte die Seminaristen des Priesterseminars im Auftrag von Bischof Stephan Ackermann am 23. November, am Samstag vor dem Christkönig-Sonntag im Trierer Dom zu Diakonen. Dies sei ein Tag der Freude und des großen Geschenkes für die Diözese Trier, betonte er in der vollbesetzten Bischofskirche.

Welche Bedeutung hat der Begriff der Nachfolge? Dieser Frage geht Weihbischof Brahm in seiner Predigt nach und stellte zunächst das Ergebnis vor, das man beim Googeln des Wortes erhalte. 2,5 Millionen Einträge gebe es zum Stichwort „Nachfolge“, wovon nur die wenigsten einen theologischen Bezug haben. Überwiegend verbindet man das Thema mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. Dazu gebe es dann genaue Fahrpläne, wie Nachfolge ablaufen solle, wann zusätzliche Beratungen notwendig seien und wie ein Notfallplan aussehen müsse.

In der säkularen Welt von heute hätte Jesus vermutlich viele Zuhörer und Nachfolger, gab der Weihbischof zu bedenken. Seien Reden nämlich hätten viele inhaltliche Ähnlichkeiten mit dem, was heute für Nachfolger zu beachten sei. Von den Anforderungen an Engagement, Durchhaltevermögen und erforderlichen Verzicht bis zu den Kosten für einen erfolgreichen Weg gelte es, alles genau zu bedenken, bevor man die Nachfolge antrete. „Jesus sagt es genauso: Prüfe, ob du es leisten kannst und willst, dem Menschensohn nachzufolgen“, erklärt Brahm mit Verweis auf das Evangelium. Darin werde keine Herausforderung verschleiert, und niemand müsse diese Nachfolge antreten. Wer aber nachfolgen wolle, der müsse genau prüfen, was das bedeutet.

„Nachfolge ist aber zum Scheitern verdammt, wenn man auf dem Weg nur zurückschaut und in alten Rollenbildern verharrt“, betont Weihbischof Brahm. Wie für den unternehmerischen Betrieb heiße es auch auf dem Weg der Nachfolge Jesu, sich nach vorne auf ein neues Ziel hin zu orientieren. Im Loslassen des Alten gelte es, Blick, Hände, Herz und Geist für das Neue zu öffnen.

„War Jesus also so etwas wie ein Unternehmensberater seiner Zeit?“, fragt der Weihbischof weiter und antwortet mit einem klaren Nein. Jesus sei es nicht um ein Produkt oder eine Dienstleistung gegangen, die für die Zukunft fit gemacht werden müsse. Seine Worte richteten sich auf das Reich Gottes als das klare Ziel allen Seins und Handelns. Wie die Jünger, die nach Jesu Tod zurück in ihre Heimatstadt Emmaus unterwegs sind, erhelle Jesus durch seine Botschaft auch heute die Wege der Menschen. Indem die Jünger Jesu Wort hören und sich treffen lassen, kommen sie in seine Nachfolge.

Auch für die sieben Weihekandidaten stehe die Nachfolge Christi künftig immer zwischen den praktischen Haltungen und dem Pol der Suche nach Begegnungen mit Jesus und dem Reich Gottes. Diese Begegnungen, so wünscht der Weihbischof den neuen Diakonen, sollen ihnen helfen, eigene Einstellungen und Haltungen aufzugeben und sich auf den Willen Gottes einzulassen. „Seien Sie mit ihm immer neu auf dem Weg, sein Licht zu erfahren und in unsere Welt hinein zu tragen.“

Mit diesem Wunsch vollzog Weihbischof Robert Brahm die Weihe von Carsten Mayer, Stephan Schmidt, Dominik Schmitt, Stephan Schramm, Bernd Schütz, Patric Schützeichel und Jonas Staudt zu neuen Diakonen. Als solche werden sie in den Pfarreiengemeinschaften Andernach, Dillingen und Mayen, Saarbrücken und Waldrach sowie im Bischöflichen Generalvikariat ihren Dienst zur Verkündigung des Wortes Gottes leisten. Der herzliche Beifall von Familien, Freunden und Weggefährten begleitete die Neugeweihten auf ihren ersten Schritten als Diakone im Bistum Trier.

Hier finden Sie die Predigt von Weihbischof Robert Brahm im Wortlaut: Predigt Weihbischof Robert Brahm_Diakonenweihe Trier_November 2019

(Quelle Text: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/in-der-nachfolge-wort-und-licht-christi-in-die-welt-bringen / Fotos: Christine Cüppers)

Diakonenweihe im Hohen Dom zu Trier

Sieben Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars werden zu Diakonen geweiht

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Diakonenweihe im Hohen Dom zu Trier

Sieben Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars werden zu Diakonen geweiht


 

Am Samstag vor dem Christkönigs-Sonntag, den 23.11.2019, wird Herr Weihbischof Robert Brahm im Auftrag von Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann sieben Seminaristen des Bischöflichen Priester-seminars für das Bistum Trier im Hohen Dom zu Diakonen weihen. Die Weiheliturgie beginnt um 09.30 Uhr.

Folgende sieben Kandidaten empfangen die Diakonenweihe:

  • Carsten Mayer aus der Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld, Mehren/St. Matthias, der bisher als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Andernach wirkt.
  • Stephan Schmidt aus der Pfarreiengemeinschaft Bostalsee, Gonnesweiler/Hl. Geist,
    der zum pastoralen Einsatz in der Pfarreiengemeinschaft Dillingen ist.
  • Dominik Schmitt aus der Pfarreiengemeinschaft Weiskirchen, Konfeld/St. Johannes der Täufer, der bisher als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Mayen eingesetzt ist.
  • Stephan Schramm aus der Pfarreiengemeinschaft Wittlich, Wittlich-Wengerohr/St. Peter, der derzeit zu 50% in der Rechtsabteilung des Bischöfl. Generalvikariates arbeitet und zu weiteren 50% für ein Aufbaustudium freigestellt ist.
  • Bernd Schütz aus dem Seelsorgebereich „An Rhein und Sieg“ im Stadtdekanat Bonn, Bonn-Vilich/St. Peter, der bisher in der Pfarreiengemeinschaft Saarbrücken St. Johann wirkt.
  • Patric Schützeichel aus der Pfarreiengemeinschaft Kurtscheid-Niederbreitbach-Waldbreitbach, Waldbreitbach/Maria Himmelfahrt, der aktuell in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach eingesetzt ist.
  • Jonas Staudt aus der Pfarreiengemeinschaft Nalbach, Nalbach/St. Peter und Paul, der derzeit in der Seelsorge der Pfarreiengemeinschaft Rhens-Spay

Den Menschen zugewandt

Monsignore Becker als Regens des Priesterseminars verabschiedet

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Den Menschen zugewandt

Monsignore Becker als Regens des Priesterseminars verabschiedet


Trier – „Bewegte Jahre“ seien es gewesen, durch die Heilig-Rock-Wallfahrt und die Synode im Bistum, aber auch die kirchlichen Entwicklungen in Deutschland und der Welt, die Monsignore Michael Becker in den fast zehn Jahren seit seinem Amtsantritt als Regens (Leiter) des Priesterseminars in Trier erlebt habe. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 4. November bei der Verabschiedung von Becker betont. Becker übernimmt zum 1. Januar die Stelle als Pfarrer im Leitungsteam der Pfarrei Bad Kreuznach. Dann übernimmt Weihbischof Robert Brahm zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben das Amt.

Mit seiner „ruhigen, menschlich verbindlichen Art“ habe Becker nicht nur vielen neuen Mitarbeitenden geholfen, in ihre Aufgaben zu finden, sondern auch die inhaltlich-konzeptionellen Veränderungen im Priesterseminar gemeistert. Der Bischof nannte beispielhaft die Verlegung der Studienphase der Seminaristen nach St. Georgen; „eine sachlich-organisatorische Entscheidung“, die aber auch sehr emotional begleitet gewesen sei. Wichtig sei auch die Öffnung des Hauses für das Sprachen- und Orientierungsjahr „Felixianum“ gewesen – ein Angebot, „von dem junge Leute menschlich, intellektuell und spirituell profitieren“. Zudem habe Becker mit Blick auf die Gebäudesituation die begonnene Weiterentwicklung zum „Haus der pastoralen Berufe“ angestoßen. Ackermann dankte dem scheidenden Regens für seine Bereitschaft, eine neue Aufgabe in der Pastoral des Bistums zu übernehmen. Es brauche gute Leitungsteams und damit auch gute Priester in den Teams, die eine gute Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen gestalteten.

Priesterausbildung bleibt in Bewegung

Dass der neue Regens, Weihbischof Robert Brahm, kommissarisch ernannt sei, zeige, dass es nicht „business as usual“ sei, betonte Bischof Ackermann. „Das Signal ist: Priesterausbildung bleibt in Bewegung.“ Und dass ein Weihbischof unter Beibehaltung seiner bisherigen Aufgaben dieses Amt übernehme, zeige die Wichtigkeit dieser Rolle und „dass der Bischof weiterhin nah dran bleibt an der Priesterausbildung“. So werde etwa die Qualitätssicherung für die Ausbildung künftig ein noch wichtigeres Thema sein, sagte Ackermann. Mit Blick auf die Synodenumsetzung betonte er: „Priester werden im Bistum Trier heißt, auf ein breiteres Priesterbild zuzugehen“, eines, das über das Bild des „klassischen Pastors“ hinausgehe und eine größere Vielfalt zulasse.

Prof. Dr. Johannes Brantl, Rektor der Theologischen Fakultät, dankte Becker für die gute Zusammenarbeit. Er wünschte Becker „eine glückliche Hand, Gelassenheit und Geduld“ für die neue Aufgabe sowie ein „großes gläubiges Vertrauen, dass Gott seine Kirche führt“ und hieß Weihbischof Brahm herzlich willkommen. Für die Mitarbeitenden im Pastoralkurs sprach Steffen Stutz vom Arbeitsbereich „Ausbildung pastoraler Berufe“ im Bischöflichen Generalvikariat. Er bescheinigte Becker mit seiner „menschlich zugewandten Art“ eine „vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit“ und erinnerte an die gemeinsame Entwicklung neuer Formate wie das „Theo-Wochenende“, an dem Theologie-Studierende von allen Standorten zusammenkommen. Engagiert in die Debatten in der Konferenz der Regenten der deutschen Priesterseminare habe Becker sich eingebracht, mit „menschlicher Wärme“ und unter Achtung der „Freiheit der Diskussion“, sagte Regens Hartmut Niehues (Münster) als Vorsitzender der Regentenkonferenz. „Deine Stimme hatte Gewicht; Du hast Verantwortung übernommen für das Gelingen der Konferenz“, betonte er. Niehues ermutigte zu einem „klaren Bekenntnis für den priesterlichen Dienst in unserer Kirche“ und hieß Weihbischof Brahm in der Konferenz und als Regens willkommen: „Sie dürfen sich auf eine wunderbare Aufgabe freuen.“

Menschlich, ehrlich, immer ansprechbar

Der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung des Priesterseminars, Peter Becker, ließ die Mitarbeitenden in einem kurzen Film zu Wort kommen. „Menschlich, ehrlich, immer ansprechbar“ waren nur einige der vielen sehr wertschätzenden Worte, die die Mitarbeitenden für ihren Chef fanden. Auch Carsten Meyer und Jonas Staudt für die Kommunität nannten Beckers Zugewandtheit und menschliche Art, während sie zusagten, sich mit dem neuen Regens Brahm „auf einen guten gemeinsamen Weg“ zu machen.

Der scheidende Regens bedankte sich herzlich für die guten Worte. Mit den Worten des verstorbenen Generalvikars des Bistums Würzburg, Karl Hillenbrand, sagte er, er sei heute wie vor zehn Jahren der Ansicht, dass in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt Priester gebraucht würden, „die geistliche Menschen und zugleich menschliche Geistliche“ seien. In den vergangenen zehn Jahren habe sich vieles im Bistum verändert. Wenn nun die Umsetzung der Synode anstehe mit all dem, was sie den Menschen an Veränderungen und vielleicht auch Zumutungen abverlange, nehme er sich selbst nicht aus. Er sei „sehr darauf gespannt, was ihn als Pfarrer im Leitungsteam der Pfarrei Bad Kreuznach“ erwarte. Die ersten Begegnungen hätten ihn hoffnungsvoll gestimmt. „Es gilt, finde ich, den Realitäten, so wie sie nun einmal sind, ins Auge zu schauen; und dabei weder in Ängstlichkeit oder Larmoyanz zu verfallen noch in Hektik oder übertriebenen Aktionismus.“ Das helfe alles nicht weiter. „Es gilt weiterhin, sich dabei in allem der guten Führung und Fügung Gottes anzuvertrauen und auf den Beistand seines guten Geistes zu setzen, der uns begleitet und antreibt, mit Phantasie und Kreativität das Gute zu tun.“

Neuer Regens zwischen „Kontinuität und Veränderung“

Der künftige Regens Weihbischof Brahm dankte Bischof Ackermann für das Vertrauen. An diesem Abend sei spürbar geworden, was es heiße, Regens im Trierer Seminar zu werden. Die „ausgestreckten Arme“ hätten ihm gut getan. Brahm sagte, er sehe seine Aufgabe „zwischen Kontinuität und Veränderung“ und nehme diese gerne an. Die Priesterausbildung sei ein wichtiges und zentrales Thema im Bistum.

Die Feier hatte mit einem Pontifikalamt begonnen, dem Bischof Ackermann vorstand. Am 4. November gedenkt die katholische Kirche dem Hl. Karl Borromäus (1538-1584). Er ist Patron des Priesterseminars, und die im Seminar tätigen Ordensfrauen gehören der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Karl Borromäus an. Den Gottesdienst hatten Johanna Becker, Vivian Lion, Patric Schützeichel und Bernd Schütz musikalisch gestaltet. Beim Festakt, durch den Subregens Oliver Laufer-Schmitt führte, sorgten Mandryka Müller, Petar Entchev, Ursula Heckmann vom Philharmonischen Orchester der Stadt Trier und Domorganist Josef Still für den guten Ton.

(JR)

(Quelle Text & Bild: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/den-menschen-zugewandt/)

Priesterseminar trauert um Mitarbeiterin


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Priesterseminar trauert um Mitarbeiterin


Der Herr über Leben und Tod hat unsere liebe, ehemalige Mitarbeiterin

Frau Monika Ackermann

am 16.10.2019 von ihrem langen und so tapfer ertragenen Leiden erlöst und zu sich heimgerufen.

Wir gedenken ihrer in großer Dankbarkeit!

Wir empfehlen sie sowie alle, die um sie trauern, im Gebet dem Gott des Lebens und erbitten Hoffnung und Trost aus dem Glauben an die Auferstehung der Toten.

Möge der Herr ihr Ruhe und ewigen Frieden schenken und sie jetzt vom Glauben zum Schauen führen.

Trier, 17.10.2019

Msgr. Michael Becker
Regens

„Für uns Menschen und zu unserem Heil“

Bischof Stephan Ackermann weiht Sebastian Kühn zum Priester

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„Für uns Menschen und zu unserem Heil“

Bischof Stephan Ackermann weiht Sebastian Kühn zum Priester


Trier – „Für uns Menschen und zu unserem Heil“: Diese Worte aus dem großen Glaubensbekenntnis der Kirche hat Sebastian Kühn als Weihespruch gewählt. Sie sollen künftig Leitwort für den priesterlichen Dienst sein; sein Leben und seinen Dienst prägen. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat den 29-Jährigen aus Eppelborn am 8. Juni im Trierer Dom zum Priester geweiht.

Bischof Ackermann nahm den Weihespruch zum Anlass, den Blick auf das Wort „Heil“ zu lenken – ein Wort, das in der Alltagssprache so gut wie gar nicht benutzt werde, für die Religion und den Dienst der Priester aber einen hohen Stellenwert habe. Es stehe in der Nähe zum Begriff der Heiligen. Und dieses „heilig“ werde wiederum in der Bibel erstmals mit Gott selber in Verbindung gebracht. Er, der Heilige, sei unantastbar, stehe nicht zur Disposition. „Gott kann man nicht verzwecken und instrumentalisieren“, betonte der Bischof und schlug den Bogen von Gott zum Menschen. Der Mensch, nach dem Abbild Gottes geschaffen, sei somit ebenfalls geheiligt. Und weil die Heiligkeit für das menschliche Leben gelte, sei es besondere Aufgabe der Kirche und all ihrer Glieder, sich für jedes menschliche Leben einzusetzen, „auch und gerade da, wo es nicht von Nutzen zu sein scheint und als wertlos dargestellt wird“. Dort müssten umso mehr Würde und Sinn des Lebens gesehen werden. Aufgabe des Priesters sei es, Zeuge zu sein für die Heiligkeit Gottes. Gleichzeitig müsse er eintreten für die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens, dass es bewahrt und nicht mit Füßen getreten werde. „Ist dieser Anspruch aber nicht gleich zum Scheitern verurteilt?“, fragte Ackermann. Welches Leben sei nicht verletzt oder versehrt? In welchem Leben gebe es keine Brüche, die schmerzhaft und verletzend seien?

“Was für ein wunderbarer Dienst”

„Unser Leben ist nicht einfach heil“, stellte der Trierer Oberhirte fest. Umso wichtiger und wertvoller sei es, dass Gott in der Gestalt seines Sohnes zu unserer Heilung in diese Welt gekommen sei. Weil er um die Verletzungen des menschlichen Lebens wisse, habe er seinen heiligen Sohn gesandt. Nicht um seine Heiligkeit zu bewahren, sondern „um alle, die er berührt und die sich von ihm berühren lassen, zu heilen“. Bis in den Tod am Kreuz habe sich Jesus selber verwunden lassen, um den Menschen Heil zu bringen. Wie die Hostie im Sakrament der Eucharistie habe er sich zerbrechen lassen, um der Heiland zu werden. Das Wort des Heils in den Mund zu nehmen, bedeute Mut und den festen Glauben, dass da, wo Unglück, Scheitern und Schmerz im Leben der Menschen existieren, durch Gottes Wirken Heil wachsen kann. Dies erfahrbar zu machen, sei Aufgabe des Priesters, erläuterte der Bischof und schloss mit dem Bekenntnis: „Was für ein wunderbarer, großartiger Dienst!“

Bei der anschließenden Weihe legte der Kandidat nach der Anrufung des Heiligen Geistes sein Gehorsamsversprechen gegenüber dem Bischof ab. Weihelitanei, Handauflegung und Weihegebet erbaten die Kraft Gottes, des Geistes und aller Heiligen, mit deren Hilfe der Priester künftig seinen Dienst tun soll. Nach dem Anlegen des Priestergewandes salbte der Bischof die Hände des Neupriesters und überreicht ihm symbolisch Hostienschale und Kelch als Zeichen der Eucharistie.

Nach diesem Ritus nahm Sebastian Kühn als neuer Priester den Platz am Altar des Domes ein. Kühn hat in Trier studiert. Sein Pastoralpraktikum leistete er in der Pfarreiengemeinschaft Niederfischbach-Mudersbach. Als Kaplan wird er in der Pfarreiengemeinschaft Speicher eingesetzt. Weitere Informationen und eine Bildergalerie von der Weihe sindhier zu finden.

(Quelle: Bistum Trier / Foto: H. Thewalt)

Ostergruß 2019


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Ostergruß 2019


 

umkehrschluss

wenn man schon

mitten im leben

tot sein kann

erstarrt und verknöchert

völlig abgestorben

 

warum sollte man dann

mitten im tod

nicht lebendig werden können

aufstehen und sich bewegen

wie neu geboren

 (Andreas Knapp)

 

Die Hausleitung des Bischöfl. Priesterseminars, die Schwestern des hl. Karl Borromäus und die ganze Seminargemeinschaft wünschen Ihnen von Herzen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Möge uns mitten im Leben mit seinen vielfältigen Todes-Erfahrungen die Kraft und die Lebendigkeit des Auferstandenen geschenkt werden, damit der „Aufstand der Hoffnung“ möglich wird – immer wieder neu!

Dr. Engelbert Felten verstorben

Das Bischöfliche Priesterseminar trauert um den Leiter des Instituts für Homiletik

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Dr. Engelbert Felten verstorben

Das Bischöfliche Priesterseminar trauert um den Leiter des Instituts für Homiletik


Am 03. März 2019 verstarb plötzlich und unerwartet Dr. Engelbert Felten, langjähriger Leiter des Instituts für Homiletik am Bischöfl. Priesterseminar.

Sein Tod trifft uns alle unvermittelt. Er wurde in seinem 65. Lebensjahr mitten aus dem Leben gerissen und das macht uns sehr betroffen!

Zugleich führt er uns deutlich vor Augen, dass Leben und Tod nur einen Augenblick voneinander entfernt liegen können.

Wir trauern um einen hervorragenden, kompetenten und theologisch versierten Mitbruder und Kollegen, der Generationen von (angehenden) Priestern sowie die Angehörigen der anderen pastoralen Berufsgruppen im Bistum Trier und darüber hinaus auf ihrem Weg in die Seelsorge begleitet und geprägt hat.

Seine profunde Kenntnis der Heiligen Schrift, seine Freude am Glauben, sein Interesse an moderner Literatur und Kunst sowie seine Freude am Gesang und der Musik haben ihn ausgezeichnet und zu einem Ansprechpartner für viele gemacht.

Als Priester und einfühlsamer Seelsorger war er vielen Menschen treuer Weggefährte und Freund.

Er hatte noch viele Pläne und war voller Tatendrang.

Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine große Lücke – er wird uns fehlen!

Empfehlen wir ihn und alle, die um ihn trauern, der Fürsorge unseres barmherzigen und treuen Gottes.

Möge ER in unserem lieben Verstorbenen nun vollenden, was in seinem Leben bruchstückhaft geblieben ist und ihn jetzt an SEINEM Herzen Ruhe und Frieden schenken.

Das Gedicht von Johann Pock (entnommen der Homepage www.feinschwarz.net, die der Verstorbene immer wieder konsultiert und die ihn auch je neu inspiriert hat) bringt die österliche Hoffnung zum Ausdruck, welche uns angesichts des Todes von Dr. Engelbert Felten und auch schon jetzt im Zugehen auf das kommende Osterfest erfüllt.

 

Ostern ungezügelt

Tote Knochen erheben sich
zum Tango des Lebens,
leblose Gebeine tanzen
den Reigen der Befreiten.

Ostern befreit
zu maßloser Barmherzigkeit,
grenzenloser Gerechtigkeit
und ungebändigter Liebe.

Der Raum ist entgrenzt,
die Fernsten sind nahe
und Fremde gibt es nicht mehr.

Die Zeit ist entfesselt.
Kein zu spät oder zu früh mehr.
Anbruch von Gegenwart
im Horizont des Ewigen.

Und über allem
tönt ungezügelt
der Freudenschrei des Auferstandenen:
Halleluja!

Trier, im März 2019

Msgr. Michael Becker, Regens

Oliver Laufer-Schmitt, Subregens

Johanna Schneider, Fachleiterin des Instituts für Pastoralpsychologie am Bischöflichen Priesterseminar


Nachfolgend dokumentieren wir die Predigt von Regens Msgr. Becker, die er beim Gedenkgottesdienst am 15.03.2019 in der Jesuitenkirche gehalten hat.

Kommunitätswochenende mit Feier der Admissio

Auf den Spuren des Nikolaus von Kues

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Kommunitätswochenende mit Feier der Admissio

Auf den Spuren des Nikolaus von Kues


 

Auch wenn das Jahr erst begonnen hat, stand für die Seminargemeinschaft des Trierer Priesterseminars einer der Höhepunkte des gemeinsam Kommunitätsjahres bevor. Am Lichtmess-Wochenende kamen die Trierer Seminaristen aus Frankfurt, Lantershofen und aus den unterschiedlichen Pfarreien des Pastoralkurses in Trier zum Kommunitätswochenende zusammen. Den gemeinsamen geistlichen Start bildete eine abendliche eucharistische Anbetung. In dieser haben wir ganz besonders für die vier Mitbrüder gebetet, welche am folgenden Tag mit der Feier der Admissio, der feierlichen An- und Aufnahme der Bewerber als Weihekandidaten.

Am Samstagmorgen brachen wir nach der Hl. Messe mit Kerzenweihe und dem gemeinsamen Frühstück nach Münstermaifeld auf. Während dieses Kommunitätswochenendes machten wir uns auf den Weg, um den Spuren des Nikolaus von Kues zu folgen. Nikolaus besaß zahlreiche Ämter und Pfründe, unter anderem eben auch in Münstermaifeld. Pfarrer Guido Lacher führte uns durch die dortige Pfarrkirche, St. Martin und Severus, eine wahre Burg Gottes im Maifeld. Sie war früher Teil der Propstei, in der Cusanus gewirkt hat. Dort fing für uns die Spurensuche an.

Nach der Kirchenbesichtigung ermöglichte Prof. Euler, Fundamentaltheologe an der Theologischen Fakultät Trier und großer Cusanus Experte und Forscher, weitere Einblicke in das Leben und Wirken dieses großen Mannes. Nachdem nun der erste Zugang gelegt war, ging es dann gegen Mittag für uns weiter zum Herzstück seines Wirkens und Lebens in unserem Bistum. Unsere Spurensuche führte uns nach Bernkastel-Kues. Dort wurde er 1401 geboren. Der Ort ließ ihn jedoch trotz Karriere und einem überreichen Lebenswerk, das ihn viel reisen ließ, nie los. 1458 gründete er in Kues das Cusanusstift. Es sollte für 33 hilfsbedürftige Männer ein Ort der Ruhe und der Genesung werden. Bis heute ist es ein Alten- und Pflegeheim. Im Grunde ist es eines der ältesten und seitdem ständig intakten Pflegeheime seiner Art. Cusanus war aber nicht nur Bischof und Kardinal, er war auch Jurist, Stratege, Universalgelehrter und ein wissbegieriger und interessierter Mensch. Von all dem konnten wir uns selbst bei einer Führung durch das Cusanusstift, der Bibliothek und der Kapelle ein Bild machen. Dieses wurde anhand eines zweiten Impulses von Prof. Euler, in dem er uns vor allem einige Werke des Cusanus, wie zum Beispiel „De docta ignorantia“ vorstellte, abgerundet.

Am Nachmittag stieß auch unser Bischof Stephan zu unserer Gruppe hinzu. Gemeinsam mit der Kommunität, der dortigen Gemeinde und eigenen Gästen feierten wir mit unserem Bischof die Feier der Admissio im Rahmen einer Pontifikalvesper. In dieser sehr beeindruckenden Feier, in der vier Mitbrüder unter die Kandidaten für das Weihesakrament aufgenommen wurden, predigte Bischof Stephan über priesterliches Verhalten. Ausgehend von der Lesung der Vesper und dem dortigen Bild eines Hohenpriesters, stellte der Bischof ein aktuelles Problem der Priester dar. Er sprach über den Spagat, den ein solcher machen muss. Es gibt Geistliche, die sich auf dieselbe Stufe wie das Volk stellen und keinen Unterschied zwischen sich und der Gemeinde sehen. Demgegenüber gibt es Geistliche, die viel zu sehr sich selber sehen und sich selbst viel zu hochstellen. Ein wahrer Priester muss diese Spannung aushalten und sie für sich lösen. Er muss sich seiner Rolle und seines Amtes bewusster werden und auch die besondere Position einnehmen, die ihm die Kirche verleiht, aber nie abheben, sondern die Bodenhaftigkeit stets bewahren. Dies gelingt in der wahren Ausrichtung des eigenen Lebens auf Jesus Christus. Die Kandidaten versprechen mit ihrem „Ich bin bereit“ der Kirche zu dienen. Doch sie müssen in aller erster Linie bereit sein, sich voll und ganz Christus anzuvertrauen und ihm nachzufolgen. Die Feier der Admissio ist dabei ein wichtiges Etappenziel. Nach den Beauftragungen zum Lektoren- und Akolythendienst geht es nun für die Bewerber mit großen Schritten auf die Weihen zu, in denen sie vor der Kirche Ihr Leben ganz und gar in die Nachfolge Christi stellen. Unter die Weihekandidaten aufgenommen wurden: Christian Kossmann, Stephan Schmidt, Jonas Staudt und Mathias Kremer (v.l.n.r.).

Einen schönen Ausklang dieses sehr erlebnisreichen Tages war ein gemeinsames Abendessen mit allen Seminaristen, Gästen und dem Bischof. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Dechant Moritz, der uns sehr herzlich in Bernkastel-Kues willkommen geheißen hat und im Vorfeld, aber auch am Tag selbst mit seinem Team alles getan hat, um uns einen guten Aufenthalt zu gewähren.

Am Sonntag feierten wir, wieder gut in Trier angekommen, die Hl. Messe mit unserem Regens, einigen Felixianern und natürlich unseren Schwestern. Den sehr gemütlichen und reichen Schlusspunkt bildete darauf folgend ein gemeinsamer Brunch in vertrauter Runde und heiterer Geselligkeit. Es war mal wieder schön in der Heimat zusammen zu kommen, sich auszutauschen bevor es dann wieder für uns alle an die unterschiedlichen Ausbildungsorte ging. (as)

Ein Loblied auf das Küchenteam

Ehrung der besonderen Art

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Ein Loblied auf das Küchenteam

Ehrung der besonderen Art


 

Es hat sich herumgesprochen und ist kein Geheimnis: Das Essen im Priesterseminar ist vorzüglich! Immer frisch, immer abwechslungsreich und raffiniert. Deshalb bedanken sich die Gäste, die regelmäßig dort mittags speisen, jeden Januar für die herausragenden Genüsse, die das Küchenteam über das Jahr hinweg auf die Teller zaubert. So wurden als Anerkennung und zum Dank schon Sterne vergeben und goldene Kochlöffel überreicht.

Doch am 9. Januar 2019 war alles anders und das Küchenteam erlebte eine Ehrung der besonderen Art: Dieses Mal stimmten alle  Essensgäste in ein Loblied ein. Großen Anteil an dieser Überraschung hatten die kreativen Felixianer. Unter der musikalischen Leitung von Frederic Horf und der Gitarrenbegleitung von Daniela Süß wurde das Lied „Ihr seid großartig“ gesungen, das Tereza Kuhn eigens zum Lob auf die Küche verfasst hatte in Anlehnung an das Lied „Du bist heilig“ aus dem „Ad majorem“ (Liederbuch der Jesuiten mit neuem geistlichen Liedgut). So geehrt nahmen drei Mitarbeitende der Küche und drei der Schwestern – stellvertretend für das ganze Team – ein mit Trinkgeld gut gefülltes Sparschwein und eine Schachtel Pralinen entgegen und bedankten sich herzlich bei der Gesangsschar aus Felixianern und Stammgästen. (ar)

Weihnachts- und Neujahrsgrüße 2018/19


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Weihnachts- und Neujahrsgrüße 2018/19


Unsere Freude ist, die Tage damit zu verbringen, in unseren Händen, Köpfen, Herzen einen Platz auszuheben
für das Himmelreich, wenn es vorbeigeht.
Denn es ist unerhört, es so nah zu wissen, Gott selber so nah bei uns; unwahrscheinlich, dass seine Liebe in uns und für uns so sehr möglich ist.
Und ihr  trotzdem die Tür nicht zu öffnen,
die einzige, schlichte
der Armut des Geistes …

Madeleine Delbrêl

Die Hausleitung, die Schwestern von der Kongregation des hl. Karl Borromäus und die Kommunität des Bischöflichen Priesterseminars wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie eine offene Tür für das Reich Gottes im neuen Jahr des Herrn 2019.

Besuch vom Nikolaus

Bischof Nikolaus besucht mit seinen Engeln das Priesterseminar

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Besuch vom Nikolaus

Bischof Nikolaus besucht mit seinen Engeln das Priesterseminar


Auch in die Frühstückspause der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Priesterseminars, der Bibliothek, der Schwestern und des Felixianums kam der Bischof Nikolaus heute mit seinen Engeln persönlich. Da es sich um Kinder “im fortgeschrittenen Alter” handele, hat er ausnahmsweise sogar selbst ein Gedicht vorgetragen. Außerdem scheinen sich alle gut benommen zu haben, denn alle standen im goldenen Buch und bekamen einen Nikolaus aus Schokolade. Nikolaus ist eben ein guter Mann! (ols)

Der Berg kommt zum Propheten

Erste Diakonweihe außerhalb des Trierer Doms Weihbischof Peters und Sebastian Kühn

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Der Berg kommt zum Propheten

Erste Diakonweihe außerhalb des Trierer Doms Weihbischof Peters und Sebastian Kühn


Niederfischbach – Die katholische Pfarrkirche St. Mauritius und Gefährten in Niederfischbach auf der Trierischen Insel erlebte am 24. November eine Premiere: Weihbischof Jörg Michael Peters weihte Sebastian Kühn zum Diakon. Es war die erste Diakonweihe, die nicht im Hohen Dom zu Trier stattfand.

Der Kandidat habe dies selbst vorgeschlagen, erläuterte der Weihbischof im Anschluss an die Heilige Messe. So musste nicht die Gemeinde nach Trier fahren, sondern, „der Berg kommt zum Propheten“, äußerte sich Peters humorvoll. Dies sei ein positives Zeichen. Wobei die Regel der Weihe im Hohen Dom nicht außer Kraft gesetzt sei, betonte der Weihbischof.

Sebastian Kühn ist vor seiner Priesterweihe im kommenden Sommer für die Zeit der praktischen-theologischen Ausbildung als Praktikant in der Pfarreiengemeinschaft Niederfischbach-Mudersbach im Dekanat Kirchen eingesetzt. Seine Schwerpunkte sind die Begleitung von verschiedenen Gruppen in der Pfarrei und das Predigen.

Der 29-Jährige kommt aus dem saarländischen Calmesweiher. So hieß Weihbischof Peters zu Beginn der Messe die „Saarländer unter uns“, die Familie des Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars, die Weggefährten und die Pfarrangehörigen willkommen. Er begrüßte namentlich den Mitzelebranten, den Pastor der Pfarreiengemeinschaft Niederfischbach-Mudersbach, Christoph Kipper, sowie eine Schulklasse der Integrierten Gesamtschule Betzdorf-Kirchen, an der Kühn Religionsunterricht gibt.

„Einer ist da“, sagte der Weihbischof in seiner Predigt, „der sich bereiterklärt hat, das Dienstamt zu übernehmen.“ Deshalb sei es ein besonderer Tag für das Bistum Trier. Jesus habe seine Jünger gelehrt, sich nicht bedienen zu lassen, sondern zu dienen. Es gebe bekanntermaßen nur wenige Kandidaten. „Der Priesternachwuchs ist stark rückläufig. Wir alle könnten Gründe dafür benennen“. Sich als Diakon auf den Weg zu machen in den kirchlichen Dienst, sei eine Herausforderung, auch vor dem Hintergrund der Strukturreform im Bistum Trier.

Während des Gottesdienstes in Niederfischbach erklärte sich der Kandidat Kühn vor dem Weihbischof und der Gemeinde bereit, das Amt des Diakons anzunehmen. Er versprach dem Bischof in die Hand Ehrfurcht und Gehorsam. Es folgten die Anrufung der Heiligen durch die Gemeinde und die Weihe des neuen Diakons durch Handauflegung und Gebet. Anschließend bekam Sebastian Kühn die Stola und das liturgische Gewand angelegt und das Evangelium überreicht, zu dessen Verkündigung er nun bestellt ist.

Der Weihbischof legte dem nun geweihten Diakon „Würde, Bescheidenheit und Lauterkeit im Wesen“ ans Herz. Er solle mit den Füßen unter den Sorgen der Menschen stehen und ihnen die Hoffnung auf Jesus Christus weitergeben. Der Bischof nahm aber auch die Gläubigen in die Pflicht: „Die Berufung zum Christsein und zur Heiligkeit richtet sich an alle Getauften.“

Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Kirchenchor „Cäcilia“ Niederfischbach/Harbach und von der Schola des Bischöflichen Priesterseminars Trier. Sebastian Kühn hat Theologie in Trier und Freiburg studiert. Das Sakrament der Priesterweihe empfängt Sebastian Kühn voraussichtlich am 8. Juni 2019 durch Bischof Dr. Stephan Ackermann – dann im Hohen Dom zu Trier.

(Bericht: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-berg-kommt-zum-propheten/ /Foto: Florian Becker)

Personelle Veränderung im Priesterseminar

Entpflichtung des Spirituals auf eigenen Wunsch

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Personelle Veränderung im Priesterseminar

Entpflichtung des Spirituals auf eigenen Wunsch


Pfarrer Ulrich Laux hat Bischof Dr. Stephan Ackermann aus persönlichen Gründen darum gebeten, ihn zum 01.11.2018 von seinen Aufgaben als Spiritual am Priesterseminar Trier zu entpflichten. Der Bischof hat  Regens Becker heute mitgeteilt, dass er dieser Bitte nachkommt.

Die Nachfolge des Spirituals ist bisher noch nicht geregelt, werde aber zügig in Angriff genommen, wie der Bischof zugesichert hat. Ort und Zeitpunkt für die Verabschiedung des Spirituals stehen bisher noch nicht fest.

Regens Becker dankt dem Spiritual auf diesem Weg für seine hier im Haus und auch darüber hinaus geleisteten Dienste von über fünf Jahren, die er neben seiner Stelle als Leiter der Diözesanstelle für Exerzitien, geistliche Begleitung und Berufungspastoral (DEB) mit beherztem Engagement und großer Leidenschaft erfüllt hat.

 

Sr. Gertrudis M. Scheiba feiert ihr Goldenes Professjubiläum


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Sr. Gertrudis M. Scheiba feiert ihr Goldenes Professjubiläum


Am Fest Kreuzerhöhung, dem 14.09.2018, auf den Tag genau 50 Jahre nach dem Ablegen ihrer ersten feierlichen Profess, hat die Oberin des Schwesternkonventes von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern des hl. Karl Borromäus im Bischöflichen Priesterseminar, Sr. Gertrudis M Scheiba, ihre Goldene Ordensprofess feiern können.

Diese fand in einem Festgottesdienst in der Jesuitenkirche des Priesterseminars statt, dem Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann vorstand. Es konzelebrierten neben Weihbischof Jörg Michael Peters und Bischofskaplan Domvikar Marco Weber auch Regens Msgr. Michael Becker, Subregens Oliver Laufer-Schmitt und Spiritual Ulrich Laux. Daneben nahmen auch drei weitere Mitschwestern der Jubilarin, die damals mit ihr in Berlin ihre erste Profess abgelegt haben, zwischenzeitlich alle in Trier leben und somit ebenfalls ihren Goldenen Professtag begehen konnten, teil. Es sind dies die Schwestern Maria-Renate Luda  und M. Christiane Tischer vom Mutterhaus sowie Schwester Gerhild Adamczak vom Petrisberg.

Außerdem feierten Generaloberin Sr. M. Elisabeth Mues, die drei Mitschwestern aus dem Konvent des Priesterseminars, weitere Mitschwestern aus dem Mutterhaus sowie Verwandte und persönliche Gäste der Jubilarin den Gottesdienst mit.

Der Bischof gratulierte den Jubilarinnen zu Beginn der Eucharistiefeier und dankte für 50 Jahre Treue in der Nachfolge des Herrn. An diesem Festtag seien alle Mitfeiernden anwesend, um den Dank zu vervielfachen.

Regens Becker dankte der Jubilarin in seiner Predigt für das Zeugnis ihrer Treue, das sie in den 50 Jahren durch alle Höhen und Tiefen hindurch abgelegt habe sowie für die vielen unterschiedlichen Dienste, die sie seit den mittlerweile 23 Jahren ihres Wirkens im Priesterseminar an Generationen von Seminaristen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie auch an den Mitgliedern des Hausleitung verrichtet habe. Zugleich wünschte er ihr, dass es ihr auch weiterhin gelingen möge, sich vertrauensvoll und demütig unter das Geheimnis des Kreuzes zu stellen.

Der Eucharistiefeier fügte sich ein Sektempfang mit einigen Grußworten sowie ein festliches Mittagessen an, zu dem sich auch der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing, ehemaliger Regens im Trierer Priesterseminar, zu der Gästeschar gesellte.

Überrascht wurde die Jubilarin dort auch von dargebotenen Gesängen eines sich aus Angestellten des Hauses im Vorfeld des Jubiläums spontan gebildeten Chores, der von Pastoralpraktikant Bernd Schütz dirigiert und musikalisch begleitet wurde.

Der Festtag schloss mit einer gesungenen Vesper in der Pey-Kapelle.

(MB)

 

Bestellung einer betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Regens bestellt Frau Doris May zur betrieblichen Datenschutzbeauftragten

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Bestellung einer betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Regens bestellt Frau Doris May zur betrieblichen Datenschutzbeauftragten


 

Gemäß § 36 der Anordnung über den kirchlichen Datenschutz (KDO) (KA 2018 Nr. 65) hat der Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier mit Wirkung vom 24.5.2018 Frau Doris May zur betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellt.

Ihr Zuständigkeitsbereich ist das Bischöfliche Priesterseminar mit den Bereichen Felixianum, Bibliothek und Theologische Fakultät.

Trier, den 24. Mai 2018

Zwei Deutsche stehen vor der Seligsprechung

Einer davon ist der Jesuitenpater Wilhelm Eberschweiler

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Zwei Deutsche stehen vor der Seligsprechung

Einer davon ist der Jesuitenpater Wilhelm Eberschweiler


Laut Vaticannews stehen zwei Deutsche vor der Seligsprechung. Einer davon ist der Jesuitenpater Wilhelm Eberschweiler, dessen Gebeine in der Kirche des Bischöflichen Priesterseminars in Trier, gemeinhin Jesuitenkirche genannt, beigesetzt sind. Hier findet man die Meldung des Vatikans: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2018-05/seligsprechung-promulgation-dekret-heroischer-tugendgrad.html

„Du aber folge mir nach!“

Bischof Ackermann weiht Rudolf Esser, Michael Meyer und Kevin Schirra zu Priestern

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„Du aber folge mir nach!“

Bischof Ackermann weiht Rudolf Esser, Michael Meyer und Kevin Schirra zu Priestern


„Du aber folge mir nach!“ – Diesen Vers aus dem Johannes-Evangelium haben die drei Kandidaten als Weihespruch ausgewählt. Die im Gottesdienst gehörten letzten Verse des Evangeliums von Johannes, sagte Bischof Ackermann in seiner Predigt, gehen zurück an den Anfang des Wirkens Jesu, an den See von Tiberias. Zweimal fordere er Petrus im Gespräch zur Nachfolge auf. „Damit ist dieser Satz Klammer und Schlüsselwort für die christliche Existenz“, so der Bischof. Es sei gut, dass Jesus die Wiederholung gebraucht. Auch aus Sicht der Weihekandidaten sei es wichtig gewesen, das Wort und den Ruf Jesu immer wieder zu hören. Ihre Entscheidung für den priesterlichen Dienst habe nur wachsen können, indem Jesus ihnen wiederholt zu Herzen geredet habe.

Die Frohe Botschaft zu den Menschen bringen in der Nachfolge Jesu

„Warum aber wählen sie dieses Wort als Weihespruch? Geht es jetzt nicht darum, Jesus zu den Menschen zu bringen?“, fragte der Trierer Oberhirte und deutete die Entscheidung so: Natürlich gelte es, die Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen. Aber das geschehe eben nicht im Vorausgehen, sondern in der Nachfolge Jesu. „Auch nach 30 Jahren als Priester entdecke ich immer neue Aspekte und Tiefen im Evangelium Christi. Er bleibt mir mit seinem Wort immer voraus“, stellte Bischof Ackermann seine persönliche Erfahrung dar. Den drei Kandidaten machte er Mut, sich auch künftig zu hinterfragen und beunruhigen zu lassen vom Wort Jesu. Dadurch erwachse das Bekenntnis, dass Jesus lebt. „Von einem Toten kann ich höchstens Ideen aufgreifen. Nachfolge ist aber nur bei einem Lebendigen möglich.“ Und so seien die Priester gefordert, Christus nachzugehen dorthin, wohin er unterwegs ist, also zu den Menschen in den Gemeinden, zu denen, die über Jesus sprechen und seinen Namen tragen. Aber der Weg Jesu führe auch zu den Leidenden, den Armen und Ausgegrenzten, zu Menschen, die auf der Verliererseite stehen oder am Leben verzweifeln.

An Rudolf Esser, Michael Meyer und Kevin Schirra gewandt betonte Ackermann, dass der Tag der Priesterweihe zwar das Ende der Ausbildung bedeute. „Im letzten Versprechen der Weiheliturgie aber wird deutlich, dass Sie sich Tag für Tag enger mit Christus dem Herrn verbinden wollen.“ Damit bezeichne der Weihetag den Beginn der Nachfolge, in der die Priester immer glaubwürdigere Zeugen der Botschaft Christi werden. Auch wenn es in der Realität des Alltags vielleicht mühsamer werde, diesem Weg zu folgen, sagte Bischof Ackermann abschließend: „Das macht nichts. Hauptsache, wir bleiben in seiner Spur!“

Neue Priester stammen aus Jünkerath-Glaad, Landsweiler und Marpingen

Rudolf Esser, geboren in Gerolstein, stammt aus Jünkerath-Glaad in der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll. Nach seinem Diakonat in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach wird er ab August als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/Wied tätig sein. Aus Lebach-Landsweiler stammt Michael Meyer, dessen theologische Studien ihn unter anderem über Freiburg, Granada, Bolivien und Aachen führten. Als Kaplan wird er in der Pfarreiengemeinschaft Völklingen bleiben. Zusätzlich ist er Erkunder und Mitglied in der Teilprozessgruppe „Missionarische Teams/Freiwilliges missionarisches Jahr“ im Rahmen der Synodenumsetzung. Kevin Schirra aus Marpingen studierte Theologie in Trier, Freiburg und München und absolvierte sein Diakonat in der Pfarreiengemeinschaft Mayen. Als Kaplan wird er ab August in der Pfarreiengemeinschaft Losheim am See eingesetzt. Mehr Informationen über die Neupriester sind hier zu finden.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes lag bei Domorganist Josef Still, dem Kirchenchor Maria Himmelfahrt Marpingen unter der Leitung von Regionalkantor Sebastian Benetello und der Schola des Bischöflichen Priesterseminars mit Kantor Cedric Latz.

Weitere Fotos sind auf der Facbook-Seite des Bistums zu finden.

(Quelle: Bistum Trier https://bit.ly/2Iwc5YF / Foto: privat))

Priesterweihe 2018

Bischof Ackermann weiht drei Diakone zu Priestern

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Priesterweihe 2018

Bischof Ackermann weiht drei Diakone zu Priestern


Trier – Bischof Dr. Stephan Ackermann weiht am Samstag, 19. Mai, die Diakone Rudolf Esser aus Jünkerath-Glaadt, Dr. Michael Meyer aus Landsweiler (Lebach) und Kevin Schirra aus Marpingen zum Priester. Die Weiheliturgie beginnt um 9.30 Uhr im Trierer Dom. Nachmittags findet um 15 Uhr eine Dankandacht in der Jesuitenkirche (Seminarkirche des Priesterseminars, Jesuitenstr. 13) statt, in der die Neugeweihten erstmals den feierlichen Primizsegen erteilen werden. Alle Gläubigen sind zu den beiden Gottesdiensten herzlich eingeladen.

Rudolf Esser

  • geb. am 20.10.1964 in Gerolstein
  • 1984 Abitur am Staatl. St.-Matthias- Gymnasium Gerolstein
  • 1985–1986: Bundeswehr
  • 1986–1994 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln mit dem Abschluss: Dipl.-Kaufmann
  • 1994–2011 Berufstätigkeit
  • 2011/12 Propädeutikum im Priesterseminar Trier, anschl. Studium der Kath. Theologie u. Philosophie im Studienhaus St. Lambert, Lantershofen
  • 2016 Kirchliche Abschlussprüfung in Katholischer Theologie ebd.
  • Pastoralpraktikum und Diakonat in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach
  • Ab August 2018 als Kaplan eingesetzt in der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/Wied
  • Primizmesse am Pfingstsonntag, den 20.05.2018, um 10 Uhr in Jünkerath-Glaadt

Dr. Michael Meyer

  • geb. am 29.06.1977 in Lebach
  • 1996 Abitur am Johannes-Kepler- Gymnasium Lebach
  • 1996–1997 Zivildienst im Landesamt für Ausländer- u. Flüchtlingsangelegenheiten in Lebach
  • Studium: Okt. 1997–Sept. 1999 Studium der Kath. Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i. Br.
  • Okt. 1999–Sept. 2000 Studium der Kath. Theologie an der Universidad de Cartuja, Granada (Spanien)
  • Okt. 2000–Febr. 2003 Studium der Kath. Theologie an der PTH Sankt Georgen, Frankfurt a. M., mit dem Abschluss: Dipl.-Theologe
  • 2003–2011 Berufstätigkeit als Koordinator der Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier in Bolivien
  • Sept. 2011 Aufnahme in das Bischöfliche Priesterseminar Trier (Pastoralkurs)
  • Sept. 2011–Sept. 2012 Gemeindepraktikum in der Kath. Pfarrgemeinde Hl. Edith Stein Trier
  • 2012–2017 Tätigkeit für Missio Aachen in der Abteilung Theologische Grundlagen (für missionarische Spiritualität) und Promotionsstudium an der Theol. Fakultät der Universität Fribourg (Schweiz) mit dem Abschluss: Dr. theol.
  • Juni 2017 Wiederaufnahme in den Pastoralkurs des Bischöflichen Priesterseminars Trier
  • Pastoralpraktikum und Diakonat in der Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius
  • Nach der Priesterweihe ab Juni 2018 als Kaplan ebenfalls dort eingesetzt (zu 50%) sowie Tätigkeit als Erkunder und Mitarbeit in der Teilprozessgruppe „Missionarische Teams/Freiwilliges missionarisches Jahr“
  • Primizmesse am Pfingstsonntag, den 20.05.2018, um 10.30 Uhr in Landsweiler (Lebach)

Kevin Schirra 

  • geb. am 05.05.1988 in St. Wendel
  • 2007 Abitur an der Gesamtschule Marpingen
  • 2007–2009 Studium (Theologie u. Französisch) an der Universität Trier
  • Sept. 2010 Aufnahme in das Bischöfliche Priesterseminar
  • Okt. 2010–April 2011 Propädeutikum in der Erzdiözese Freiburg
  • 2011–2016 Studium der Kath. Theologie an der Theologischen Fakultät Trier und in München mit dem Abschluss „Magister theologiae“
  • Pastoralpraktikum und Diakonat in der Pfarreiengemeinschaft Mayen
  • Nach der Priesterweihe ab August 2018 als Kaplan eingesetzt in der Pfarreiengemeinschaft Losheim am See
  • Primizmesse am 27.05.2018 (Dreifaltigkeitssonntag) um 10.15 Uhr in Marpingen

Wanderausstellung von AGUS* in der Jesuitenkirche

"Suizid - keine Trauer wie jede andere. Gegen die Mauer des Schweigens"

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Wanderausstellung von AGUS* in der Jesuitenkirche

"Suizid - keine Trauer wie jede andere. Gegen die Mauer des Schweigens"


Mehr Infos unter: http://trauer-in-trier.de/aktuelles/ 

 

Lektoren- und Akolythatsbeauftragung in Sankt Georgen

Sieben Trierer Seminaristen wurden durch den Hamburger Weibischof Horst Eberlein beauftragt

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Lektoren- und Akolythatsbeauftragung in Sankt Georgen

Sieben Trierer Seminaristen wurden durch den Hamburger Weibischof Horst Eberlein beauftragt


Um das Evangelium verkünden und teilen zu können, müssen wir auch selber nach Gott dürsten und immer wieder neu nach ihm fragen, seine Wege zu gehen suchen und die Erfahrung der geschwisterlichen Begegnung mit ihm machen. Mit diesen Wünschen beauftragte der Hamburger Weihbischof Horst Eberlein  Sankt Georgener Seminaristen als Akolythen und Lektoren. Wir beglückwünschen die neubeauftragten Lektoren und Akolythen, unter denen auch 7 Trierer Seminaristen sind, und wünschen ihnen Gottes Segen für ihren Dienst.

Tag der offenen Tür im Priesterseminar und Felixianum

Besondere Einblicke für die Eltern der Seminaristen, Kapläne, Felixianer*innen und für ehemalige Felixianer*innen

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Tag der offenen Tür im Priesterseminar und Felixianum

Besondere Einblicke für die Eltern der Seminaristen, Kapläne, Felixianer*innen und für ehemalige Felixianer*innen


Am 22. April 2018 öffnete das Priesterseminar und das Felixianum seine Türen für die die Eltern der Seminaristen, Kapläne, Felixianer*innen und für die ehemaligen Felixianer*innen.

Nach der Möglichkeit, schon am Abend vorher anzureisen und morgens am Pontifikalamt mit unserem Bischof teilzunehmen, gab es für alle Gäste und die Hausgemeinschaft im Anschluss daran einen gemeinsamen Sektempfang mit anschließendem Mittagessen.

Am frühen Nachmittag gab es dann verschiedene Angebote:

  • Im Felixianum bestand die Möglichkeit, sich über die Bereiche Spiritualität, Leben und Lernen zu informieren bzw. diese auch konkret zu erleben in Form von griechischen Papyri oder eines Bibliologs.
  • Im Clementinum öffneten die Schwestern vom hl. Karl Borromäus ihre Klausur und luden zum Kennenlernen ein.
  • Als dritte Möglichkeit konnte man mit Regens Becker und Spiritual Laux über Fragen und Themen der Priesterausbildung ins Gespräch kommen oder Fragen dazu stellen.

Nach dem Kaffeetrinken konnte, wer wollte, noch an der Pontifikalvesper zum Abschluss der Heilig-Rock-Tage 2018 teilnehmen.

Allen Beteiligten hat der gemeinsame Tag, die Begegnungen und der Austausch große Freude bereitet so dass wir uns ermutigt sehen, den Tag im nächsten Jahr zu wiederholen und dann die Türen noch weiter zu öffnen. (ols)

Einführung der neuen Mitglieder für das Trierer Domkapitel

Feierliche Installation der beiden neuen Domkapitulare und des neuen Domvikars

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Einführung der neuen Mitglieder für das Trierer Domkapitel

Feierliche Installation der beiden neuen Domkapitulare und des neuen Domvikars


Trier – Im Rahmen der Domvesper am 8. April 2018 wurden Professor Dr. Martin Lörsch (Trier) als residierender Domkapitular, Pfarrer Monsignore Dr. Michael Kneib (Bad Kreuznach) als nichtresidierender Domkapitular und der Regens des Trierer Priesterseminars, Monsignore Michael Becker, als Domvikar in ihr Amt an der Hohen Domkirche eingeführt. Lörsch und Kneib folgen auf die emeritierten Domkapitulare Klaus Peters und Hermann Engel.

Das Trierer Domkapitel besteht aus acht Domkapitularen, dem Dompropst als Leiter und dem Domdechanten, der hauptverantwortlich für die Gottesdienste im Dom ist. Das Domkapitel leitet das Bistum im Falle einer Vakanz (nach Emeritierung, Weggang oder Tod eines Bischofs); es trifft die Wahlvorbereitungen und wählt einen neuen Bischof. Im Alltag ist das Domkapitel vor allem die Gebets- und Gottesdienstgemeinschaft der Priester am Trierer Dom und „Hausherr“ der Hohen Domkirche.

Dem Domkapitel gehören auch vier nichtresidierende Domkapitulare an, die als Pfarrer die Verbindung zwischen dem Hohen Dom als Mutterkirche der Diözese und der pfarrlichen Ebene des Bistums repräsentieren. Derzeit vier Domvikare unterstützen das Kapitel bei seinen Aufgaben und tragen Mitsorge für die Feier der Gottesdienste und andere pastorale Angebote im Dom. Informationen zum Trierer Domkapitel sind unter www.bistum-trier.de/bistum-bischof/personen-aemter/das-trierer-domkapitel zu finden.

Das Trierer Priesterseminar gratuliert den neuen Domgeistlichen an der ältesten Bischofskirche Deutschlands und wünscht ihnen Gottes Segen für ihre Aufgaben. (ols)

Foto: Schmitt-paramente/Polykarp Reuss

Spendenübergabe

Übergabe der Spende aus der Spendenaktion im Advent 2017 an das Projekt Rückenwind

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Spendenübergabe

Übergabe der Spende aus der Spendenaktion im Advent 2017 an das Projekt Rückenwind


 

Gott mit Gebeten für die Gaben am Mittagstisch danken – das gehört zur Tischkultur in katholischen Einrichtungen. So auch beim Mittagstisch im Speisesaal des Bischöflichen Priesterseminars in Trier. Zusätzlich das Gebot der Nächstenliebe in die Tat umsetzen. All das erlebte Hans-Peter Pesch, Projektleiter Rückenwind – Hilfen für Angehörige Inhaftierter hautnah im Bischöflichen Priesterseminar in Trier.

Subregens Oliver Laufer-Schmitt lud Pesch zum Mittagessen  ein, um anschließend eine Spende im namhaften dreistelligen Bereich entgegenzunehmen. In der Advents- und  Fastenzeit verzichten die Teilnehmer am Mittagessen auf einen Gang. Das so gesparte Geld wird regelmäßig an Projekte im sozialen Bereich gespendet. Auf Vorschlag einer Teilnehmerin kam dieses Mal das Projekt Rückenwind in den Genuss einer großherzigen Spende. Im Anschluss an das Mittagessen erläuterte Pesch im kleinen Kreis die Arbeit der Ehrenamtlichen für die Angehörigen von Strafgefangenen an der Justizvollzugsanstalt in Wittlich. Die Losung des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer (SKM-Bundesverband) „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“ wird beim Projekt Rückenwind in vorzüglicher Art und Weise umgesetzt. (hp)

Mehr Vernetzung und Kooperation

Experten diskutieren über Zukunft der Priesterausbildung

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Mehr Vernetzung und Kooperation

Experten diskutieren über Zukunft der Priesterausbildung


Trier – Wie sieht angesichts der sinkenden Zahl von Priesteramtskandidaten die Zukunft des Priesterberufs aus und was bedeutet das für die Ausbildung der Kandidaten? Darüber haben Experten und Theologiestudierende in Trier diskutiert. Bei einer Podiumsdiskussion plädierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine stärkere Vernetzung und gute Kooperationen in der Ausbildung und eine betont missionarische Ausrichtung des Priesterberufs.

Unter den Podiumsgästen war auch der Priester und Buchautor Thomas Frings, der mit seinem Buch „Aus, Amen, Ende. So kann ich nicht mehr Pfarrer sein“ 2016 ein großes öffentliches Echo auslöste. Von Moderator Professor Walter Euler auf seine Entscheidung angesprochen, erklärte der inzwischen in einem Benediktinerinnenkloster lebende Frings: „Meine Entscheidung war kein Schnellschuss. Im Lauf einiger Jahre wurden die Gemeinden, wo ich tätig war, immer wieder aufgelöst und fusionierten zu größeren Einheiten. Ich war also immer der letzte Pfarrer der Gemeinde.“ Das habe er als demotivierend empfunden, genau wie das Gefühl, nur noch eine „Kirche für Kinder“ zu machen. Die Eltern seien für Taufen, Kommunion und Firmung gekommen, hätten aber selbst nicht wirklich etwas mit Kirche zu tun haben wollen. Ob die jüngsten Podiumsteilnehmer, der angehende Priester Patric Schützeichel und die Theologiestudentin Carolin Müller, angesichts dieser Erfahrungen nicht abgeschreckt seien, Berufe in der Seelsorge zu ergreifen, wollte Moderator Euler wissen. Sie habe viel Lebendigkeit in der katholischen Jugendarbeit erfahren und fühle sich dadurch gestärkt, erwiderte Müller, die sich in der Schönstatt-Bewegung engagiert. Auf ihre Zukunft in einem Seelsorgeberuf gehe sie daher gelassen zu. Wichtig finden sie und Priesteramtskandidat Schützeichel eine theologische Ausbildung, die Schwerpunkte auf die Gemeinschaft setzt. „Es ist wichtig, dass man sich mit den anderen Kandidaten über den eigenen Glauben austauschen kann, dass man sprachfähig gemacht wird und so authentisch ein Zeugnis des eigenen Glaubens geben kann“, sagte Schützeichel. Die Kooperation und Vernetzung über das eigene Bistum hinaus sei daher wichtig, wenn in Priesterseminaren immer weniger Kandidaten lebten und studierten.

Die Podiumsgäste diskutierten in diesem Zusammenhang, ob es Alternativen zur Ausbildung im Seminar geben könne. In St. Georgen, einem Seminar bei Frankfurt, kämen die Seminaristen aus ganz Deutschland und könnten sich über ihre Berufung, ihren Glauben und ihre Berufswahl austauschen, berichtete der Regens Pater Herbert Rieger. „Es ist wichtig, dass die Kandidaten sehen: Ich mache mich nicht alleine auf den Weg.“ Modelle, wie sie etwa in Paris praktiziert werden, wo Priesteramtskandidaten einem Pfarrer zugeordnet werden und vor Ort lernen, sehe er für Deutschland kritisch. „Ich bin da skeptisch, denn schon jetzt haben die Pfarrer vor Ort ja immer weniger Ressourcen. Ich wüsste nicht, wie sie sich noch nebenbei um die Ausbildung kümmern sollten.“ Dem stimmte auch Professor Pater Karl Wallner, emeritierter Rektor der Hochschule Heiligenkreuz in Österreich zu. Die Hochschule und das dortige überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum erfahren derzeit großen Zulauf, entgegen der Entwicklung andernorts, berichtete er.

„Das Seminar ist eine unverzichtbare Erfahrung. Die jungen Leute, die zu uns kommen, sind sehr individuell, da braucht es eine Phase der ‚Einwurzelung‘, wo sie sich klar werden können über ihre Berufung.“ Theologiestudentin Müller mahnte aber an, dass die Kandidaten möglichst nicht isoliert in den Seminaren leben dürften – der Praxisbezug und die Nähe zur Lebenswelt der Menschen, auch den kirchenfernen, sei wichtig. So könne sie sich durchaus vorstellen, dass Priesteramtskandidaten zumindest eine Zeit lang in Wohngemeinschaften in Pfarreien lebten.

Einig waren sich die Podiumsgäste, dass der missionarische Charakter des Priesterberufs in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen muss. „Der Abwärtstrend bei den Zahlen von Gläubigen und von Priestern ist noch lange nicht unten angekommen. Dem müssen wir aktiv entgegensteuern“, forderte Wallner. „Wer nicht wirbt, stirbt, lautete mal ein Motto. Das gilt auch für uns.“ Die klassische Priesterausbildung, die die Bewerber darauf vorbereite, eine vorhandene Pfarrei gut zu betreuen und zu strukturieren, greife da nicht mehr. „Wir müssen die Leute erreichen wollen mit unserer Botschaft, und wir müssen auch wachsen wollen.“

Bild: Priester und Buchautor Thomas Frings, Theologiestudentin Carolin Müller, Ehepaar Prof. Dr. Ludger Müller und Dr. Petra Ritter-Müller, Priesteramtskandidat Patric Schützeichel, Pater Herbert Rieger, Professor Pater Karl Wallner (vlnr.)

Neue Mitglieder für das Trierer Domkapitel

Regens Michael Becker zum Domvikar ernannt

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Neue Mitglieder für das Trierer Domkapitel

Regens Michael Becker zum Domvikar ernannt


Trier/Bad Kreuznach – Bischof Dr. Stephan Ackermann ernennt Professor Dr. Martin Lörsch (Trier) zum residierenden Domkapitular und Pfarrer Monsignore Dr. Michael Kneib (Bad Kreuznach) zum nichtresidierenden Domkapitular am Hohen Dom zu Trier. Der Regens des Trierer Priesterseminars, Monsignore Michael Becker, wird Domvikar. Die „Installation“ genannte Einführung der neuen Domgeistlichen findet am Sonntag, 8. April, in der Vesper um 18 Uhr im Trierer Dom statt. Lörsch und Kneib folgen auf die dann emeritierten Domkapitulare Klaus Peters und Hermann Engel.

Das Trierer Domkapitel besteht aus acht Domkapitularen, dem Dompropst als Leiter und dem Domdechanten, der hauptverantwortlich für die Gottesdienste im Dom ist. Das Domkapitel leitet das Bistum im Falle einer Vakanz (nach Emeritierung, Weggang oder Tod eines Bischofs); es trifft die Wahlvorbereitungen und wählt einen neuen Bischof. Im Alltag ist das Domkapitel vor allem die Gebets- und Gottesdienstgemeinschaft der Priester am Trierer Dom und „Hausherr“ der Hohen Domkirche.

Dem Domkapitel gehören auch vier nichtresidierende Domkapitulare an, die als Pfarrer die Verbindung zwischen dem Hohen Dom als Mutterkirche der Diözese und der pfarrlichen Ebene des Bistums repräsentieren. Derzeit vier Domvikare unterstützen das Kapitel bei seinen Aufgaben und tragen Mitsorge für die Feier der Gottesdienste und andere pastorale Angebote im Dom. Informationen zum Trierer Domkapitel sind unter www.bistum-trier.de/bistum-bischof/personen-aemter/das-trierer-domkapitel zu finden.

(JR)

Semesterabschluss

Abschluss des Wintersemester 2017/18 in Sankt Georgen

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Semesterabschluss

Abschluss des Wintersemester 2017/18 in Sankt Georgen


 

Mit Sekt der Bischöfliche Weingüter Trier haben wir heute Mittag das Wintersemester abgeschlossen. Nächste Woche stehen die Prüfungen an, danach geht’s in Exerzitien! In den Semesterferien steht dann für vier Seminaristen von uns, die im Herbst das Studium begonnen haben, ein vierwöchiges Pfarrpraktikum auf dem Plan.

Also: viel zu tun! Aber jetzt heißt es erstmal für die Prüfungen lernen! (fjq) 

„Folge mir nach!“ (Lk 9,51-62)

Gemeinsames Wallfahrtswochenende der Seminarkommunität mit Feier der Admissio

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„Folge mir nach!“ (Lk 9,51-62)

Gemeinsames Wallfahrtswochenende der Seminarkommunität mit Feier der Admissio


Dass die Nachfolge Jesu nicht immer einfach ist, zeigt nicht nur das Lukasevangelium im 9. Kapitel auf eine eindrückliche Weise, sondern auch eine Wallfahrt an der Saar entlang. Doch bevor wir uns mit allen Trierer Seminaristen aus den verschiedensten Richtungen auf den Weg zur Wallfahrtskirche nach Saarburg-Beurig aufgemacht haben, starteten wir unser gemeinsames Wochenende am Freitag mit Gebet, Anbetung und einem ansonsten sehr gemütlichen Abend.

Am Samstagmorgen fuhren wir dann, nachdem Bischof Stephan zu uns gestoßen war, mit dem Zug nach Wiltingen, von wo aus wir unsere kleine Wallfahrt an der Saar begannen. Auf dem Weg begleiteten uns sowohl das Gebet, aber auch das Hochwasser der Saar, sodass auch die Füße vom Wasser nicht verschont blieben. Mit ein bisschen Zuversicht und der guten Führung des Bischofs durch den matschigen Untergrund erreichten wir schließlich die Wallfahrtskirche in Beurig, wo wir nach abschließendem Gebet herzlich vom dortigen Kaplan Florian Dienhart, aber auch von Mitgliedern der Pfarrei mit einer kräftigen Suppe und leckerem Kuchen begrüßt wurden – an dieser Stelle noch einmal vielen Dank! Daran anschließend hatten wir ein sehr anregendes Gespräch mit dem Bischof, in dem die brennenden Fragen der Kommunität hinsichtlich des Priesterbildes nach der Synode und zum Thema Berufungspastoral diskutiert werden konnten.

Am Abend empfingen 5 unserer Seminaristen (Erik Hau, Carsten Mayer, Dominik Schmitt, Bernd Schütz, Patric Schützeichel) innerhalb der Vesper mit der Gemeinde die Admissio, d.h. ihre Aufnahme unter die Kandidaten für das Weihesakrament – ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Nachfolge Jesu.

Doch auch nach dem gemeinsamen Abendessen zeigte sich, dass manche Wege nicht immer einfach sind, vor allem wenn sie mit der Bahn zurückgelegt werden, die unsere Ankunft am Trierer Hauptbahnhof um mehr als eine Stunde verzögerte. Dennoch konnten wir morgens unser Wochenende mit der Messe und einem reichhaltigen Brunch abschließen. Alles in allem also ein Wochenende, an dem die Schwierigkeit so manchen Weges im gemeinsamen Unterwegssein erfahrbar wurde, verbunden natürlich mit viel Spaß und fröhlichem Austausch. (mk)

Sel. Franz Josef Pey, Priester, zweiter Patron des Priesterseminars Trier


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Sel. Franz Josef Pey, Priester, zweiter Patron des Priesterseminars Trier


Das Priesterseminar hat in der Frühmesse am 29. Januar seines zweiten Patrons gedacht, des sel. Franz Josef Pey. Dieser hatte Ende des 18. Jahrhunderts im gerade neu errichteten Trierer Priesterseminar studiert und wurde durch den damaligen Fürstbischof Clemens Wenzeslaus in Kärlich geweiht.
Zurück in Frankreich wurde er im Schatten der französischen Revolution zusammen mit 190 Priestern hingerichtet, da sie sich weigerten, den Eid auf die Zivilkonstitution abzulegen, weil dies mit Ihrem Glauben nicht vereinbar war.
Papst Pius XI. hat Pey., »der mit lächelnder Festigkeit in der Nachahmung seines Meisters lieber in den Tod ging, als dem Gesetze seines Glaubens untreu zu werden« (Balthasar Fischer), am 17.10.1926 seliggesprochen. (ols)
(Das Bild ist eine Zeichnung von Mathias Kremer in Anlehnung an die Statue in der gleichnamigen Pey-Kapelle des Priesterseminars).

Weitere Informationen gibt es unter: https://www.ps-trier.de/franz-joseph-pey/

“Synodenfrühstück”

Die andere Trierer Synode in Frankfurt

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“Synodenfrühstück”

Die andere Trierer Synode in Frankfurt


Diese Woche hatten die Seminaristen in Sankt Georgen Besuch aus Trier. Subregens Oliver-Laufer-Schmitt und Spiritual Ulrich Laux kamen nach Frankfurt. Für die Studenten den Grundstudiums standen Semestergespräche auf dem Programm und daneben gab es die Möglichkeit etwas Zeit miteinander zu verbringen. Der Dienstagabend wurde mit einem kleinen Apéritif in der Skylounge, über den Dächern Frankfurts, mit einem Impuls des Spirituals beschlossen. Am Mittwochmorgen wurde dann gemeinsam die Laudes gebetet, woran sich das gemeinsame Frühstück anschloss. Danach machte sich der Besuch wieder auf nach Trier, bevor es am Kommunitätswochenende in Trier vom 26. Januar bis zum 28. Januar zu einem Wiedersehen kommt. (CJ)

(Auf dem Foto ist nur ein Teil der 11 Trierer Seminaristen )

 

Gesandte der frohen Botschaft Gottes

Weihbischof Gebert weiht drei Diakone

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Gesandte der frohen Botschaft Gottes

Weihbischof Gebert weiht drei Diakone


Trier – Gesandte der frohen Botschaft Gottes in Gemeinde und Welt sein – das ist Aufgabe der Diakone. Das hat Weihbischof Franz-Josef Gebert am 16. Dezember im Trierer Dom erklärt, wo er Rudolf Esser, Dr. Michael Meyer und Kevin Schirra zu Diakonen geweiht hat. An diesem Sonntag, der auch den Namen „Gaudete – Freuet Euch“ trägt, dürfe sich das ganze Bistum freuen, dass Handeln und Wirken Gottes an den drei Männern besonders deutlich werde, sagte Gebert. Konzelebranten waren unter anderem die Regenten der Priesterseminare in Trier, Michael Becker, und Lantershofen, Dr. Volker Malburg, sowie Bischof Michael Wüstenberg, emeritierer Oberhirte der südafrikanischen Diözese Aliwal.Die Kandidaten stellten mit der Wahl ihres Leitwortes aus der Tageslesung des Propheten Jesaja „Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe“ den Kern des Diakonenamtes dar. Der griechische Begriff „diakonos“ habe mehrere Bedeutungen, erklärte Weihbischof Gebert in seiner Predigt. „Sprachforscher sind sich aber einig, dass der ‚diakonos‘ in Auftrag und Vollmacht eines anderen eine Aufgabe übernimmt.“ Jesaja erfahre in der Lesung, dass der Geist Gottes ihm diesen Auftrag gibt, so Gebert weiter. Dieser Geist durchdringe ihn ganz, so dass die Aufgabe der Verkündigung von Gottes Botschaft zu seiner neuen Lebensaufgabe wird. In dieser Tradition stünden die Diakone. „Sie sind in Vollmacht Gesandte, denen der Geist Gottes in besonderer Weise geschickt wurde.“ Zentrale Aufgabe der Diakone sei es, in der Liturgie die frohe Botschaft, das Evangelium Christi zu verkündigen. „Zentrum Ihres Tuns ist es also, Jesus selber zum Sprechen zu bringen“, fasste der Weihbischof den wesentlichen Auftrag zusammen.Dass es dabei nicht darum gehe, die besten Plätze und eine herausgehobene Stellung zu haben, stellte Gebert mit Blick auf das Evangelium dieses Sonntags dar. Johannes der Täufer habe keine Angst um Verlust seiner Identität gehabt, sondern vielmehr voller Selbstbewusstsein verkündet, er sei der „Rufer in der Wüste“, die Stimme eines Größeren. Als Diener und Verkünder des Heils seien die neuen Diakone vor allem gefordert, sich in den „Dienst derer zu stellen, die am Rand stehen, die zu den Verlierern gehören“. Die Botschaft des Evangeliums schaue gerade diese Menschen besonders an, gebe ihnen Ansehen. Mit einem Zitat aus der alten Liturgie schloss der Weihbischof seine Ausführungen. Dabei sagte der Diakon bei Gottesdienstbeginn zu Bischof oder Priester: „Herr, es ist Zeit, Gott handeln zu lassen.“ Das Bewusstsein für Gottes Handeln wünschte Gebert den neuen Diakonen in dem Dienst, der jetzt ihre Lebensmitte sei.Alle drei Diakone werden bis Mai 2018 ihr Diakonatspraktikum in ihren bisherigen Einsatzpfarreien absolvieren. Rudolf Esser aus der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll wirkt weiter in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. In Völklingen St. Eligius ist Dr. Michael Meyer aus der Pfarreiengemeinschaft Lebach tätig. Kevin Schirra aus der Pfarreiengemeinschaft Marpingen absolviert sein Praktikum in der Pfarreiengemeinschaft Mayen. Voraussichtlich am Samstag, 19. Mai 2018, wird Bischof Ackermann den Diakonen das Sakrament der Priesterweihe spenden.

Sprich nur ein Wort …

Rückblick auf das Informationswochenende Priester werden 2017

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Sprich nur ein Wort …

Rückblick auf das Informationswochenende Priester werden 2017


“Sprich nur ein Wort…” so hieß es seit Freitag beim “Infowochenende Priester werden”.
Drei Interessenten waren an diesen Tagen im Priesterseminar Trier um sich im Austausch (natürlich mit mehr als nur einem Wort… ;-) ) über ihren Lebens- und Glaubensweg zu unterhalten und sich über die Priesterausbildung im Bistum Trier zu informieren.
Den Abschluss bildete dann am Sonntag die gemeinsame Eucharistiefeier zum zweiten Advent, bei der wir dankend und bereichert auf die gemeinsamen Tage zurückgeschaut haben. (fjq)

Diakonenweihe im Hohen Dom zu Trier

3 Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars werden im Hohen Dom zu Trier zu Diakonen geweiht

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Diakonenweihe im Hohen Dom zu Trier

3 Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars werden im Hohen Dom zu Trier zu Diakonen geweiht


Am Samstag vor dem dritten Adventssonntag, den 16.12.2017, wird Herr Weihbischof Franz Josef Gebert  im Auftrag von Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann drei Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars im Hohen Dom zu Trier zu Diakonen weihen. Die Weiheliturgie beginnt um 09.30 Uhr.

Folgende drei Kandidaten empfangen die Diakonenweihe:

Rudolf Esser (53) aus der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll, Jünkerath-Glaadt/Kreuzauffindung, der bisher als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach wirkt.

Dr. Michael Meyer  (40) aus der Pfarreiengemeinschaft Lebach, Lebach-Landsweiler/St. Donatus, der zum pastoralen Einsatz in der Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius ist.

Kevin Schirra (29) aus der Pfarreiengemeinschaft Marpingen, Marpingen/Maria Himmelfahrt, der bisher als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Mayen tätig ist.

Alle drei Kandidaten werden auch ihr Diakonatspraktikum bis Mai 2018 in ihren bisherigen Einsatzpfarreien absolvieren.

Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann wird den drei künftigen Diakonen voraussichtlich am Samstag vor Pfingsten, den 19. Mai 2018, um 09.30 Uhr im Trierer Dom das Sakrament der Priesterweihe spenden.

Wir laden die Gläubigen des Bistums herzlich dazu ein, die Weihekandidaten durch die Mitfeier der Weiheliturgie und das Gebet zu stärken und zu begleiten. (mb)

Sprich nur ein Wort

Informationstage Priester werden 2017

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Sprich nur ein Wort

Informationstage Priester werden 2017


„Sprich nur ein Wort“. Diese Bitte richtet der Hauptmann im Evangelium (Mt 8,8) an Jesus:

• Hast du schon mal daran gedacht, Priester zu werden?
• Wünschst auch du dir jemanden, der diese Idee bestätigt?
• Hat jemand vielleicht schon einmal so ein Wort zu dir gesprochen?
• Willst du erfahren, wie ein Priester lebt und was er tut?
• Interessierst du dich, wie Priester im Bistum Trier ausgebildet werden?

Dann komm zum Info-Wochenende „Priester werden” im Priesterseminar in Trier.

Dort hast du die Möglichkeit, andere, die auf diesem Weg sind, kennenzulernen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und mehr über die Ausbildung zum Priester im Bistum Trier zu erfahren. Kurzgesagt: Du erlebst eine intensive Zeit, die dir hilft, mehr Klarheit zu finden für deinen Weg.

Termin: 08. – 10. Dezember 2017
Alter: 16 – 35 Jahre
Kosten: keine
Ort: Bischöfliches Priesterseminar, Trier

Leitung: Subregens Oliver Laufer-Schmitt und Spiritual Pfarrer Ulrich Laux

Anmeldung & Infos:
Schreibe eine Mail an subregens@ps-trier.de
oder einen Brief an Subregens Oliver Laufer-Schmitt, Bischöfliches Priesterseminar Trier, Jesuitenstr. 13, 54290 Trier

Folgende Daten sollten in die Anmeldung rein:
• Dein voller Name und Geburtsdatum
• Deine Anschrift, Mailadresse und Telefon- oder Handynummer
• Deine derzeitige Beschäftigung (Schule, Ausbildung, Studium, Arbeit)
• Der Name Deiner Heimatpfarrei
• Wenn du jünger als 18 Jahre bist, schicke uns mit deiner Anmeldung bitte eine schriftliche Teilnahmeerlaubnis Deiner Erziehungsberechtigten zu.

Flyer_Infotage Priesterwerden 2017

Start des neuen Studienjahrs auch in Sankt Georgen

Das trübe Wetter über Frankfurt täuscht ein wenig…

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Start des neuen Studienjahrs auch in Sankt Georgen

Das trübe Wetter über Frankfurt täuscht ein wenig…


Eine ereignisreiche erste Semesterwoche im Priesterseminar in Frankfurt am Main geht zu Ende. Auch 11 Trierer Seminaristen leben ab diesem Semester im Priesterseminar Sankt Georgen, wo auch Priesteramtskandidaten aus sechs weiteren deutschen Bistümern ausgebildet werden.
Die Eröffnungswoche wurde beschlossen mit der ersten „Rekollektio“, dem gestrigen Samstag als stillen Tag, sodass nochmal jeder die Möglichkeit hatte, auf die zurückliegende Zeit zu schauen und so noch einmal „gesammelt“ ins Semester zu starten!
Das Semester steht unter dem Thema „cor ad cor loquitur – authentisch kommunizieren“, was so viel heißt wie „Herz spricht zu Herz“. Auch um sich mit diesen Worten auseinander zu setzen gab es gestern Zeit. (fjq)

Erster Weiterbildungskurs für Priester aus der Weltkirche und muttersprachlicher Gemeinden abgeschlossen


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Erster Weiterbildungskurs für Priester aus der Weltkirche und muttersprachlicher Gemeinden abgeschlossen


 

Am 11./12.10.2017 haben sich in St. Thomas/Eifel Domkapitular Dr. Markus Nicolay, Priesterreferent des Bistums und Regens Msgr. Michael Becker, Leiter der Priesterausbildung, zusammen mit zehn Priestern aus der Weltkirche und drei Leitern von muttersprachlichen (polnischen) Gemeinden im Bistum Trier zu einem Erfahrungsaustausch getroffen.

Die Priester haben von 2015-2017 alle erfolgreich an einem Weiterbildungskurs teilgenommen, der vom Bistum Trier verantwortet wurde und sie mit der Situation der Kirche in Deutschland und insbesondere auch im Bistum Trier vertraut machen und ihnen zugleich das Erlernen der deutschen Sprache ermöglichen und sie darin auch weiterhin unterstützen sollte.

Nach einer gemeinsamen Eucharistiefeier bekamen sie in einer kleinen Feierstunde die entsprechenden Zertifikate über ihre erfolgreiche Teilnahme überreicht und gaben auch durchweg positive Rückmeldungen auf die unterschiedlichen Kursmodule, die sich über zwei Jahre hinzogen.

Dr. Nicolay dankte dabei allen, die als Kooperationspartner sowie Begleiter an dem Kurs beteiligt waren und würdigte den hohen Einsatz sowohl der Referentinnen und Referenten als auch die Bereitschaft der Mitbrüder aus der Weltkirche, sich auf diese Form der Weiterbildung einzulassen, die – im Vergleich mit anderen Bistümern, in denen ausländische Priester eingesetzt würden – sehr ambitioniert sei und sich durchaus sehen lassen könne. (mb)

80. Geburtstag Sr. Theophania

Kleine Feierstunde im Rahmen der Mitschwestern und Mitarbeiter/-innen

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80. Geburtstag Sr. Theophania

Kleine Feierstunde im Rahmen der Mitschwestern und Mitarbeiter/-innen


Am 22. September hat Sr. Theophania Nohr von der Kongregation der Schwestern des hl. Karl Borromäus ihr 80. Lebensjahr vollendet.
In einer kleinen Feierstunde am 26.09. im Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Priesterseminar hat ihr Regens Msgr. Becker im Namen der Kommunität des Bischöflichen Priesterseminars sowie auch all seiner Vorgänger für ihren nun schon über 50 Jahre währenden treuen, zuverlässigen und aufopferungsvollen Dienst im Haus gedankt.
Dies sei wahrlich ein Grund, ein wenig stolz darauf sein zu dürfen.
Den guten Wünschen schlossen sich auch Subregens Laufer-Schmitt, ihre Mitschwestern sowie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Priesterseminar an.
Als Geschenk wurde ihr ein liebevoll gestaltetes Fotoalbum sowie ein Tagesausflug nach Saarburg im Kreis ihrer Mitschwestern zusammen mit der Hausleitung geschenkt. (MB)

Auf dem Weg zur Weihe

Diakonatsbewerber und Priesteramtskandidat als Weihekandidaten aufgenommen

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Auf dem Weg zur Weihe

Diakonatsbewerber und Priesteramtskandidat als Weihekandidaten aufgenommen


St. Thomas – Die Diakonatsbewerber Jörg Hoffmann aus Emmelshausen, Ingo Ruhe aus Schwirzheim und Heinz-Peter Wilbertz aus Koblenz sind Ende September in St. Thomas als Kandidaten für das Weiheamt („Admissio“) zum Ständigen Diakon aufgenommen geworden. Die „Admissio“ erhielt auch Priesteramtskandidat Dr. Michael Meyer aus Lebach-Landsweiler. In der Eucharistiefeier beauftragte Weihbischof Franz Josef Gebert zudem Dr. Markus Greiner aus Schwalbach-Hülzweiler zum Lektor und Akolythen; er darf damit bestimmte Dienste in der Liturgie übernehmen, etwa das Austeilen der Kommunion.

Den Gottesdienst feierten mit der Regens des Trierer Priesterseminars, Michael Becker und Krankenhauspfarrer Gerhard Spelz als Spiritual (geistlicher Begleiter) der Diakonatsbewerber assistiert von Diakon Dr. Ernst Schneck, dem Bischöflichen Beauftragten für den Ständigen Diakonat. Die Beauftragungen und Aufnahmen waren Teil des Familienwochenendes, das zum Ausbildungsprogramm der Bewerber um den Ständigen Diakonat gehört.

Informationen zum Ständigen Diakonat gibt es unter www.bistum-trier.de/diakonat-im-bistum-trier/staendige-diakone/.

(Quelle Text und Foto: http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-dem-weg-zur-weihe/)

Propädeutischer Vorkurs in Dresden

5 Trierer Seminaristen sind mit dabei

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Propädeutischer Vorkurs in Dresden

5 Trierer Seminaristen sind mit dabei


Am Samstag, dem 16. September 2017, hat der propädeutische Vorkurs des Priesterseminars Sankt Georgen im Exerzitienhaus Hoheneichen in Dresden begonnen. Mit dabei sind, neben Kandidaten aus anderen Bistümern,  auch fünf Trierer Seminaristen, die zuvor bereits am Felixianum teilgenommen haben.
Die Teilnehmer am Vorkurs verbringen  die Zeit in dem wunderschön über dem Dresdener Elbtal gelegenen Haus der Jesuiten bis zum 6. Oktober 2017. Alle beginnen im laufenden Wintersemester 2017-2018 ihre Ausbildung im Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Sie stehen also noch am Anfang ihres Weges als Seminaristen. Ziel des Kurses ist es daher auch, sich untereinander besser kennenzulernen und auszutauschen.

Priester werden – Priester sein … um Gottes willen?!

Filmabende zu Thema Priester werden - Priester sein

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Priester werden – Priester sein … um Gottes willen?!

Filmabende zu Thema Priester werden - Priester sein


Priester und Priesterbilder kommen in diversen Filmen vor, von Don Camillo über Pater Brown bis „Am Sonntag bist du tot“. Gemeinsam wollen wir den Film „Vaya con Dios – Und führe uns in Versuchung!“ zum Thema Priesterbild anschauen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch über den Film und zu Fragen rund um den Beruf des Priesters und die Priesterausbildung. Für Popcorn und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

DATUM: Freitag, 15. September 2017, 18.30 Uhr
LEITUNG: Neupriester Florian Dienhart
ORT: KHG Koblenz, Löhrrondell 1a, 56068 Koblenz

DATUM: Freitag, 22. September 2017, 18.30 Uhr
LEITUNG: Subregens Oliver Laufer-Schmitt
ORT: Priesterseminar Trier, Jesuitenstr. 13, 54290 Trier

DATUM: Freitag, 20. Oktober 2017, 18.30 Uhr
LEITUNG: Neupriester Thomas Hufschmidt
ORT: welt:raum, St. Johanner Markt 23, 66111 Saarbrücken

Plakat zum Download: http://bit.ly/2epASjO

Vocatium – Fachmesse für Ausbildung und Studium in der Region Koblenz am 14./15.09.2017

Bistum Trier informiert über Berufe der Kirche und Orientierungsangebote

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Vocatium – Fachmesse für Ausbildung und Studium in der Region Koblenz am 14./15.09.2017

Bistum Trier informiert über Berufe der Kirche und Orientierungsangebote


 

Du kannst deine Berufung auf sehr unterschiedliche Weise leben.

Eine Möglichkeit könnte auch ein seelsorglicher Beruf in der katholischen Kirche sein. Es gibt verschiedene Wege und Berufe im Bistum Trier zu deiner je eigenen Berufung, über die du hier einige Informationen findest. Wir helfen dir sehr gerne auch persönlich weiter.

Das Bischöfliche Generalvikariat und das Priesterseminar Trier sind in Kooperation mit der Theologischen Fakultät in Trier und der Katholische Hochschule Mainz anerkannte Ausbildungs- und Studienorte für diese Berufe.

Im Rahmen der Möglichkeiten können Schüler die kirchlichen Berufe bei uns auch im Rahmen eines Berufsfindungspraktikums kennen lernen.

Individuelle Fragen verlangen nach einer persönlichen Antwort. In einem Beratungsgespräch gehen wir gern auf deine spezielle Situation und Fragen ein. Gemeinsam lassen sich Antworten finden. Dazu kannst du uns gerne vom 31.05. – 01.06.2017 auf der Vocatium Messe besuchen.

Infos:
14./15. September 2017
Rhein-Mosel-Halle
Julius-Wegeler-Str. 4
56068 Koblenz
8.30-14.45 Uhr – Eintritt frei

https://www.erfolg-im-beruf.de/details/companyprofile/bistum-trier/

 Berufe mit Studium:
»        Gemeindereferent/in
»        Pastoralreferent/in
»        Priester
»        Ständiger Diakon
»        Religionslehrer/In
»        Praktika: ja (Schüler)

Orientierungsangebote:
»        Beratung (Lebensweg) und Begleitung für junge Christen
»        Bundesfreiwilligendienst
»        Freiwilliges Soziales Jahr
»        Sozialer Friedensdienst im Ausland (ab 18 J.) / Reversefreiwilligendienst (ab 18 J.)
»        Orientierungs- und Sprachenjahr (Felixianum)

Ansprechpartner:
Oliver Laufer-Schmitt
Tel.: 0651 9484-130
E-Mail: oliver.laufer-schmitt@bistum-trier.de
Internet: www.berufe.bistum-trier.de

Von der Liebe geleitet die Wahrheit bezeugen

Bischof weiht Florian Dienhart, Thomas Hufschmidt und Frederik Simon zu Priestern

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Von der Liebe geleitet die Wahrheit bezeugen

Bischof weiht Florian Dienhart, Thomas Hufschmidt und Frederik Simon zu Priestern


Trier/Völklingen – Einen Festtag für das ganze Bistum: So hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Tag der Priesterweihe am 8. Juli genannt. Dass „der Herr der Kirche Sorge trägt für sein Volk“, zeige sich an Florian Dienhart, Thomas Hufschmidt und Frederik Simon, die Gottes Ruf folgen und sich als Priester in seinen Dienst stellen. Das Außergewöhnliche: Alle drei stammen aus dem Dekanat Völklingen.

So fest in saarländischer Hand dürfte der Trierer Dom lange nicht gewesen sein. Mit Bussen, Zug und Autos hatten sich rund 500 Menschen schon am frühen Morgen auf den Weg gemacht, um in der Hohen Dom zu Trier die Priesterweihe der drei Diakone mitfeiern zu können. Besonders stark vertreten war natürlich das Dekanat Völklingen, das zur Feier des Tages für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes sorgte. Gemeinsam mit Domorganist Josef Still und der Schola des Trierer Priesterseminares musizierte der Projektchor des Dekanates unter Leitung von Maximilian Rajczyk mit Andreas Mehs an der Chororgel.

“Ein mutiges Wort”

„Von der Liebe geleitet die Wahrheit bezeugen“ – dieses Zitat aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser hatten die Kandidaten als Weihespruch ausgewählt. „Ein mutiges Wort“, wie Bischof Ackermann feststellte. In der Regel seien die Menschen doch sehr zurückhaltend, wenn von der Wahrheit die Rede sei. Gibt es sie überhaupt, die eine Wahrheit, oder ist sie nicht so vielfältig wie die Menschen? Welches Unheil hätten nicht Menschen über die Welt gebracht, die für sich den Besitz der Wahrheit in Anspruch nahmen, sagte Ackermann. Aber es gebe auch eine tiefe Sehnsucht im Menschen, nicht getäuscht zu werden, seine eigene Lebensüberzeugung eingebettet zu wissen in der Wahrheit der Welt. Die Frage nach dem, was dem Leben dient und schadet, die Frage nach dem, was wahr ist, sei nicht auszurotten. „Da hilft uns Jesus, wenn er klipp und klar sagt, dass er in die Welt gekommen ist, um über die Wahrheit Zeugnis abzulegen, und an anderer Stelle sogar sagt, dass er die Wahrheit selber ist“, betonte der Trierer Oberhirte.

Die Weihekandidaten seien bereit, sich in den Dienst dieser Wahrheit zu stellen. Dabei sei die Wahrheit, die die Kirche verkünde, keine „geheime Weltformel oder Welterklärungstheorie“, wie Ackermann feststellte. Die Wahrheit Jesu komme auf den Menschen zu, ergreife ihn mehr, als dass er sie begreife. Genau das hätten die drei Männer in ihrem Leben schon erlebt. Bevor sie anfingen, darüber nachzudenken und Theologie zu studieren, seien sie schon ergriffen gewesen von Christi Wahrheit, die „uns nicht von uns selber entfremdet, sondern uns unser Leben, den Sinn der Welt, den Sinn von Leben und Tod besser begreifen lässt“. Es sei eine Ur-Erfahrung priesterlicher Berufung, aber auch jedes christlichen Lebens, immer wieder Momente zu erleben, „in denen ich ergriffen bin, wo mir diese Wahrheit aufblitzt und ich spüre: Die Botschaft Jesu ist wahr für mich und für die Welt“. Diese Gottesbegegnung könne wie an diesem Morgen durch ein Wort oder einen Gesang im festlichen Gottesdienst ebenso passieren wie durch die Begegnung mit einem Menschen oder auch im stillen Gebet. Sie geschehe auch nicht „gewalttätig“, sondern von der Liebe geleitet. „Deshalb gehören Liebe und Wahrheit zusammen, sind in Jesus ein“, stellte Ackermann fest: „Die Liebe ohne Wahrheit wird blind, Wahrheit ohne Liebe aber wird kalt, hart und grausam.“

Unverzichtbarer priesterlicher Dienst

In Bezug auf die Lesung aus dem Epheserbrief nahm der Bischof das Ziel des apostolischen Dienstes in den Blick: Die Getauften sollen mündige Christen sein. Im Sinne des Glaubens heiße das nicht, sich so weit zu emanzipieren, dass man die Kirche nicht mehr brauche. Vielmehr brauche es das Zusammenwirken aller Glieder. „Und da ist der Dienst der Priester unverzichtbar“, betonte Bischof Ackermann. Mündiges Christsein bedeute, „in Jesus verwurzelt und eingebettet in die Gemeinschaft der Kirche zu sein und in Liebe die Wahrheit zu verkünden“. „Habt also keine Angst vor mündigen Christen, sondern helft vielmehr mit, dass viele es werden können“, rief der Bischof den Kandidaten zu und appellierte an die Gemeinde: „Lassen Sie die Priester auch im Alltag spüren, dass Sie sie annehmen in ihrem Dienst, aus dem wir alle als Christen leben.“

Mit den Zeichen von Handauflegung, Anlegen der Gewänder und Salbung der Hände, dem Überreichen von Hostienschale und Kelch sowie dem Aufnahmegruß wurde die Weihe von Florian Dienhart aus der Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg-Köllerbach, Thomas Hufschmidt aus der Pfarreiengemeinschaft Völklingen und Frederik Simon aus der Pfarrei Heilig Kreuz im Warndt zu Priestern im Bistum Trier vollzogen. Die neuen Kapläne werden eingesetzt in den Pfarreiengemeinschaften Saarburg, Sinzig und Vorderhunsrück.

Herzlichen Applaus spendeten die Gottesdienstteilnehmer sowohl den vielen angereisten Ministranten, „dem großen Schatz in unseren Gemeinden“, wie der Bischof hervorhob, als auch den drei Neupriestern aus dem Dekanat Völklingen. „Das darf wiederholt werden“, sagte Ackermann in Richtung des Völklinger Dechanten Franz-Josef Werle. In den vergangenen vier Jahren sei jeweils ein Neupriester aus der Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg gekommen, informierte Werle im Anschluss an den Gottesdienst. Er sei heute „sehr froh“ und sicher, dass die drei neuen Priester „unsere großartige Botschaft gut zu den Menschen transportieren werden“.

Bilder und Kurz-Bios der Neupriester – (Quelle: www.bistum-trier.de)

Theo-Wochenende 2017

Erstes Gemeinsames Wochenende für Theologiestudierende des Bistums Trier

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Theo-Wochenende 2017

Erstes Gemeinsames Wochenende für Theologiestudierende des Bistums Trier


Trier. Mainz. Frankfurt. Münster. Bonn. Würzburg. Die Studienorte sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die am  Wochenende vom 12. – 14. Mai in Trier zusammenkamen. Aber eines steht für alle fest: Ein Beruf im pastoralen Dienst des Bistums Trier soll es sein. Und genau dieser Gedanke war es auch, der das Theologenwochenende besonders geprägt hat. Jeder Weg, jeder Studienort, jede Berufsgruppe hat eine eigene Berechtigung und wird unbedingt gebraucht, um die Zukunft des Bistums Trier, mit all dem was im Nachgang der Synode so auf einen zukommt, zu gestalten. Aber klar war: Wir können diesen Weg nur gemeinsam bestreiten. Mit dem was wir in unseren verschiedenen Ausbildungen an unseren verschiedenen Orten lernen. (jb)

Akolythatsbeauftragung

Vier Priesteramtskandidaten wurden am 14. Mai 2017 durch Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Akolythen beauftragt.

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Akolythatsbeauftragung

Vier Priesteramtskandidaten wurden am 14. Mai 2017 durch Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Akolythen beauftragt.


Bischof Dr. Stephan Ackermann hat im Rahmen des Abschlussgottesdienstes des gemeinsamen Wochenendes für Theologiestudierende des Bistums Trier am Sonntag, dem 14. Mai 2017, vier Priesteramtskandidaten mit dem Akolythtat beauftragt.

„Empfange die Schale mit dem Brot und das Gefäß mit dem Wein für die Feier der Eucharistie. Lebe so, dass du würdig bist, beim Tisch des Herrn der Kirche würdig zu dienen.“

Beauftragt wurden: Carsten Mayer aus Mehren / St. Matthias, Bernd Schütz aus Bonn-Vilich / St. Peter, Patric Schützeichel aus Waldbreitbach / Maria Himmelfahrt und Jonas Staudt aus Nalbach / St. Peter und Paul.

Als Akolythen versehen sie ihren Dienst am Altar zur Unterstützung von Priester und Diakon. Dazu gehören insbesondere die Bereitung des Altares und der liturgischen Gefäße sowie das Reichen der Eucharistie.

Herzlichen Glückwunsch den Neubeauftragten und Gottes Segen für ihren Dienst. (ols)

Spendenübergabe an Beratungsstelle Papillon

Übergabe der Spende in Höhe von 1.300,- Euro aus der Spendenaktion im Advent 2016 an Beratungsstelle Papillon.

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Spendenübergabe an Beratungsstelle Papillon

Übergabe der Spende in Höhe von 1.300,- Euro aus der Spendenaktion im Advent 2016 an Beratungsstelle Papillon.


Im dritten Jahr in Folge ist durch die Essensgäste des Mittagstisches im Bischöflichen Priesterseminar im Rahmen einer gemeinsame Spendenaktion in der Adventszeit 2016 eine ansehnliche Spendensumme von 1.300.- Euro zustande gekommen. Dafür an dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an alle für die Bereitschaft, mitzumachen, so dass dieses tolle Ergebnis zustande kommen konnte.
Die Spende wird diesmal der Beratungsstelle „Papillon – für Kinder krebskranker Eltern“ zur Anschaffung eines Busses zur Verfügung gestellt. Die Aufgabe der Beratungsstelle Papillon ist die psychologische Beratung und Begleitung von Kindern, deren Vater oder Mutter von Krebs betroffen ist. Einem präventiven und kindzentriert-familien-therapeutischen Ansatz folgend, werden betroffene Kinder miteinbezogen und altersgerecht über die Erkrankung, ihre Behandlung und mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt. Mit der Anschaffung und Unterhaltung eines eigenen Busses werden bei Bedarf zeitlich flexible Hausbesuche bei Familien möglich. Geplant ist darüber hinaus eine mobile Beratung in der Großregion Trier-Mosel-Hunsrück-Eifel.
Zur „inoffiziellen“ Spendenübergabe waren Hermann Becker und Petra Dewald als VertreterInnen von „Annas Verein“ bzw. von Papillon, der damit verbundenen Beratungsstelle in Trier, beim Mittagessen im Priesterseminar dabei. Den anwesenden Mittagstischgästen, die ja eben die Spende mit ermöglicht haben, wurde der Verein und seine Aktivitäten kurz vorgestellt. Im Anschluss daran gab es bei einem Kaffee die Möglichkeit, sich auch noch genauer zu informieren. Die „offizielle“ Spendenübergabe wird dann noch zu einem späteren Termin vor Ort in der Beratungsstelle stattfinden. (ols)

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Von der Versicherung bis zum Priester

Informationen zu Freiwilligendiensten, Orientierungsangeboten und kirchlichen Berufen auf der Ausbildungsbörse in Bad Kreuznach.

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Von der Versicherung bis zum Priester

Informationen zu Freiwilligendiensten, Orientierungsangeboten und kirchlichen Berufen auf der Ausbildungsbörse in Bad Kreuznach.


Bei der Ausbildungsbörse in Bad Kreuznach am 11. März 2017 war das Bistum Trier zum ersten Mal vertreten, um Werbung zu machen für und zu informieren über Orientierungsangebote wie BFD, FSJ, Sofia (Soziale Lerndienste im Bistum Trier) oder auch das Felixianum, das neue Orientierungs- und Sprachenjahr im Bistum Trier (Felixianum). Darüber hinaus konnte man sich aber auch informieren über kirchliche Berufe im Bistum Trier wie GemeindereferentIn, PastoralreferntIn, ReligionslehrerIn, Diakon und Priester (Berufe im Bistum Trier).

Als Ansprechpartner standen das Team des „Projektes Berufsinformation“ zusammen mit VerterterInnen einzelner Berufsgruppen aus der Region zur Verfügung. Insgesamt waren 75 Betriebe und Institutionen vertreten und etwa 2.000 Personen haben die Gelegenheiten genutzt, um sich zu informieren. „Von der Versicherung bis zum Bischöflichen Generalvikariat, das zum ersten Mal hier dabei ist für kirchliche Berufe wirbt, bis hin zum Priester“, so die Formulierung in einem Bericht über die Ausbildungsbörse abends in SWR Aktuell (SWR Mediathek)  (Zeit: 05:48 – 06:03).

Die nächsten Termine, bei denen man sich informieren kann, stehen auch schon fest:

31.05./01.06.: Fachmesse für Ausbildung + Studium, Saarbrücken (Saarlandhalle)
13.06.: Berufsinfotag Dauner Gymnasien, Daun
21./22.06.: Fachmesse für Ausbildung + Studium, Trier (Europahalle)
07.09.: 15.00 – 16.30 „BIZ am Donnerstag“,Neuwied (BIZ)
08.09.: Ausbildungsmesse Cochem, Cochem (Stadthalle)
14./15.09.: Fachmesse für Ausbildung + Studium, Koblenz (Rhein-Mosel-Halle)
18.10.: 16.00 – 18.00 „… und donnerstags ins BIZ“, Trier (BIZ)
10.11.: Berufsinfobörse Daun, Daun (Forum Daun)

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Zu jung?

Mathias Kremer

„Mir wurde von einigen Leuten gesagt, ich wäre doch noch ziemlich jung, um mich für ein Leben als Priester zu entscheiden.”

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Zu jung?

Mathias Kremer


Mein Name ist Mathias Kremer, ich bin 20 Jahre alt, komme aus Liersberg bei Igel und habe im September 2013 mit dem Propädeutikum begonnen. Heute studiere ich bereits im ersten Semester Theologie.
Bei Eintritt ins Priesterseminar wurde mir von einigen Leuten gesagt, ich wäre doch noch ziemlich jung, um mich für ein Leben als Priester zu entscheiden. Ich habe mir dann eben genau diese Frage gestellt, ob ich tatsächlich zu jung für eine solche Entscheidung sein könnte. Was würde ich heute dazu sagen?
Ich denke es wären folgende Dinge: Erstens war das ja noch keine endgültige Entscheidung, da die Zeit im Priesterseminar ja auch noch einmal eine Zeit der Entscheidung und Zeit der Reifung sein soll. Auf der anderen Seite habe ich schon immer etwas gespürt, was mich „angestupst“ und mir Mut gemacht hat, diesen Weg zu gehen, und vor allem die Gestaltung meines Lebens in meine Hände zu nehmen und somit der Spur meiner Berufung nachzugehen. Und wichtig für mich ist dabei immer auch im Zwiegespräch mit Gott zu erfragen: „Bin ich da, Gott, wo du mich haben willst? Wie hast du dir mich vorgestellt? Was ist das, womit ich mein Leben füllen soll?“ Gerade diese Frage gilt ja nicht nur für die Berufung zum Priester, sondern sie gilt für uns alle, denn so kommt der Sinn unseres Lebens wieder von Gott selbst, denn er ruft jeden auf seine ganz individuelle Weise und sucht Freundschaft mit uns. Ich habe mich auf diese Weise persönlich von ihm angesprochen gefühlt, er gibt mir Kraft, meinen Weg zu finden und so habe ich mich aufgemacht, um diesen Weg zu gehen. Und Wege zu gehen ist unabhängig vom Alter, ich muss nur den Mut haben, Gott in meinem Leben Raum zu geben und mich von ihm leiten lassen, egal wohin er mich führt.

„Mir wurde von einigen Leuten gesagt, ich wäre doch noch ziemlich jung, um mich für ein Leben als Priester zu entscheiden.”

Priester werden? Will ich das?

Thomas Hufschmidt

„Priester werden? Theologie studieren? Wie geht das? Kann ich das? Will ich das?”

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Priester werden? Will ich das?

Thomas Hufschmidt


Theologie studieren? Priester werden? Kann ich das? Will ich das?
All diese Fragen gingen mir im Sommer 2008 durch den Kopf. Ein Jahr vor meiner Abiturprüfung war plötzlich nichts mehr wie es die ganze Zeit war. Eigentlich waren alle Pläne bereits gemacht: Abi, Studium in Mathematik und Materialwissenschaften, danach einen super Job und viel Geld verdienen, weil Naturwissenschaftler eben gefragt sind.
Doch dann: auf einmal war da nur noch ein großes Fragezeichen.
Ich war nicht zufrieden mit dem Lebensentwurf, den ich mir oder den mir vielleicht auch meine Umwelt geben wollte. Im Sommer 2008 erreichte mich diese Frage aber wie eine heranrollende Lawine, der ich nicht mehr ausweichen konnte. Ich musste mich jetzt, da ein Lebensabschnitt sichtbar zu Ende zu gehen schien, für eine neue Weichenstellung entscheiden.
Ich suchte Gespräche mit mir gut vertrauten Seelsorgern, denn ich spürte, dass da mehr war als ein bloßer Berufswunsch, als ein bloßes Ausprobieren-wollen eines Studiums oder einer Ausbildung. Ich hatte ein Gefühl, das ich gar nicht richtig beschreiben kann. Ich fühlte mich hingezogen zu Gott und der Kirche. Ich spürte das innere Verlangen, in dieser Kirche, an ihrem Aufbau und der Verkündigung mitwirken zu wollen. Nach vielen Gesprächen, viel Zeit im stillen Kämmerchen und im Gebet, wo ich die Frage um meine Zukunft in Gottes Hände gelegt habe, kam ich zu dem Entschluss, mich im Trierer Priesterseminar zu bewerben.
Von meiner Bewerbung habe ich zunächst nur meinen besten Freunden erzählt. Alle anderen, inklusive meiner Eltern, wurden erst nach dem Abschluss der Bewerbung über meinen Entschluss informiert.
So habe ich dann im November 2009 meinen Weg in Trier mit dem Eintritt ins Priesterseminar begonnen. Für ein Jahr habe ich in München studiert, und wenn alles gut geht, schließe ich im Sommer mein Studium ab. Im Januar 2015 wurde ich unter die Kandidaten für das Weihesakrament aufgenommen. Durch diesen Schritt wurde mein Weg konkreter, weil ich zum ersten Mal mich offiziell vor der Gemeinde und den Mitbrüdern dazu bereiterklärt habe, den Weg hin zur Weihe weiterzugehen und mich weihen zu lassen.
Nach wie vor gibt es aber die Momente des Zweifelns und des Fragens. Ich bin froh und Gott dankbar, dass er mich bis hierher geführt und getragen hat. Die Fragen, die ich mir vor Beginn meines Weges im Seminar gestellt habe, sind noch nicht beantwortet, aber ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

„Priester werden? Theologie studieren? Wie geht das? Kann ich das? Will ich das?”