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Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über uns und unser Haus. Sie erhalten Informationen über die Priesterausbildung im Bistum Trier und haben die Möglichkeit, Menschen und Einrichtungen näher kennen zu lernen.

Zwei neue Priester für das Bistum Trier

Weihegottesdienst wird live übertragen

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Zwei neue Priester für das Bistum Trier

Weihegottesdienst wird live übertragen


Trier – Am Samstag, 22. Mai 2021 um 09:30 Uhr werden die beiden Diakone Christian Josef Kossmann und Stephan Schmidt von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht. Coronabedingt steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung; daher können nur eingeladene Gäste an der Weiheliturgie vor Ort teilnehmen. Wer dennoch mitfeiern möchte, kann den Weihegottesdienst live im Internet verfolgen.

Die Priesteramtskandidaten

Christian Josef Kossmann, gebürtig aus der Pfarrei St. Cyriakus Niedermendig (Pfarreiengemeinschaft Mendig), ist zurzeit als Diakon in der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm tätig. Sein künftiger Einsatzort ab 01. August 2021 als Kaplan wird die Pfarreiengemeinschaft Am Schaumberg in Tholey (Theley) sein.

Stephan Schmidt aus der Pfarrei Hl. Geist Nohfelden-Gonnesweiler (Pfarreiengemeinschaft Bostalsee) bleibt nach der Weihe als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Saarburg, in der er bereits seit Oktober 2020 als Diakon tätig ist. Bis dahin hat er während seines Pastoral- und Diakonatspraktikums in der Pfarreiengemeinschaft Dillingen gewirkt.

Sie haben die Möglichkeit, den Gottesdienst via Internet-Stream zu verfolgen auf https://youtu.be/9ucx02sXmnI.

Über folgenden QR-Code kann der Link direkt aufgerufen werden:

Beitrag im Paulinus: https://www.paulinus.de/paulinus/Integrale?&ACTION=ViewPageView&MODULE=Frontend&PageView.PK=1&Document.PK=8540

„Der Ruf Gottes in mir wurde immer lauter“

Felixianer Johannes Gold will Priester werden

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„Der Ruf Gottes in mir wurde immer lauter“

Felixianer Johannes Gold will Priester werden


Trier/Kobern-Gondorf – „Es geht mir in meinem Leben nicht darum, ‚Big Cash‘ zu machen oder groß rauszukommen, sondern das zu tun, was wirklich zählt.“ Für Johannes Gold (20) bedeutet das, Priester zu werden – ein Wunsch, den er nicht erst seit gestern hegt. Eine wichtige Etappe auf diesem Weg ist das Propädeutikum, die Vorbereitungszeit für Priesteramtskandidaten. Die absolviert der Theologiestudent seit Oktober vergangenen Jahres im Rahmen des Felixianums, dem Sprachen- und Orientierungsjahr im Bistum Trier. Im Trierer Priesterseminar, mitten im Herzen der Moselstadt, lebt er ein Jahr lang mit sechs anderen jungen Leuten in einer WG. 

„Die Fragen nach dem Woher und Wohin im Leben haben mich schon immer beschäftigt, so sehr, dass es mir nicht reicht, das nebenher zu tun. Mir war schon vor dem Abitur klar: Das möchte ich studieren“, erzählt Johannes, der Theologie und Philosophie in Frankfurt/a.M. und Trier studiert. Bevor er ins Felizianum, den Wohntrakt der Felixianer im Priesterseminar, eingezogen ist, war er bereits zwei Semester an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/a.M. Dort lernte er Priesterseminaristen kennen, „eine gefährdete Art“, wie er scherzhaft feststellt. „Da habe ich gemerkt: Es gibt junge Menschen, die das erfüllt.“ Zur persönlichen Neigung müsse freilich noch etwas hinzukommen: „Der Ruf Gottes wird nicht leiser, sondern immer, immer lauter in mir.“

Schon von Kindesbeinen an ist er aktiv in der Gemeinde, spielt seit seinem zehnten Lebensjahr Orgel und ist Obermessdiener in der Pfarrei St. Johannes Gondorf. „Mein Berufungsweg hängt insgesamt mit meinem Weg als Christ zusammen. Getauft wurde ich als Baby, doch gerade durch den Empfang der Erstkommunion und des Firmsakraments kam ich sehr eng mit dem Glauben in Berührung – und auch mit den Fragen, die damit zusammenhängen.“ Insbesondere durch die Feier der Liturgie und das Orgelspiel habe er sich seiner Gemeinde und der Kirche eng verbunden gefühlt. „Das hat mich unheimlich fasziniert. Die Frage nach Gott, nach dem Glauben, nach der Kirche hat auf mich eine magnetische Anziehungskraft“, erklärt der 20-Jährige mit ruhiger und fester Stimme. „Immer, wenn ich Priester getroffen habe, die überzeugend gelebt und in Wort und Tat glaubwürdig verkündet haben, hat das in mir das Gefühl ausgelöst: Das geht. Und das kann ich mir für mich auch vorstellen.“

Familie und Freunde sind „Korrektiv von außen“

Der Weg zum Priesteramt ist für Johannes ein „innerliches Unterwegssein“, das er mit zweien seiner Mitbewohner teilt. In verschiedenen Seminaren und bei den Mahlzeiten kommen die Felixianerinnen und Felixianer zusammen – ein absoluter Mehrwert, wie Johannes betont: „Wir sind eine bunt gemischte Gruppe, daher gibt’s beim Abendbrot immer Interessantes auszutauschen. Und wir lernen viel voneinander. Jeder kann sich mit seinen Begabungen einbringen, niemand wird irgendwo reingepresst.“ Auch sei er glücklich, dass seine Familie ihn auf seinem Weg unterstütze und er viele Freunde jenseits des Theologiestudiums habe: „Ein Korrektiv ‚von außen‘ ist auch wichtig, sonst würde ich wohl schnell zum Fachidioten“, schmunzelt Johannes, der Latinum und Graecum bereits während seiner Schulzeit erlangt hat; nach zwei Semestern Hebräisch-Unterricht machte er das Hebraicum. Damit hat er den meisten seiner Mitbewohner, die während des Felixianums alte Sprachen lernen können, schon etwas voraus. Doch wozu überhaupt noch Latein, Altgriechisch und Hebräisch lernen? Johannes Antwort ist eindeutig: „Durch die Arbeit an Originaltexten wird die Exegese [Bibelauslegung] richtig spannend.“

Jederzeit Rede und Antwort stehen

Über Gott und die Welt sprechen – das bedeutet auch, sich mit Kritik an der Kirche auseinanderzusetzen. „Die nehme ich ernst“, erklärt Johannes. „Viele Begründungen sind ja auch stichhaltig, z.B. der Hinweis, dass mit der Beichte auch Schindluder getrieben wurde. Ich zögere auch nicht zu sagen: Dies oder das finde ich selbst falsch.“ Diskussionen weiche er nicht aus, erklärt er mit Verweis auf den ersten Petrusbrief: „Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch nach dem Grund eurer Hoffnung fragt. Und genau das möchte ich tun. Es geht darum, dass die Menschen merken: Den trägt eine Hoffnung, die über diese Welt hinausgeht.“

Dass sein Berufswusch auch Entbehrungen, etwa den Verzicht auf Ehe und Familie, mit sich bringt, sei ihm bewusst. „Ich gehe damit entspannt um. Meiner Ansicht nach lässt sich auf Verzicht kein Leben bauen. Deswegen sehe ich auch den Zölibat nicht als Verzicht, sondern als Freisein für Christus, für Gott und für die Menschen, für die ich da bin. Die Freiheit der uneingeschränkten Hingabe ist zugleich auch meine Stärke. Andere Berufungen sind deswegen aber nicht besser oder schlechter.“ Mut schöpfe er vor allem aus dem Gebet der Menschen. „Ich weiß von vielen Menschen, dass sie für mich beten und ich spüre, dass mich das trägt. Ich glaube, ohne das ginge es auch gar nicht. Und das ist etwas sehr Kostbares. Sie nehmen sich für mich Zeit, tragen das vor Gott. Das empfinde ich wirklich als einen großen Schatz“, gesteht Johannes. Und er ist sich sicher: „Ich kann mit frohem Herzen sagen, dass ich den Weg zum Priestertum auch weitergehen möchte.“

Während des Sprachen- und Orientierungsjahres Felixianum wohnen die jungen Frauen und Männer von 18 bis 30 Jahren in Einzelappartements mit Bad für monatlich 390 Euro (Variante A) oder 250 Euro (Variante B). Interessierte können sich bis zum 30. Juni bewerben, der nächste Jahrgang startet am 18. Oktober. Weitere Informationen gibt es bei Subregens Oliver Laufer-Schmitt Tel.: 0651-9484130, E-Mail: oliver.laufer-schmitt(at)felixianum.de oder auf www.felixianum.de und www.facebook.com/felixianum. Spezielle Infos zum FSJ oder Bundesfreiwilligendienst im Rahmen des Felixianums gibt es im Stellenportal des Bistums Trier auf: https://t1p.de/l028.

(ih)

(Quelle: www.bistum-trier.de)

Verabschiedung unseres langjährigen Ökonoms Gerhard Biewer

Eine Ära geht zu Ende

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Verabschiedung unseres langjährigen Ökonoms Gerhard Biewer

Eine Ära geht zu Ende


Am Hochfest des Apostels Matthias ging am Mittwoch, den 24.02.2021 eine Ära im Bischöflichen Priesterseminar Trier zu Ende. Der Ökonom des Priesterseminars, Herr Gerhard Biewer, ist nach beinahe 30 Jahren in den wohl verdienten, vorzeitigen Ruhestand verabschiedet worden. Wegen der Pandemie konnte diese Verabschiedung leider vorerst nur im kleinen Kreis stattfinden.

Weihbischof Brahm würdigte als Regens die Verdienste von Herrn Biewer. Er richtete Grüße von diversen Bischöfen und Weihbischöfen aus, mit denen er aktuell im Rahmen der Vollversammlung digital tagt. Von ihnen haben einige, als Subregenten oder Regenten, in den fast 30 Dienstjahren von Herrn Biewer eng mit ihm zusammengearbeitet. Darunter auch der jetzige Vorsitzende der Bischofskonferenz und Bischof von Limburg, Dr. Georg Bätzing, unser Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann und Weihbischof Franz-Josef Gebert, welcher sich sogar noch an das Vorstellungsgespräch erinnern kann. Laut Bischof Bätzing gibt es vermutlich nur zwei bis drei Personen im Priesterseminar und der dazugehörigen Bibliothek, die noch berufstätig sind und nicht von ihm eingestellt wurden. Man kann also wirklich vom Ende einer Ära sprechen. Er ist einfach ein Teil des Seminars gewesen.

Mit jedem Gruß und allen Gratulationen wurde deutlich, dass Herr Biewer die Geschicke des Priesterseminars mit all seinen Gebäuden, Liegenschaften und Finanzen immer gut gelenkt hat, dies auch in nicht ganz leichten Zeiten.

Es wurde ebenfalls deutlich, dass ihm besonders die Menschen, die dort leben und arbeiten oder ausgebildet werden, immer wichtig waren. Das Priesterseminar war für ihn in all den Jahren weit mehr als nur ein Arbeitsplatz und Arbeitgeber. Man kann sagen, es war für ihn ein Stück Familie.

Ab jetzt kann Herr Biewer sich wieder mehr um seine eigentliche Familie und seine Hobbies kümmern. Dazu wünschen wir ihm Gesundheit und Gottes Segen.

Die Stelle des Ökonoms bleibt vorerst vakant. Die mit der Stelle verbundenen Aufgaben übernehmen kommissarisch Frau Ulrike Wendling und Herr Thomas Terres, der gleichzeitig bei der Rendantur in Trier arbeitet. Auch ihnen wünschen wir viel Erfolg für ihr Tun. (ols/uw/dw)

Kommunitätswochenende und Admissio mal anders

Videokonferenz mit Bischof Stephan und Admissio von Mathieu Valet

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Kommunitätswochenende und Admissio mal anders

Videokonferenz mit Bischof Stephan und Admissio von Mathieu Valet


An diesem Wochenende hätte sich die Kommunität der Trierer Seminaristen eigentlich zum Kommunitätswochenende mit Seminarkollegium und Bischof Stephan in Lantershofen und Sinzig getroffen. Leider ist dies wegen der Coronapandemie nicht im geplanten Rahmen möglich gewsen. Unsere Gesprächsrunde fand daher dieses Mal im Rahmen einer Videokonferenz statt. Das Thema war “Geistliches Leben”, wozu jeder ein kleines Statement mit einem Lieblingsgegenstand aus dem eigenen geistlichen Leben verknüpft hat. Bischof Stephan hielt dann einen kurzen Impulsvortrag zu seinem geistlichen Leben und persönlichen Erfahrungen. Er ermutigte dazu, das eigene Leben geistlich zu gestalten, ehrlich mit sich selbst zu sein und sich auch fordern zu lassen beim Gebet.

Den Abschluss bildete die Aufnahme unseres Mitbruders Mathieu Valet unter die Weihekandidaten (Admissio). Im Rahmen einer Pontifikalvesper hat Bischof Stephan Mathieu Valet offiziell unter die Weihekandidaten aufgenommen. Die Feier der Admissio ist eine wichtige Etappe während der Priesterausbildung. Nach den Beauftragungen zum Lektoren- und Akolythendienst geht es nun für den Kandidaten auf die Diakonen- und Priesterweihe zu, bei denen er sein Leben in den Dienst für die Menschen stellen will.Die verschiedenen Abschnitte der Ausbildung stellen immer wieder Momente dar, um auf die eigene Berufung zu blicken und im Gebet auf sie zu schauen. Die Antwort „Hier bin ich!“ des Kandidaten findet sich bei dieser und den anderen Feiern bis hin zur Priesterweihe. Sie antwortet auf den persönlichen Aufruf des eigenen Namens nach dem Vorbild des Propheten Samuel, der auf den Ruf Gottes antwortet (vgl. 1 Sam 3,4). Samuel lässt sich von Gott in Dienst nehmen, was für uns ein Vorbild auf unserem je eigenen Berufungsweg sein kann.Die Kommunität des Trierer Priesterseminars und alle ihr Verbundenen gratulieren Mathieu Valet herzlich und wünschen ihm Gottes Segen auf dem weiteren Berufungsweg. (CJ)

Neubesetzung des Sekretariats


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Neubesetzung des Sekretariats


Seit dem 01.12.2020 hat Daniela Welter die Aufgaben des Sekretariats im Priesterseminar übernommen. Sie ist dort die neue Ansprechpartnerin für allgemeine Sekretariatsanfragen und -aufgaben.

Frau Welter hat zwei Söhne, im Alter von 10 und 13 Jahren und lebt in Osburg. Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau arbeitete sie über 20 Jahre im Tourismus mit mehreren mehrmonatigen Stationen im Ausland, wie Ägypten, Frankreich, Australien und Neuseeland. Vor einem Jahr wechselte sie zu Arche Noah Reisen, dem Reiseveranstalter für Pilger-, Kultur- und Auszeit-Gruppenreisen in Trier. Doch durch die aktuelle Situation der Corona-Pandemie steht der Reiseveranstalter vor der Schließung, was sie letztendlich dazu bewogen hat, die Reisebranche zu verlassen und einen völlig neuen Weg einzuschlagen.

Wir heißen Frau Welter herzlich willkommen im Priesterseminar und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Ansprache des Hl. Nikolaus an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Priesterseminars Trier


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Ansprache des Hl. Nikolaus an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Priesterseminars Trier


Nun darf ich heute vor euch stehen und mit Freude in so viele schöne Gesichter sehen.
Ich erinnere mich noch gut, da ihr Kinder wart, da habt ihr mich oft mit großen leuchtenden Augen angestarrt.
Seitdem sind einige Jahre schon vergangen und ihr seid den großen Weg des Lebens bis hierher gegangen.
Doch bleiben seit Kindheitstagen bei vielen von euch offene Fragen.
Warum denn so und nicht wie ich gewollt, was hat denn dies und das gesollt, welch Sinn soll das ergeben, auf was lohnt es sich denn eigentlich hinzustreben?
Aus eigener Erfahrung darf ich sagen, dass die Wege all von Gott gelenket, der sich uns in seinem Sohne schenket.
Damals in Myra durft‘ ich erfahren, was es bedeutet, auf den Anruf des Herren ja zu sagen, geführt zu werden im Vertrauen und ganz auf Gottes Liebe zu bauen.
Das hungernd Volk ich sättigte dort, mit des Kaisers Korn hat der Herr für Nahrung gesorgt.
Jährlich werde ich nun von Gott gesandt hinaus in alle Welt und Land, euch zu künden in Treue von Gottes großer Liebe und Freude.
Mut zusprechen darf ich euch im Namen des Herrn, denn jener Tag ist nicht mehr fern, da Christus euch begegnet und alle Berge für euch ebnet. (jc)

Sich selbst und andere an der Verheißung der Frohen Botschaft aufrichten

Weihbischof Brahm hat Christian Kossmann zum Diakon geweiht

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Sich selbst und andere an der Verheißung der Frohen Botschaft aufrichten

Weihbischof Brahm hat Christian Kossmann zum Diakon geweiht


Trier – Die Verkündigung der Frohen Botschaft und der Dienst an den Mitmenschen sind zentrale Aufgaben eines Diakons. Mit seiner Weihe durch Weihbischof Robert Brahm am 21. November im Hohen Dom zu Trier hat Christian Josef Kossmann vor rund 150 Gottesdienstbesuchern seine Bereitschaft bestätigt, sich in diesen Dienst nehmen zu lassen. Voraussichtlich im Mai kommenden Jahres wird der 26-Jährige zum Priester geweiht. „Deinem Königtum wir dienen, Deinem Reich sind wir geweiht“ lautete der Weihespruch Kossmanns, der aus der Pfarrei Sank Cyriakus Niedermendig stammt und derzeit in der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm tätig ist.

„Sie wissen, was üben heißt“, sagte Weihbischof Brahm zu Kossmann mit Blick auf dessen Gesangsausbildung und die langjährige Ausbildung auf dem Weg zum Priesteramt. In der Seelsorge sei es wie in der Kunst und Musik; denn es gehöre eine innere Haltung dazu und auch die Bereitschaft, alles neu sehen zu lernen und darauf zu schauen, was die Menschen bewegt. „Es geht darum, die Lebensmelodien der Menschen zu entdecken, in den tiefen Lagen der Angst und Trauer genauso wie in den hohen Stimmlagen der Freude.“ Auch gehe es darum, verlorene Melodien wiederzufinden und den Menschen beizustehen, sich daran zu erinnern. Bezugnehmend auf die Lesung aus dem Buch des Propheten Ezechiel fuhr er fort: „Wir alle wissen, wohin Egoismus führen kann, aber auch, was Solidarität bewirken kann. Die Bibel lehrt uns, dass die Schöpfung gut ist, doch auch, dass wir Menschen die Gemeinschaft durch unser Verhalten schädigen können. Weil Gott das nicht gleichgültig ist, kommt er uns zu Hilfe.“ Doch Gottes Gericht sei keine Drohbotschaft, sondern erinnere und ermutige die Menschen, sich neu auszurichten, wenn sie Fehler begangen haben. „Es geht immer um das Leben und um die vielen  Möglichkeiten, wie man leben kann und leben soll – damit auch die anderen leben können.“ Es bleibe die Einladung, dem Leitbild Jesu zu folgen: „Es lohnt sich immer, hartnäckig zu bleiben und nicht aufzugeben“, und sich immer wieder aufzurichten an der Verheißung der Frohen Botschaft, betonte der Weihbischof in seiner Predigt. „In der Sorge für die Menschen, für Frieden und für die Welt.“

Nachdem Weihekandidat Kossmann das Versprechen abgelegt hatte, nach dem Vorbild Jesu zu handeln und ehelos zu leben, legte er zum Zeichen der gegenseitigen Treue seine gefalteten Hände in die des Weihbischofs. Es folgten die Allerheiligenlitanei, in der die Gläubigen Jesus Christus und alle Heiligen um ihre Fürsprache anrufen, und die eigentliche Weihehandlung. Seit der Zeit der Apostel geschieht dies durch Handauflegung und Weihegebet. Anschließend assistierte der neugeweihte Diakon Weihbischof Brahm bei der Feier der Eucharistie. Die musikalische Begleitung des Weihegottesdienstes oblag Domorganist Josef Still an der Hauptorgel und Ulrich Krupp an der Chororgel. Friederike Assion-Bolwin, Anita Schlich-Reuter, Christian Lohner und Michael Bolwin begleiteten die Liturgie mit ihrem Gesang. Als Kantor fungierte Manuel Hauth; die Lesung übernahm Erik Hau. Der Gottesdienst wurde unter strenger Beachtung der geltenden Corona-Hygienevorschriften gefeiert. Weitere Informationen zum Diakon- und Priesterberuf gibt es auf 

Text und Fotos: Inge Hülpes / Bistum Trier

„GOD OR NOT? – Entscheidung im Priesterseminar“

Katholische Kirche startet Webserien-Experiment

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„GOD OR NOT? – Entscheidung im Priesterseminar“

Katholische Kirche startet Webserien-Experiment


GOD OR NOT?! Drei Studierende der Hochschule der Medien in Stuttgart ziehen für eine bestimmte Zeit ins Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Ihre Aufgabe: eine Webserie über das Leben in einem Priesterseminar. Sie fragen sich, was heute Menschen bewegt, Priester in der römisch-katholischen Kirche werden zu wollen. Was ist das für ein Gott, an den sie glauben? Das lässt sich natürlich am besten mit denen klären, die dort leben.

Sie begleiten vier der Seminaristen durch ihren Alltag und fühlen ihnen genau auf den Zahn. Zwei davon kommen aus dem Bistum Trier. Immer wieder wird deutlich, dass hier zwei Welten aufeinanderprallen. Für beide Seiten ist es spannend miteinander ins Gespräch zukommen und so einen Einblick in die Welt des Gegenübers zu bekommen. Vor allem wird es um die Fragen nach Gott, der Kirche und dem Priestersein in der Kirche gehen, wobei unangenehme Fragen nicht ausgespart werden.

Aber wie genau sich das ganze entwickeln wird, das schaut man sich am besten selbst an. Geplant sind 12 Folgen, eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen, immer am Donnerstag. Nähere Informationen und die neuen Folgen sind auf der Website des Projekts (www.godornot.de) zu finden. (CJ)

Besuch von Regens Weihbischof Brahm in Sankt Georgen


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Besuch von Regens Weihbischof Brahm in Sankt Georgen


Seit einer Woche hat für uns das Semester wieder in Sankt Georgen begonnen. Aufgrund der Pandemie-Situation nicht so, wie wir es gewohnt sind. Die Vorlesungen finden meist im Online-Modus statt und andere Lehrveranstaltungen unter Hygieneauflagen und Abstandsgeboten im Präsenz-Modus in der Hochschule. Auch das Gemeinschaftsleben im Haus ist in manchen Punkten etwas eingeschränkt. Heute hat uns Regens Weihbischof Brahm besucht, um Gespräche mit den Rückkehrern aus der Externitas zu führen. Aufgrund der Abstandsgebote musste dieser kurze halbtägige Besuch leider ohne größere Gemeinschaftsaktionen auskommen. Trotzdem schauen wir motiviert in Richtung des neuen Semesters, dass wir jetzt mit 6 Trierern hier in Sankt Georgen gestalten werden. Auf dass es ein gutes Semester auf dem Weg unserer Berufungsklärung werden wird. Liebe Grüße auch an unseren Mitbruder in Lantershofen! (Für das Foto haben wir kurz unsere Masken ausgezogen). (CJ) 

Mit Vertrauen und Zuversicht im Dienst des Auferstandenen

Bischof Ackermann weiht sechs Männer zu Priestern

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Mit Vertrauen und Zuversicht im Dienst des Auferstandenen

Bischof Ackermann weiht sechs Männer zu Priestern


Samstag, 26. September 2020

Trier – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 26. September im Hohen Dom zu Trier Carsten Mayer, Dominik Schmitt, Stephan Schramm, Bernd Schütz, Patric Schützeichel und Jonas Staudt zu Priestern geweiht. Ackermann erinnerte zu Beginn des Gottesdienstes daran, dass die Priesterweihe ursprünglich für Mai geplant gewesen sei und wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde. „Doch jetzt ist er endlich da, der Tag der Priesterweihe“, sagte der Bischof und betonte, zwar sei die Priesterweihe auch Anlass, in Dankbarkeit auf den Weg bis hierhin zu blicken. Aber vor allem sei die Priesterweihe ein Versprechen auf Zukunft hin. „Gott nimmt das Ja-Wort der Männer an und sagt sein unwiderrufliches Ja-Wort zu den Mitbrüdern.“ Zugleich sei die Priesterweihe auch ein Versprechen an das Bistum. Und so sei dies auch ein „Tag der Hoffnung und der Zukunft für die Bistumsgemeinschaft“.

Nicht mit zusammengebissenen Zähnen, sondern mit Vertrauen und Zuversicht

„Lass unsere Werke Dir gefallen und sichtbar machen, dass Du die Welt erlöst hast.“ Diese Gebetszeile aus dem Stundengebet gab der Bischof den Weihekandidaten in seiner Predigt als Maßstab für ihr Handeln mit auf den Weg. Das priesterliche Zeugnis werde nicht sichtbar durch einen Dienst „mit zusammengebissenen Zähnen“; es entfalte seine Kraft und werde deutlich für die Menschen, denen die Priester begegneten, durch das Vertrauen und die Zuversicht, mit der sie bezeugten: „Der Herr lebt und geht mit uns seinen Weg.“

Diese Zuversicht und auch das Selbstbewusstsein ließen sich aus den Lesungstexten des Gottesdienstes ableiten, die eigentlich am Samstag vor Pfingsten vorgetragen werden, dem ursprünglichen Tag der Priesterweihe: Am Ende der Apostelgeschichte ist Paulus festgesetzt in einer Mietswohnung irgendwo in Rom; und am Ende des Johannesevangeliums steht nicht die glorreiche Auferstehung und Himmelfahrt, sondern ein Zwiegespräch Jesu mit Petrus. Das sei alles nicht sehr glanzvoll, sagte Bischof Ackermann. Doch von dieser Mietswohnung aus habe die Botschaft Jesu ihre Kraft entfaltet, erst in den Privaträumen der Christen, von wo aus sie dann die ganze Welt erfasst habe. Und „der, der im Johannesevangelium spricht, ist Jesus, der Christus, der Auferstandene!“ Wenn er sage: „Komm und folge mir nach“, sei das eine Ansage für eine Lebensform: „Das soll Dein Leben insgesamt bestimmen.“ Und so spreche aus diesen nüchternen, unspektakulären Beschreibungen großes Vertrauen und Selbstbewusstsein – ein Selbstbewusstsein, das nicht inszeniert sei, sondern das aus der Begegnung mit dem Auferstandenen entspringt: „Jesus lebt. Wir haben es erfahren und wir wollen und müssen es bezeugen. Das ist die ‚Ur-Sprengkraft‘ der Apostel, da nimmt es seinen Anfang“, betonte der Bischof.

Aus erlöster Gelassenheit Leidenschaft entfalten

Diese Lesungen seien richtungsweisend auch für diese Zeit, in der die Kirche scheinbar das Beste hinter sich habe, gab Ackermann zu bedenken: „Sie verliert an Systemrelevanz; Kirche und Glaube werden zu einer Option unter vielen anderen.“ Aber so, als eine Option unter vielen, habe auch alles begonnen; eine Option mit einer solchen Kraft, auf die die Apostel in Verbundenheit mit dem Auferstanden setzen. „Ich wünsche Ihnen, dass sich diese Verbundenheit mit dem Auferstandenen, seine geheimnisvolle und doch so konkrete Gegenwart wie ein roter Faden durch Ihr Leben und Ihren Dienst ziehen; dass Ihnen die Gewissheit und das Vertrauen bleiben: Er lebt, ich habe es erfahren, und er kann mich brauchen für seinen Dienst“, sagte der Bischof an die Weihekandidaten gerichtet.

Dieses Vertrauen sei wichtig für alle, die ein öffentliches Amt in der Kirche ausübten. Denn gesellschaftlich wie kirchlich gebe es den Druck von Leistung und Optimierung. „Wir sollen glaubwürdiger, geschwisterlicher, gerechter, transparenter sein als alle Generationen vorher.“ Dieser Anspruch sei nicht falsch, „wir haben uns einzusetzen für eine glaubwürdige, geschwisterliche Kirche, mit all unseren Kräften. Aber es gebe auch einen Anspruch, „der das ganze kippen lässt: „wenn wir den Eindruck erwecken, es hängt nur an uns, und wir sind für alles verantwortlich und haben auch die Macht“. Das sei theologisch nicht richtig, mache krank und sei auch ein Ausdruck von Unglaube. Denn: „Christus hat das Böse besiegt; er hat uns erlöst. Und aus dieser erlösten Gelassenheit dürfen wir unsere Leidenschaft entfalten.“

„Der Geist wird euch in die ganze Wahrheit führen“

Bei der anschließenden Weihe, die unter dem Wort „Der Geist wird euch in die ganze Wahrheit führen“ (Joh 16,13) stand, legten die sechs Männer nach der Anrufung des Heiligen Geistes ihr Gehorsamsversprechen gegenüber dem Bischof ab; es folgten Weihelitanei, Handauflegung – coronabedingt nur von den Zelebranten und den Heimatpfarrern – und Weihegebet. Danach legten die Männer das Priestergewand an. Bischof Ackermann salbte nacheinander die Hände der Neupriester und überreichte ihnen Hostienschale und Kelch als Zeichen der Eucharistie. Anschließend feierten die Neupriester mit dem Bischof die Eucharistie. Um die Infektionsschutzregeln einzuhalten, hatte jeder Weihekandidat nur 30 Personen in den Dom einladen können. Damit dennoch viele mitfeiern konnten, wurde der Gottesdienst live im Internet und vom OK54 Bürgerfunk Trier übertragen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Projektchor der Pfarreiengemeinschaft Waldrach unter Leitung von Dekanatskantor Laurentius Lauterbach, begleitet von Ulrich Krupp an der Chororgel, und Domorganist Josef Still.  

Carsten Mayer, gebürtig aus der Pfarrei St. Matthias Mehren (PG Gillenfeld), wird als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Saarlouis links der Saar eingesetzt. Dominik Schmitt aus der Pfarrei Sankt Johannes der Täufer Konfeld (PG Weiskirchen) bleibt als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Mayen. Stephan Schramm, dessen Heimatpfarrei St. Peter in Wittlich-Wengerohr (PG Wittlich) ist, wird als Kaplan in die PG Zemmer (Schleidtweiler-Rodt) gehen. Bernd Schütz aus der Pfarrei St. Peter Bonn (Vilich) wird künftig als Kaplan in der PG Saarbrücken St. Johann wirken. Patric Schützeichel aus der Pfarrei Maria Himmelfahrt Waldbreitbach (PG Kurtscheid-Niederbreitbach-Waldbreitbach) wird als Kaplan in der PG Bad Kreuznach eingesetzt. Jonas Staudt aus der Pfarrei St. Peter und Paul Nalbach (PG Nalbach) wird seinen Dienst als Kaplan in der PG Rhens antreten.

Quelle: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mit-vertrauen-und-zuversicht-im-dienst-des-auferstandenen/

Fotos: Bistum Trier / Helmut Thewalt

Herzlich willkommen!

Soziale Lerndienste im Bistum Trier und Sofia e.v. jetzt auf dem Gelände des Priesterseminars

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Herzlich willkommen!

Soziale Lerndienste im Bistum Trier und Sofia e.v. jetzt auf dem Gelände des Priesterseminars


Das Bischöfliche Priesterseminar heißt die Soziale Lerndienste im Bistum Trier und Sofia e.V. herzlich willkommen in seinen altehrwürdigen Räumlichkeiten und freut sich, dass damit nun neben dem Priesterseminar, in dem viele Kurse im Rahmen der pastoralen Ausbildung stattfinden, der Nutzung durch die Theologische Fakultät Trier, der Abteilung für die Jugend im Bistum Trier, den Jugendverbänden (z.B. BDKJ Trier) und dem Orientierungs- und Sprachenjahr Felixianum eine weiterer Player des Bistums im Bereich Jugend auf dem Gelände des Priesterseminars beheimatet ist. Wir freuen uns auf das Miteinander und die Fortführung der ja schon bereits bestehenden Kooperationen, wie zum Beispiel bei den Berufs- und Ausbildungsmessen. (ols)

Wir beten für Sie und sind für Sie da!

Die Seminargemeinschaft möchte Ihre Gebetsanliegen und Sorgen mittragen

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Wir beten für Sie und sind für Sie da!

Die Seminargemeinschaft möchte Ihre Gebetsanliegen und Sorgen mittragen


Das Bischöfliche Priesterseminar, mit den dort lebenden und arbeitenden Priestern und Schwestern des hl. Karl Borromäus, bietet an, Gebetsanliegen zu sammeln, die in der täglichen Eucharistiefeier (auch wenn keine physische Präsenz der Gläubigen dort möglich ist) und in den Gebetszeiten im für-bittenden-Gebet vor Gott gebracht werden.

Diese Gebetsanliegen können auf folgenden Wegen übermittelt werden:

Außerdem steht in der Jesuitenkirche in Trier (Jesuitenstraße 13), die tagsüber weiterhin zu den Öffnungszeiten der Pforte (s. o.) geöffnet ist, ein Korb vor dem Altar, in den schriftliche Fürbitten gelegt werden können. Aus hygienischen Gründen liegen dort nur Zettel bereit, kein Kugelschreiber. Bitte ggf. selbst mitbringen oder eigene, fertig beschriftete Zettel in den Korb legen.

Jugendpfarrer Lehmann wird Spiritual am Bischöflichen Priesterseminar Trier

Geistlicher Begleiter für die Priesteramtskandidaten

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Jugendpfarrer Lehmann wird Spiritual am Bischöflichen Priesterseminar Trier

Geistlicher Begleiter für die Priesteramtskandidaten


Trier/Zell – Jan Lehmann wird Spiritual im Bischöflichen Priesterseminar Trier. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat dem Jugendpfarrer auf der Marienburg die Aufgabe des geistlichen Begleiters für die Priesteramtskandidaten zum 1. April  übertragen.

Lehmann wird die Tätigkeit zunächst kommissarisch ausüben; er bleibt Jugendpfarrer der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Wittlich sowie der Kirche der Jugend Marienburg. In dieser Funktion ist er auch Kirchenrektor auf der Marienburg und Hausgeistlicher für die Jugendbildungsstätte. Zudem wird Jugendpfarrer Lehmann, zunächst bis Ende 2020, Aufgaben in der geistlichen Begleitung der Diakonatsbewerber übernehmen.

Jan Lehmann (*1979) wurde 2007 vom damaligen Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx in Trier zum Priester geweiht. Er war ab August 2007 Kaplan in den Pfarreien Waldbreitbach Maria Himmelfahrt und Niederbreitbach St. Laurentius sowie ab Mai 2008 zusätzlich in der Pfarrei Kurtscheid Hl. Schutzengel. Seit August 2010 ist Lehmann Jugendpfarrer und Leiter der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral  Marienburg und Wittlich sowie Kirchenrektor der Kapelle der Marienburg. Als Subsidiar (mithelfender Priester) arbeitet Lehmann zudem in der Pfarreiengemeinschaft Wittlich mit. Von 2012 bis 2019 war er Diözesanseelsorger der Kath. Landjugendbewegung (KLJB); von April 2018 bis Juni 2019 hatte er zudem in der Teilprozessgruppe Geistliche Zentren im Rahmen der Synodenumsetzung mitgearbeitet.

Wir freuen uns, dass die lange vakante Stelle des Spirituals damit ab 1. April wieder besetzt ist, heißen Jugendpfarrer Jan Lehmann herzlich willkommen im Seminarkollegium und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.

Weihbischof übernimmt Leitung des Priesterseminars

Robert Brahm wird Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier

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Weihbischof übernimmt Leitung des Priesterseminars

Robert Brahm wird Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier


Trier – Weihbischof Robert Brahm wird Regens (Leiter) des Bischöflichen Priesterseminars in Trier. Er übernimmt das Amt zum Jahreswechsel zunächst kommissarisch von Msgr. Michael Becker, der zum 1. Januar 2020 in die Leitung der Pfarrei Bad Kreuznach wechselt. Becker hatte das Priesterseminar seit 2010 geleitet.

Auch wenn der Wechsel für ihn überraschend kommt, freut sich Michael Becker nach 10 Jahren Tätigkeit in der Priesterausbildung nun auf die neue Herausforderung in der Pastoral mit den Menschen vor Ort. Wichtig ist ihm, dass, wie der Bischof ihm gegenüber betont habe, die Weiterentwicklung des Standorts Priesterseminar zum Haus der pastoralen Berufe im Bistum Trier mit dieser Personalveränderung dadurch nicht infrage gestellt werde.

Robert Brahm, 1956 in Oberwesel geboren und 1984 zum Priester geweiht, war bereits von 1991 bis 1998 in der Priesterausbildung tätig, als Subregens (stellvertretender Leiter) im überdiözesanen Studienhaus St. Lambert in Lantershofen. Später war er Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat, dann auch Priesterreferent im Bischöflichen Generalvikariat Trier. Seit 2003 ist Brahm Weihbischof im Bistum Trier und für den Visitationsbezirk Saarland zuständig. Er ist Mitglied der Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste sowie der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Gemeinsamen Konferenz von ZdK und DBK. Weitere Informationen zu seiner Person sind unter https://www.bistum-trier.de/bistum-bischof/personen-aemter/weihbischoefe/weihbischof-robert-brahm/ zu finden.

Die Verabschiedung des Regens und die Einführung seines Nachfolgers, zu der noch gesondert eingeladen wird, ist am Karlsfest, Montag, 4. November, vorgesehen. Nach einer festlichen Eucharistiefeier mit Bischof Stephan um 18 h in der Jesuitenkirche mit der Seminarkommunität, den Schwestern des hl. Karl Borromäus und geladenen Gästen, findet ein Festakt in der Promotionsaula mit einem anschl. Empfang statt.

Wann kommt das Neue? Und woher kommt es?

Theologenwochenende 2018 des Bistums Trier

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Wann kommt das Neue? Und woher kommt es?

Theologenwochenende 2018 des Bistums Trier


Die Synode im Bistum Trier hat uns viel Neues gebracht. Allem voran neue Perspektiven und neue Denkansätze, wie sich Kirche in der Gegenwart gestalten kann. Damit ging sie los. Die Suche nach dem Neuen. Die Suche danach, wie der neue Schwung der Synode sich im Leben der Gemeinden konkret verwirklichen und sich Kirche nach der Synode erneuern kann.

Gemeinsam auf die Suche gemacht haben sich auch die zukünftigen Hauptamtlichen für die pastorale Arbeit des Bistums, die sich zurzeit in der Ausbildung zum Priester und Diakon, zum Pastoralreferenten / zur Pastoralreferentin oder zum Gemeindereferenten / zur Gemeindereferentin befinden. Studierende all dieser genannten Berufsgruppen sind dazu auf einem Theologenwochende, das vom 27. bis zum 29.04.2018 in der Jugendherberge Trier stattfand, zusammengekommen um über (neue) Entwicklungen im Bistum zu diskutieren, sich aber daneben auch besser kennenzulernen und miteinander in einen Austausch zu kommen. Intensiv wurde sich thematisch mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich in Kirche von Heute und Morgen das ‚Neue‘ verwirklichen kann und wie die eigene Rolle, wie der eigene Beruf vor diesem Hintergrund verstanden und gegebenenfalls (neu) definiert werden kann. Um ein Nachdenken über diese Fragen anzuregen und zu vertiefen, gab es die Möglichkeit, inspirierende Projekte aus dem Bistum kennenzulernen, die etwas von dem, was das ‚Neue‘ sein kann, bereits verwirklichen. Vorgestellt wurde in diesem Zusammenhang das Projekt ‚Lokale Kirchenentwicklung mit weltkirchlichen Impulsen’ wie es exemplarisch in der Pfarrei Bernkastel-Kues durchgeführt wird. Pfarreien haben hier die Möglichkeit mit kleinen christlichen Gemeinschaften (SSC) aus Ländern wie Indien oder den Philippinen in Kontakt zu kommen, um sich so für ihre eigene pastorale Praxis inspirieren zu lassen. Ebenso wurde das Eifeler „Dauner Viadukt“ präsentiert, ein Projekt, in dem von Seiten des Dekanats Daun ein Netzwerk verschiedener Institutionen initiiert wurde, welches gemeinsam Ideen und Projekte zum Thema des intergenerationalen Arbeitens entwickelt. Auch der Begegnungsort ‚Palaver‘, der einen Treffpunkt für Flüchtlinge und alle anderen interessierten Menschen im Ruwertal darstellt, konnte besucht werden. Daneben konnte die vielseitige Arbeit für Frauen im Projekt ‚Frauentraum – Kirche von und mit Frauen‘ kennengelernt werden. Vertreter der Messdiener-Romwallfahrt des Bistums stellten zudem ihre neu entwickelten Organisationskonzepte vor, die beispielsweise die Beteiligung ehrenamtlicher Jugendlicher aus dem gesamten Bistum ins Auge fassen. Angebote für und mit Jugendlichen zu gestalten, bildet auch den Schwerpunkt der vorgestellten Arbeit der ‚Jugendkirche Mia‘ des Dekanats Losheim-Wadern.

Was Stand der aktuellen Entwicklungen in der Synodenumsetzung ist, präsentierte den Studierenden Christian Heckmann, Leiter der Stabsstelle für die Umsetzung der Synode im Bistum Trier. Auch Bischof Dr. Stephan Ackermann tauschte sich in einer Gesprächs- und Diskussionsrunde mit den Studierenden über Fragen zum Thema Synode, aber auch über aktuelle kirchenpolitische Themen aus. Ausgeklungen ist das Wochenende mit der Feier einer Hl. Messe, die gemeinsam mit dem Bischof gefeiert wurde.

(Nina Jungblut und Judith Michels)

Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.

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Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.


Patric Schützeichel, einer unserer Seminaristen, wurde über einen längeren Zeitraum von einem SWR-Redakteur begleitet, um so Einblicke darin zu bekommen, wie er seinen Glauben lebt und wie es mit seinem Wunsch aussieht, in heutiger Zeit Priester werden zu wollen.

Aus dem Material ist jetzt ein Beitrag für das Schulfernsehen entstanden. Er steht unter der Überschrift „Was glaubst Du denn?“ und berichtet, neben Patric Schützeichel, auch noch über zwei junge Gläubige anderer Religionen bei der Auseinandersetzung mit ihrer jeweiligen Religion.

Zitat: “Es ist ein Teil meiner Identität – Zweifel gehören dazu.“ Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen.
Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.“

Dieser Schulfernsehfilm ist jetzt online gegangen; er wird vorab ins Schulfernsehangebot zur ARD Themenwoche “Was glaubt Deutschland” eingefügt.

http://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=10559&reihe=1460

Die Fernsehausstrahlung findet statt am Dienstag, den 14.11.2017 um 7:00h. Didaktische Ergänzungen für den Schulunterricht sind wohl in der Mache und werden ergänzt.