Herzlich Willkommen!

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über uns und unser Haus. Sie erhalten Informationen über die Priesterausbildung im Bistum Trier und haben die Möglichkeit, Menschen und Einrichtungen näher kennen zu lernen.

Keine Priesterweihe 2022, dafür aber … „AUFBRECHEN“


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Keine Priesterweihe 2022, dafür aber … „AUFBRECHEN“


In diesem Jahr feiern wir im Bistum Trier – zum vermutlich ersten Mal in der Bistumsgeschichte! – nicht  das Fest der Priesterweihe. Das bedeutet für uns eine Zäsur und stimmt nachdenklich. Gleichzeitig macht es uns bewusst, dass priesterliche Berufungen nicht einfach so „vom Himmel fallen“. Sie sind zwar ein Geschenk des Himmels, brauchen aber auch fruchtbaren Boden, um wachsen zu können. In diesem Sinne wollen wir Sie und die Gemeinden herzlich einladen während der Pfingstnovene und am Pfingstwochenende mit uns gemeinsam im Gebet um geistliche Berufungen aufzubrechen und miteinander auf dem Weg zu sein.

Du kannst an unserem Programm teilnehmen oder von zu Hause aus mitbeten. Hier findest Du unser Programm und den weitere Informationen:

https://www.jugend-bistum-trier.de/themen/glaube-und-berufung/berufe-der-kirche/aufbrechen

BEAUFTRAGUNGSFEIER 2022


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BEAUFTRAGUNGSFEIER 2022


Im Rahmen der Kommunitätsmesse wurden am Dienstag, 26. April, im Priesterseminar Frankfurt Sankt Georgen die Seminaristen Manuel Hauth (Bistum Trier) und Johannes Wilde (Bistum Hildesheim) durch den Trierer Weihbischof Robert Brahm zum Lektor, die Mitbrüder Felix Lamberti (Bistum Limburg) zum Akolythen und Johannes Gold (Bistum Trier) zum Lektor und Akolythen beauftragt.

In seiner Predigt hob Weihbischof Brahm hervor, dass die Beauftragungen zum Lektor oder Akolythen erste Bestätigungen seitens der Kirche seien, die sie den Kandidaten auf ihrem Weg zum Priesteramt gebe. Es komme hierbei auf zweierlei an: Auf der einen Seite sich ganz und gar von Christus und seiner Kirche in den Dienst nehmen zu lassen, sich beschenken zu lassen und andererseits für diesen Dienst nach Kräften alle seine Fähigkeiten einzubringen. Besonders heute sei ein authentisch gelebtes Glaubenszeugnis von herausragender Bedeutung, welches allen Krisen zum Trotz die frohe Botschaft des Evangeliums bezeuge. Im letzten aber sei es die Gnade Gottes, die den Dienst überhaupt ermögliche und fruchtbar mache, betonte Weihbischof Brahm in Anlehnung an die Lesung aus der Apostelgeschichte (vgl. Apg 4,32-37).

Nach der feierlichen Beauftragungsmesse setzten sich die Feierlichkeiten im Refektorium fort, indem zu Abend gegessen und sich ausgetauscht wurde.

04.05.2022 Lukas Kämpflein

Quelle: https://www.priesterseminar-sankt-georgen.de/beauftragungsfeier-2022-0

Kommunitätswochenenende 2022

Mit Admissio

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Kommunitätswochenenende 2022

Mit Admissio


Am vergangenen Wochenende fand das Kommunitätswochenende der Kommunität des Trierer Priesterseminars statt. Am Freitagabend begannen wir mit einer Videokonferenz als Einstieg in die gemeinsame Zeit.

Am Samstag begann das präsentische Programm in Saarbrücken mit einer Messe in der Kirche der KHG Saarbrücken. In dieser Messe feierten wir den zweiten Patron des Trierer Priesterseminars, den seligen Franz-Josef Pey. Danach ging es in die Jugendkirche eli.ja. Dort wurde uns die pastorale Arbeit vorgestellt und aufgezeigt, wie ermutigend und auch chancenreich die Arbeit dort ist, vor allem in einer Zeit, in der das gesellschaftliche Interesse an Kirche zu schwinden scheint. Daran schloss sich ein Stationenweg durch Saarbrücken an, bei dem verschiedene Orte von Kirche besucht wurden, die Seelsorge jenseits von pfarrlicher Seelsorge gestalten. Zunächst ging es zum Jugendcafé Café Exodus und daran anschließend zum Welt:raum . Beides sind Ort, die sich als Orte der Gastfreundschaft verstehen, und so ihren christlichen Auftrag erfüllen, das Evangelium zu verkünden.

Am Nachmittag kam Bischof Stephan dazu und in einer Austauschrunde bestand für die Kommunität die Möglichkeit gut mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen und aktuelle Themen zu besprechen. Am Abend fand in der Jugendkirche eli.ja die Pontifikalvesper mit Bischof Stephan statt, in der vier Mitbrüder die Admissio empfingen. In seiner Predigt ging Bischof Stephan darauf ein, dass heute Mut dazugehört, sich für einen Dienst in der Kirche zu entscheiden. Die derzeitige Zeit sei eine Zeit der Reinigung für die Kirche, die Bewegungen dieser Zeit können auch Chancen in sich bergen. Ohne ein manchmal schmerzhaftes Aufbrechen von Wunden, geschehe keine Heilung, auch nicht am Leib Christi.

Am Sonntagmorgen gestaltete die Seminargemeinschaft die Hl. Messe in der Kirche Maria König mit. Im Anschluss daran ging das Wochenende mit einem Mittagessen im dortigen Pfarrsaal zu ende. (CJ)

Admissio 2022


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Admissio 2022


Am kommenden Samstag, 29. Januar 2022 werden vier Priesteramtskandidaten in eli.ja – Kirche der Jugend Saarbrücken um 17 Uhr im Rahmen einer Pontifikalvesper von Bischof Dr. Stephan Ackermann die Admissio empfangen, d.h. die offizielle Aufnahme als Weihekandidaten.

Die Priesteramtskandidaten sind:

Jens Bauer aus Konz-Könen, Pfarrei Saar-Mosel Sankt Jakobus;

Johannes Cavelius aus Zerf, Sankt Laurentius;

Christian Jager aus Losheim-Rimlingen, Pfarrei Heilig Geist Losheim am See;

Adrian Sasmaz aus Koblenz-Neuendorf, Sankt Peter.

Mit der Admissio (wörtlich: Zulassung) bestätigen die Kandidaten gegen Ende der Seminarzeit ihre Entscheidung, Priester werden zu wollen. In der Feier der Admissio werden die Seminaristen als Kandidaten für das Weihesakrament aufgenommen und bekunden öffentlich ihre Absicht, das Weihesakrament zu empfangen.

Die Admissio wird im Rahmen eines jährlichen Kommunitätswochenendes gefeiert, das bewusst seit einigen Jahren an verschiedenen Orten des Bistums stattfindet, in diesem Jahr in Saarbrücken.

Die Pontifikalvesper wird auch im Internet live übertragen:

Das letzte Wort hat Jesus Christus

Eberschweiler-Bund gedenkt mit Bischof Ackermann dem 100. Todestag des Paters

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Das letzte Wort hat Jesus Christus

Eberschweiler-Bund gedenkt mit Bischof Ackermann dem 100. Todestag des Paters


Trier – „Jede Form von Gebet und Gottesdienst hilft, Jesus Christus entgegenzugehen.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 1. Advent (28. November) in der Trierer Jesuitenkirche betont, wo er einen Gottesdienst im Gedenken an den 100. Todestag von Pater Wilhelm Eberschweiler SJ (1837-1921) gefeiert hat. Dass die Gedenkfeier für den Jesuiten sich mit dem 1. Advent verbinde, sei passend. Denn Eberschweiler habe mehr als vier Jahrzehnte junge Menschen in der Nachfolge Jesu begleitet, „in der Nachfolge dessen, der uns entgegen kommt“. Für den am 23. Dezember 1921 verstorbenen Eberschweiler läuft der Prozess der Seligsprechung.

Kein „kämpferischer Jesuit im Drama der Missionierung“ sei Eberschweiler gewesen, resümierte Ackermann. Stattdessen habe der Pater „im Innendienst des Ordens“ gestanden, „zurückgenommen, ohne Getöse“. Dennoch sei davon auszugehen, dass viele junge Menschen ihm ihre Zweifel und Anfechtungen anvertraut hätten, „Anfechtungen, unter denen auch Eberschweiler gelitten hat“. Ganz offensichtlich sei er als Spiritual (geistlicher Begleiter) ein guter Ratgeber gewesen, der nicht noch zusätzlichen Druck erzeugt habe. „Sein Gesicht strahlt Gutmütigkeit und eine heitere Gelassenheit aus“, sagte der Bischof. Wenn das Leitmotiv der Jesuiten laute „Gott in allen Dingen suchen und finden“, rege das dazu an, nicht an der Oberfläche zu bleiben, sondern auch in und hinter die Dinge zu blicken und zu erkennen: „Das letzte Wort hat Jesus Christus.“ Dieser Blick müsse immer wieder neu errungen werden, betonte Ackermann: „Gut, wenn es Menschen gibt wie Pater Eberschweiler, die uns dabei helfen.“ Beim Gebet am Grab des Jesuitenpaters bat der Bischof die Verehrerinnen und Verehrer Eberschweilers, „darum zu beten, die Erwartung zu haben, dass Wunder geschehen können auch in unserer Zeit“.

Mit Bischof Ackermann feierten den Gottesdienst der Generalpostulator für den Seligsprechungsprozess, Pater Pascual Cebollada SJ (Rom), Pater Wendelin Köster SJ (Frankfurt), Pfarrer Wilhelm Darscheid (Bergisch-Gladbach), Prälat Dr. Georg Holkenbrink (Bischofsvikar für die Orden), Oliver Laufer-Schmitt (Regens des Priesterseminars) und Bischofskaplan Florian Dienhart. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Reinhold Neisius (Orgel) und Marianne Collet (Flöte).

Zu Beginn des Gottesdienstes hatte der Vorsitzende des Eberschweiler-Bundes, P. Ludger van Bergen SJ, die Gottesdienstgemeinde begrüßt. Er dankte besonders Dr. Hans-Joachim Cristea, dem Direktor der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier, und Michael Fischer (Waxweiler) für die Erstellung der Broschüre zum 100. Todestag des Paters, „durch die wir eine bessere Einsicht auf Leben und Wirken von Pater Eberschweiler gewinnen können“. Im Anschluss an den Gottesdienst vertiefte Pater Köster in einem Vortrag diese Erkenntnisse.

Quelle Text & Bilder: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/das-letzte-wort-hat-jesus-christus/

Spurenleser für die Zeichen Gottes

Bischof Ackermann weiht Christian Kossmann und Stephan Schmidt zu Priestern

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Spurenleser für die Zeichen Gottes

Bischof Ackermann weiht Christian Kossmann und Stephan Schmidt zu Priestern


Trier – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 22. Mai im Hohen Dom zu Trier Christian Josef Kossmann und Stephan Schmidt zu Priestern geweiht. Zu Beginn des Gottesdienstes erinnerte der Bischof daran, dass Jesus an Pfingsten seine Jünger in die Welt ausgesandt habe, damit sie ausgestattet mit der Kraft des Heiligen Geistes sein Wort verkünden. „Wir feiern, dass zwei Männer bereits sind, sich senden zu lassen in der Kraft des Auferstandenen. Darüber bin ich froh und dankbar.“

Die Weihekandidaten hätten mit ihrem Weihespruch „Er geht euch voran“ (Mk 16,7) aus dem Markus-Evangelium, das auch schon in der Osternacht gelesen wurde, einen lapidaren Satz gewählt, sagte der Bischof in seiner Predigt – der allerdings voll tiefer Bedeutung sei. „Denn er besagt zuerst und vor allem, dass Jesus Christus lebt.“ Dass die beiden Männer die priesterliche Existenz vor dem Hintergrund von Kritik, Diskussion und teils echter Resignation in der aktuellen Kirchenstunde mit Begeisterung annähmen, sei ein Zeichen für die Wahrheit von Ostern. „Das Wort Jesu und sein Beispiel rühren auch heute Menschen im Innersten an. Mehr noch: Er tritt in das Leben von Menschen, spricht sie persönlich an, beruft sie, nach seinem Beispiel und mit ihm zu leben.“

Gespür haben für die Gegenwart Gottes

In dem Weihespruch stecke aber noch eine weitere Bedeutung, die vor allem für die Menschen in der Seelsorge bedeutsam sei: „Wenn es nämlich stimmt, dass Jesus den Jüngern vorausgeht, dann müssen wir immer damit rechnen, dass dort, wo wir hinkommen, er bereits da ist.“ An vielen Orten sei der lebendige Christus da, doch sei er verborgen und den Menschen vor Ort womöglich selbst nicht bewusst. Doch: „Er ist da in ihren Fragen, in ihrer Sehnsucht nach einem sinnvollen Leben, nach Verständnis, nach Heilung. Er ist da in Gestalt der Armen und Bedürftigen, die auf Zuwendung und Hilfe warten. In all diesen verschiedenen Weisen seiner Gegenwart will er entdeckt werden.“ Dazu brauche es Menschen, die ein Gespür für ihn haben und ihn kennen. Priester und andere Seelsorgerinnen und Seelsorger seien die Spurensucher und Spurenleser unserer Zeit: „All das, was uns an innerer Beweglichkeit und Aufmerksamkeit für die Zeichen des lebendigen Christus abverlangt wird, steht unter der Verheißung, die wir aus dem Buch des Propheten Jesaja gehört haben.“ Das Versprechen, das Gott seinem Volk gegeben, und der Bund zwischen Gott und den Menschen, den Jesus mit seinem Blut besiegelt habe, „sollen gerade wir Priester mit unserem Dienst und unserem Leben immer wieder verkünden“, sagte er zu den Neupriestern. Die Gemeinden, in denen Kossmann und Schmidt künftig tätig sein werden, bat er, den jungen Kaplänen dabei zur Seite zu stehen. „Priester sein ist kein Solostück“, so der Bischof. Es brauche Menschen, die sie geschwisterlich und auch kritisch begleiten. 

Segenswünsche auch per Live-Chat

Bei der anschließenden Weihe legten Kossmann und Schmidt nach der Anrufung des Heiligen Geistes ihr Gehorsamsversprechen gegenüber dem Bischof ab; es folgten Weihelitanei, Handauflegung und Weihegebet. Danach legten die Männer das Priestergewand an. Bischof Ackermann salbte nacheinander die Hände der Neupriester und gab ihnen Hostienschale und Kelch als Zeichen der Eucharistie. Anschließend feierten Kossmann und Schmidt mit dem Bischof und der Gemeinde die Eucharistie. Da das Platzangebot im Dom aufgrund der Hygienevorschriften begrenzt war, wurde der Gottesdienst im Internet übertragen – rund 450 Personen verfolgten den Livestream; viele nutzten den Live-Chat, um den Neupriestern ihre Glück- und Segenswünsche mit auf den Weg zu geben.

Christian Josef Kossmann, gebürtig aus der Pfarreiengemeinschaft (PG) Andernach, wird in der PG Schaumberg in Tholey (Theley) eingesetzt. Stephan Schmidt aus Birkenfeld wird Kaplan in der PG Saarburg, in der bereits als Diakon tätig war.

(ih)

Quelle: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/spurenleser-fuer-die-zeichen-gottes/

Bilder zur Weihe findet man hier: https://www.bistum-trier.de/bistum-bischof/personen-aemter/geweiht-beauftragt/priesterweihe-2021/

Trierer Priesterseminar ab September unter neuer Leitung

Oliver Laufer-Schmitt folgt als Regens auf Weihbischof Brahm

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Trierer Priesterseminar ab September unter neuer Leitung

Oliver Laufer-Schmitt folgt als Regens auf Weihbischof Brahm


Trier – Oliver Laufer-Schmitt wird neuer Regens (Leiter) des Trierer Priesterseminars. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann anlässlich der Priesterweihe am 22. Mai in Trier bekannt gegeben. Laufer-Schmitt übernimmt dieses Amt am 1. September von Weihbischof Robert Brahm, der seit Januar 2020 das Seminar kommissarisch geleitet hatte. Laufer-Schmitt ist seit 2013 Subregens des Priesterseminars und seit 2016 zusätzlich Leiter des Orientierungs- und Sprachenjahres Felixianum. Weihbischof Brahm bleibt Mitglied des Seminarkollegiums und wird weiterhin die Begleitung der Kapläne übernehmen.

„Oliver Laufer-Schmitt kann für die verantwortungsvolle Tätigkeit als Regens bereits auf eine breite Erfahrung als Ausbilder zurückgreifen“, sagte Bischof Ackermann. „Dadurch bringt er für den Prozess der Qualitätssicherung, der für die Priesterausbildung in ganz Deutschland ansteht, beste Voraussetzungen mit. Weihbischof Robert Brahm danke ich sehr für seinen Einsatz als kommissarischer Leiter. Durch seine frühere Tätigkeit in der Priesterausbildung in Lantershofen und mit einem von außen kommenden Blick hat er in den letzten anderthalb Jahren dazu beigetragen, Perspektiven für die Weiterentwicklung unseres Priesterseminars anzustoßen. Deshalb bin ich auch froh, dass er weiterhin Mitglied des Seminarkollegiums bleibt.“

Der 1971 geborene Laufer-Schmitt hatte zunächst eine Ausbildung als Industriekaufmann gemacht und ein Studium der Diplom-Pädagogik absolviert, bevor er ab 2004 am überdiözesanen Studienhaus St. Lambert in Lantershofen das Theologiestudium aufnahm. Zum Priester geweiht wurde er 2010. Danach war er als Kaplan bis 2012, bis 2013 auch als Pfarrverwalter in der Pfarreiengemeinschaft Oberstein tätig. Seit 2020 ist Laufer-Schmitt Vorsitzender des Euchariuswerkes, einer Gebets- und Fördergemeinschaft für geistliche Berufe, im Bistum Trier.

Robert Brahm, 1956 in Oberwesel geboren und 1984 zum Priester geweiht, war von 1991 bis 2000 in der Priesterausbildung tätig, als Subregens (stellvertretender Leiter) im überdiözesanen Studienhaus St. Lambert in Lantershofen. Später war er Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat, dann auch Priesterreferent im Bischöflichen Generalvikariat Trier. Seit 2003 ist Brahm Weihbischof im Bistum Trier und für den Visitationsbezirk Saarland zuständig. Er ist Mitglied der Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste sowie der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Gemeinsamen Konferenz von ZdK und DBK.

(JR)

Quelle: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/trierer-priesterseminar-ab-september-unter-neuer-leitung/

Beauftragungen 2021


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Beauftragungen 2021


„Hier bin ich, sende mich!“ Jes.6,8

Am 11. Mai 2021 wurden in einem feierlichen Gottesdienst mit Weihbischof Franz-Josef Gebert die Beauftragung auch einiger unserer Trierer Seminaristen zum Lektoren- und Akolythendienst im Priesterseminar Sankt Georgen begangen.

Herzlichen Glückwunsch zur Beauftragung !!!

> zum Lektorendienst:

Lennart Schoß

> zum Akolythendienst:

Antonio Jagodin
Adrian Sasmaz
Christian Jager

„Der Ruf Gottes in mir wurde immer lauter“

Felixianer Johannes Gold will Priester werden

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„Der Ruf Gottes in mir wurde immer lauter“

Felixianer Johannes Gold will Priester werden


Trier/Kobern-Gondorf – „Es geht mir in meinem Leben nicht darum, ‚Big Cash‘ zu machen oder groß rauszukommen, sondern das zu tun, was wirklich zählt.“ Für Johannes Gold (20) bedeutet das, Priester zu werden – ein Wunsch, den er nicht erst seit gestern hegt. Eine wichtige Etappe auf diesem Weg ist das Propädeutikum, die Vorbereitungszeit für Priesteramtskandidaten. Die absolviert der Theologiestudent seit Oktober vergangenen Jahres im Rahmen des Felixianums, dem Sprachen- und Orientierungsjahr im Bistum Trier. Im Trierer Priesterseminar, mitten im Herzen der Moselstadt, lebt er ein Jahr lang mit sechs anderen jungen Leuten in einer WG. 

„Die Fragen nach dem Woher und Wohin im Leben haben mich schon immer beschäftigt, so sehr, dass es mir nicht reicht, das nebenher zu tun. Mir war schon vor dem Abitur klar: Das möchte ich studieren“, erzählt Johannes, der Theologie und Philosophie in Frankfurt/a.M. und Trier studiert. Bevor er ins Felizianum, den Wohntrakt der Felixianer im Priesterseminar, eingezogen ist, war er bereits zwei Semester an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/a.M. Dort lernte er Priesterseminaristen kennen, „eine gefährdete Art“, wie er scherzhaft feststellt. „Da habe ich gemerkt: Es gibt junge Menschen, die das erfüllt.“ Zur persönlichen Neigung müsse freilich noch etwas hinzukommen: „Der Ruf Gottes wird nicht leiser, sondern immer, immer lauter in mir.“

Schon von Kindesbeinen an ist er aktiv in der Gemeinde, spielt seit seinem zehnten Lebensjahr Orgel und ist Obermessdiener in der Pfarrei St. Johannes Gondorf. „Mein Berufungsweg hängt insgesamt mit meinem Weg als Christ zusammen. Getauft wurde ich als Baby, doch gerade durch den Empfang der Erstkommunion und des Firmsakraments kam ich sehr eng mit dem Glauben in Berührung – und auch mit den Fragen, die damit zusammenhängen.“ Insbesondere durch die Feier der Liturgie und das Orgelspiel habe er sich seiner Gemeinde und der Kirche eng verbunden gefühlt. „Das hat mich unheimlich fasziniert. Die Frage nach Gott, nach dem Glauben, nach der Kirche hat auf mich eine magnetische Anziehungskraft“, erklärt der 20-Jährige mit ruhiger und fester Stimme. „Immer, wenn ich Priester getroffen habe, die überzeugend gelebt und in Wort und Tat glaubwürdig verkündet haben, hat das in mir das Gefühl ausgelöst: Das geht. Und das kann ich mir für mich auch vorstellen.“

Familie und Freunde sind „Korrektiv von außen“

Der Weg zum Priesteramt ist für Johannes ein „innerliches Unterwegssein“, das er mit zweien seiner Mitbewohner teilt. In verschiedenen Seminaren und bei den Mahlzeiten kommen die Felixianerinnen und Felixianer zusammen – ein absoluter Mehrwert, wie Johannes betont: „Wir sind eine bunt gemischte Gruppe, daher gibt’s beim Abendbrot immer Interessantes auszutauschen. Und wir lernen viel voneinander. Jeder kann sich mit seinen Begabungen einbringen, niemand wird irgendwo reingepresst.“ Auch sei er glücklich, dass seine Familie ihn auf seinem Weg unterstütze und er viele Freunde jenseits des Theologiestudiums habe: „Ein Korrektiv ‚von außen‘ ist auch wichtig, sonst würde ich wohl schnell zum Fachidioten“, schmunzelt Johannes, der Latinum und Graecum bereits während seiner Schulzeit erlangt hat; nach zwei Semestern Hebräisch-Unterricht machte er das Hebraicum. Damit hat er den meisten seiner Mitbewohner, die während des Felixianums alte Sprachen lernen können, schon etwas voraus. Doch wozu überhaupt noch Latein, Altgriechisch und Hebräisch lernen? Johannes Antwort ist eindeutig: „Durch die Arbeit an Originaltexten wird die Exegese [Bibelauslegung] richtig spannend.“

Jederzeit Rede und Antwort stehen

Über Gott und die Welt sprechen – das bedeutet auch, sich mit Kritik an der Kirche auseinanderzusetzen. „Die nehme ich ernst“, erklärt Johannes. „Viele Begründungen sind ja auch stichhaltig, z.B. der Hinweis, dass mit der Beichte auch Schindluder getrieben wurde. Ich zögere auch nicht zu sagen: Dies oder das finde ich selbst falsch.“ Diskussionen weiche er nicht aus, erklärt er mit Verweis auf den ersten Petrusbrief: „Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch nach dem Grund eurer Hoffnung fragt. Und genau das möchte ich tun. Es geht darum, dass die Menschen merken: Den trägt eine Hoffnung, die über diese Welt hinausgeht.“

Dass sein Berufswusch auch Entbehrungen, etwa den Verzicht auf Ehe und Familie, mit sich bringt, sei ihm bewusst. „Ich gehe damit entspannt um. Meiner Ansicht nach lässt sich auf Verzicht kein Leben bauen. Deswegen sehe ich auch den Zölibat nicht als Verzicht, sondern als Freisein für Christus, für Gott und für die Menschen, für die ich da bin. Die Freiheit der uneingeschränkten Hingabe ist zugleich auch meine Stärke. Andere Berufungen sind deswegen aber nicht besser oder schlechter.“ Mut schöpfe er vor allem aus dem Gebet der Menschen. „Ich weiß von vielen Menschen, dass sie für mich beten und ich spüre, dass mich das trägt. Ich glaube, ohne das ginge es auch gar nicht. Und das ist etwas sehr Kostbares. Sie nehmen sich für mich Zeit, tragen das vor Gott. Das empfinde ich wirklich als einen großen Schatz“, gesteht Johannes. Und er ist sich sicher: „Ich kann mit frohem Herzen sagen, dass ich den Weg zum Priestertum auch weitergehen möchte.“

Während des Sprachen- und Orientierungsjahres Felixianum wohnen die jungen Frauen und Männer von 18 bis 30 Jahren in Einzelappartements mit Bad für monatlich 390 Euro (Variante A) oder 250 Euro (Variante B). Interessierte können sich bis zum 30. Juni bewerben, der nächste Jahrgang startet am 18. Oktober. Weitere Informationen gibt es bei Subregens Oliver Laufer-Schmitt Tel.: 0651-9484130, E-Mail: oliver.laufer-schmitt(at)felixianum.de oder auf www.felixianum.de und www.facebook.com/felixianum. Spezielle Infos zum FSJ oder Bundesfreiwilligendienst im Rahmen des Felixianums gibt es im Stellenportal des Bistums Trier auf: https://t1p.de/l028.

(ih)

(Quelle: www.bistum-trier.de)

Verabschiedung unseres langjährigen Ökonoms Gerhard Biewer

Eine Ära geht zu Ende

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Verabschiedung unseres langjährigen Ökonoms Gerhard Biewer

Eine Ära geht zu Ende


Am Hochfest des Apostels Matthias ging am Mittwoch, den 24.02.2021 eine Ära im Bischöflichen Priesterseminar Trier zu Ende. Der Ökonom des Priesterseminars, Herr Gerhard Biewer, ist nach beinahe 30 Jahren in den wohl verdienten, vorzeitigen Ruhestand verabschiedet worden. Wegen der Pandemie konnte diese Verabschiedung leider vorerst nur im kleinen Kreis stattfinden.

Weihbischof Brahm würdigte als Regens die Verdienste von Herrn Biewer. Er richtete Grüße von diversen Bischöfen und Weihbischöfen aus, mit denen er aktuell im Rahmen der Vollversammlung digital tagt. Von ihnen haben einige, als Subregenten oder Regenten, in den fast 30 Dienstjahren von Herrn Biewer eng mit ihm zusammengearbeitet. Darunter auch der jetzige Vorsitzende der Bischofskonferenz und Bischof von Limburg, Dr. Georg Bätzing, unser Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann und Weihbischof Franz-Josef Gebert, welcher sich sogar noch an das Vorstellungsgespräch erinnern kann. Laut Bischof Bätzing gibt es vermutlich nur zwei bis drei Personen im Priesterseminar und der dazugehörigen Bibliothek, die noch berufstätig sind und nicht von ihm eingestellt wurden. Man kann also wirklich vom Ende einer Ära sprechen. Er ist einfach ein Teil des Seminars gewesen.

Mit jedem Gruß und allen Gratulationen wurde deutlich, dass Herr Biewer die Geschicke des Priesterseminars mit all seinen Gebäuden, Liegenschaften und Finanzen immer gut gelenkt hat, dies auch in nicht ganz leichten Zeiten.

Es wurde ebenfalls deutlich, dass ihm besonders die Menschen, die dort leben und arbeiten oder ausgebildet werden, immer wichtig waren. Das Priesterseminar war für ihn in all den Jahren weit mehr als nur ein Arbeitsplatz und Arbeitgeber. Man kann sagen, es war für ihn ein Stück Familie.

Ab jetzt kann Herr Biewer sich wieder mehr um seine eigentliche Familie und seine Hobbies kümmern. Dazu wünschen wir ihm Gesundheit und Gottes Segen.

Die Stelle des Ökonoms bleibt vorerst vakant. Die mit der Stelle verbundenen Aufgaben übernehmen kommissarisch Frau Ulrike Wendling und Herr Thomas Terres, der gleichzeitig bei der Rendantur in Trier arbeitet. Auch ihnen wünschen wir viel Erfolg für ihr Tun. (ols/uw/dw)

Kommunitätswochenende und Admissio mal anders

Videokonferenz mit Bischof Stephan und Admissio von Mathieu Valet

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Kommunitätswochenende und Admissio mal anders

Videokonferenz mit Bischof Stephan und Admissio von Mathieu Valet


An diesem Wochenende hätte sich die Kommunität der Trierer Seminaristen eigentlich zum Kommunitätswochenende mit Seminarkollegium und Bischof Stephan in Lantershofen und Sinzig getroffen. Leider ist dies wegen der Coronapandemie nicht im geplanten Rahmen möglich gewsen. Unsere Gesprächsrunde fand daher dieses Mal im Rahmen einer Videokonferenz statt. Das Thema war „Geistliches Leben“, wozu jeder ein kleines Statement mit einem Lieblingsgegenstand aus dem eigenen geistlichen Leben verknüpft hat. Bischof Stephan hielt dann einen kurzen Impulsvortrag zu seinem geistlichen Leben und persönlichen Erfahrungen. Er ermutigte dazu, das eigene Leben geistlich zu gestalten, ehrlich mit sich selbst zu sein und sich auch fordern zu lassen beim Gebet.

Den Abschluss bildete die Aufnahme unseres Mitbruders Mathieu Valet unter die Weihekandidaten (Admissio). Im Rahmen einer Pontifikalvesper hat Bischof Stephan Mathieu Valet offiziell unter die Weihekandidaten aufgenommen. Die Feier der Admissio ist eine wichtige Etappe während der Priesterausbildung. Nach den Beauftragungen zum Lektoren- und Akolythendienst geht es nun für den Kandidaten auf die Diakonen- und Priesterweihe zu, bei denen er sein Leben in den Dienst für die Menschen stellen will.Die verschiedenen Abschnitte der Ausbildung stellen immer wieder Momente dar, um auf die eigene Berufung zu blicken und im Gebet auf sie zu schauen. Die Antwort „Hier bin ich!“ des Kandidaten findet sich bei dieser und den anderen Feiern bis hin zur Priesterweihe. Sie antwortet auf den persönlichen Aufruf des eigenen Namens nach dem Vorbild des Propheten Samuel, der auf den Ruf Gottes antwortet (vgl. 1 Sam 3,4). Samuel lässt sich von Gott in Dienst nehmen, was für uns ein Vorbild auf unserem je eigenen Berufungsweg sein kann.Die Kommunität des Trierer Priesterseminars und alle ihr Verbundenen gratulieren Mathieu Valet herzlich und wünschen ihm Gottes Segen auf dem weiteren Berufungsweg. (CJ)

Sich selbst und andere an der Verheißung der Frohen Botschaft aufrichten

Weihbischof Brahm hat Christian Kossmann zum Diakon geweiht

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Sich selbst und andere an der Verheißung der Frohen Botschaft aufrichten

Weihbischof Brahm hat Christian Kossmann zum Diakon geweiht


Trier – Die Verkündigung der Frohen Botschaft und der Dienst an den Mitmenschen sind zentrale Aufgaben eines Diakons. Mit seiner Weihe durch Weihbischof Robert Brahm am 21. November im Hohen Dom zu Trier hat Christian Josef Kossmann vor rund 150 Gottesdienstbesuchern seine Bereitschaft bestätigt, sich in diesen Dienst nehmen zu lassen. Voraussichtlich im Mai kommenden Jahres wird der 26-Jährige zum Priester geweiht. „Deinem Königtum wir dienen, Deinem Reich sind wir geweiht“ lautete der Weihespruch Kossmanns, der aus der Pfarrei Sank Cyriakus Niedermendig stammt und derzeit in der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm tätig ist.

„Sie wissen, was üben heißt“, sagte Weihbischof Brahm zu Kossmann mit Blick auf dessen Gesangsausbildung und die langjährige Ausbildung auf dem Weg zum Priesteramt. In der Seelsorge sei es wie in der Kunst und Musik; denn es gehöre eine innere Haltung dazu und auch die Bereitschaft, alles neu sehen zu lernen und darauf zu schauen, was die Menschen bewegt. „Es geht darum, die Lebensmelodien der Menschen zu entdecken, in den tiefen Lagen der Angst und Trauer genauso wie in den hohen Stimmlagen der Freude.“ Auch gehe es darum, verlorene Melodien wiederzufinden und den Menschen beizustehen, sich daran zu erinnern. Bezugnehmend auf die Lesung aus dem Buch des Propheten Ezechiel fuhr er fort: „Wir alle wissen, wohin Egoismus führen kann, aber auch, was Solidarität bewirken kann. Die Bibel lehrt uns, dass die Schöpfung gut ist, doch auch, dass wir Menschen die Gemeinschaft durch unser Verhalten schädigen können. Weil Gott das nicht gleichgültig ist, kommt er uns zu Hilfe.“ Doch Gottes Gericht sei keine Drohbotschaft, sondern erinnere und ermutige die Menschen, sich neu auszurichten, wenn sie Fehler begangen haben. „Es geht immer um das Leben und um die vielen  Möglichkeiten, wie man leben kann und leben soll – damit auch die anderen leben können.“ Es bleibe die Einladung, dem Leitbild Jesu zu folgen: „Es lohnt sich immer, hartnäckig zu bleiben und nicht aufzugeben“, und sich immer wieder aufzurichten an der Verheißung der Frohen Botschaft, betonte der Weihbischof in seiner Predigt. „In der Sorge für die Menschen, für Frieden und für die Welt.“

Nachdem Weihekandidat Kossmann das Versprechen abgelegt hatte, nach dem Vorbild Jesu zu handeln und ehelos zu leben, legte er zum Zeichen der gegenseitigen Treue seine gefalteten Hände in die des Weihbischofs. Es folgten die Allerheiligenlitanei, in der die Gläubigen Jesus Christus und alle Heiligen um ihre Fürsprache anrufen, und die eigentliche Weihehandlung. Seit der Zeit der Apostel geschieht dies durch Handauflegung und Weihegebet. Anschließend assistierte der neugeweihte Diakon Weihbischof Brahm bei der Feier der Eucharistie. Die musikalische Begleitung des Weihegottesdienstes oblag Domorganist Josef Still an der Hauptorgel und Ulrich Krupp an der Chororgel. Friederike Assion-Bolwin, Anita Schlich-Reuter, Christian Lohner und Michael Bolwin begleiteten die Liturgie mit ihrem Gesang. Als Kantor fungierte Manuel Hauth; die Lesung übernahm Erik Hau. Der Gottesdienst wurde unter strenger Beachtung der geltenden Corona-Hygienevorschriften gefeiert. Weitere Informationen zum Diakon- und Priesterberuf gibt es auf 

Text und Fotos: Inge Hülpes / Bistum Trier

Wir beten für Sie und sind für Sie da!

Die Seminargemeinschaft möchte Ihre Gebetsanliegen und Sorgen mittragen

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Wir beten für Sie und sind für Sie da!

Die Seminargemeinschaft möchte Ihre Gebetsanliegen und Sorgen mittragen


Das Bischöfliche Priesterseminar, mit den dort lebenden und arbeitenden Priestern und Schwestern des hl. Karl Borromäus, bietet an, Gebetsanliegen zu sammeln, die in der täglichen Eucharistiefeier (auch wenn keine physische Präsenz der Gläubigen dort möglich ist) und in den Gebetszeiten im für-bittenden-Gebet vor Gott gebracht werden.

Diese Gebetsanliegen können auf folgenden Wegen übermittelt werden:

Außerdem steht in der Jesuitenkirche in Trier (Jesuitenstraße 13), die tagsüber weiterhin zu den Öffnungszeiten der Pforte (s. o.) geöffnet ist, ein Korb vor dem Altar, in den schriftliche Fürbitten gelegt werden können. Aus hygienischen Gründen liegen dort nur Zettel bereit, kein Kugelschreiber. Bitte ggf. selbst mitbringen oder eigene, fertig beschriftete Zettel in den Korb legen.

Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.

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Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.


Patric Schützeichel, einer unserer Seminaristen, wurde über einen längeren Zeitraum von einem SWR-Redakteur begleitet, um so Einblicke darin zu bekommen, wie er seinen Glauben lebt und wie es mit seinem Wunsch aussieht, in heutiger Zeit Priester werden zu wollen.

Aus dem Material ist jetzt ein Beitrag für das Schulfernsehen entstanden. Er steht unter der Überschrift „Was glaubst Du denn?“ und berichtet, neben Patric Schützeichel, auch noch über zwei junge Gläubige anderer Religionen bei der Auseinandersetzung mit ihrer jeweiligen Religion.

Zitat: „Es ist ein Teil meiner Identität – Zweifel gehören dazu.“ Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen.
Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.“

Dieser Schulfernsehfilm ist jetzt online gegangen; er wird vorab ins Schulfernsehangebot zur ARD Themenwoche „Was glaubt Deutschland“ eingefügt.

http://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=10559&reihe=1460

Die Fernsehausstrahlung findet statt am Dienstag, den 14.11.2017 um 7:00h. Didaktische Ergänzungen für den Schulunterricht sind wohl in der Mache und werden ergänzt.