Weihnachtsgruß 2020

Fürchtet euch nicht - Gott bei euch!

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Weihnachtsgruß 2020

Fürchtet euch nicht - Gott bei euch!


Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

die Corona-Pandemie hat unser aller Leben verändert und geht nicht spurlos an uns vorbei. Liebgewonnene Traditionen und Bräuche können wir nur unter zum Teil erschwerten Bedingungen leben und erleben – so auch die Advents- und Weihnachtszeit 2020. Doch lassen Sie uns nicht vergessen:

Gott hat mit der Geburt seines Sohnes
ein Hoffnungszeichen in die Welt gesandt.
Diese Hoffnung wollen wir auch in diesem
Jahr feiern!

So bleiben auch Sie hoffnungsvoll mit der Zuversicht: Gott bei euch!

Wir wünschen allen, die sich dem Priesterseminar und in der Priesterausbildung verbunden wissen, im Namen der gesamten Gemeinschaft des Priesterseminars ein anderes, aber dennoch, oder vielleicht gerade deshalb ein hoffnungsvolles und gesegnetes Weihnachtsfest.

Möge Gott uns auch im neuen Jahr 2021 jeden Tag mit uns gehen und uns auf unseren Wegen begleiten.

Neubesetzung des Sekretariats


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Neubesetzung des Sekretariats


Seit dem 01.12.2020 hat Daniela Welter die Aufgaben des Sekretariats im Priesterseminar übernommen. Sie ist dort die neue Ansprechpartnerin für allgemeine Sekretariatsanfragen und -aufgaben.

Frau Welter hat zwei Söhne, im Alter von 10 und 13 Jahren und lebt in Osburg. Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau arbeitete sie über 20 Jahre im Tourismus mit mehreren mehrmonatigen Stationen im Ausland, wie Ägypten, Frankreich, Australien und Neuseeland. Vor einem Jahr wechselte sie zu Arche Noah Reisen, dem Reiseveranstalter für Pilger-, Kultur- und Auszeit-Gruppenreisen in Trier. Doch durch die aktuelle Situation der Corona-Pandemie steht der Reiseveranstalter vor der Schließung, was sie letztendlich dazu bewogen hat, die Reisebranche zu verlassen und einen völlig neuen Weg einzuschlagen.

Wir heißen Frau Welter herzlich willkommen im Priesterseminar und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Ansprache des Hl. Nikolaus an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Priesterseminars Trier


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Ansprache des Hl. Nikolaus an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Priesterseminars Trier


Nun darf ich heute vor euch stehen und mit Freude in so viele schöne Gesichter sehen.
Ich erinnere mich noch gut, da ihr Kinder wart, da habt ihr mich oft mit großen leuchtenden Augen angestarrt.
Seitdem sind einige Jahre schon vergangen und ihr seid den großen Weg des Lebens bis hierher gegangen.
Doch bleiben seit Kindheitstagen bei vielen von euch offene Fragen.
Warum denn so und nicht wie ich gewollt, was hat denn dies und das gesollt, welch Sinn soll das ergeben, auf was lohnt es sich denn eigentlich hinzustreben?
Aus eigener Erfahrung darf ich sagen, dass die Wege all von Gott gelenket, der sich uns in seinem Sohne schenket.
Damals in Myra durft‘ ich erfahren, was es bedeutet, auf den Anruf des Herren ja zu sagen, geführt zu werden im Vertrauen und ganz auf Gottes Liebe zu bauen.
Das hungernd Volk ich sättigte dort, mit des Kaisers Korn hat der Herr für Nahrung gesorgt.
Jährlich werde ich nun von Gott gesandt hinaus in alle Welt und Land, euch zu künden in Treue von Gottes großer Liebe und Freude.
Mut zusprechen darf ich euch im Namen des Herrn, denn jener Tag ist nicht mehr fern, da Christus euch begegnet und alle Berge für euch ebnet. (jc)

Sich selbst und andere an der Verheißung der Frohen Botschaft aufrichten

Weihbischof Brahm hat Christian Kossmann zum Diakon geweiht

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Sich selbst und andere an der Verheißung der Frohen Botschaft aufrichten

Weihbischof Brahm hat Christian Kossmann zum Diakon geweiht


Trier – Die Verkündigung der Frohen Botschaft und der Dienst an den Mitmenschen sind zentrale Aufgaben eines Diakons. Mit seiner Weihe durch Weihbischof Robert Brahm am 21. November im Hohen Dom zu Trier hat Christian Josef Kossmann vor rund 150 Gottesdienstbesuchern seine Bereitschaft bestätigt, sich in diesen Dienst nehmen zu lassen. Voraussichtlich im Mai kommenden Jahres wird der 26-Jährige zum Priester geweiht. „Deinem Königtum wir dienen, Deinem Reich sind wir geweiht“ lautete der Weihespruch Kossmanns, der aus der Pfarrei Sank Cyriakus Niedermendig stammt und derzeit in der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm tätig ist.

„Sie wissen, was üben heißt“, sagte Weihbischof Brahm zu Kossmann mit Blick auf dessen Gesangsausbildung und die langjährige Ausbildung auf dem Weg zum Priesteramt. In der Seelsorge sei es wie in der Kunst und Musik; denn es gehöre eine innere Haltung dazu und auch die Bereitschaft, alles neu sehen zu lernen und darauf zu schauen, was die Menschen bewegt. „Es geht darum, die Lebensmelodien der Menschen zu entdecken, in den tiefen Lagen der Angst und Trauer genauso wie in den hohen Stimmlagen der Freude.“ Auch gehe es darum, verlorene Melodien wiederzufinden und den Menschen beizustehen, sich daran zu erinnern. Bezugnehmend auf die Lesung aus dem Buch des Propheten Ezechiel fuhr er fort: „Wir alle wissen, wohin Egoismus führen kann, aber auch, was Solidarität bewirken kann. Die Bibel lehrt uns, dass die Schöpfung gut ist, doch auch, dass wir Menschen die Gemeinschaft durch unser Verhalten schädigen können. Weil Gott das nicht gleichgültig ist, kommt er uns zu Hilfe.“ Doch Gottes Gericht sei keine Drohbotschaft, sondern erinnere und ermutige die Menschen, sich neu auszurichten, wenn sie Fehler begangen haben. „Es geht immer um das Leben und um die vielen  Möglichkeiten, wie man leben kann und leben soll – damit auch die anderen leben können.“ Es bleibe die Einladung, dem Leitbild Jesu zu folgen: „Es lohnt sich immer, hartnäckig zu bleiben und nicht aufzugeben“, und sich immer wieder aufzurichten an der Verheißung der Frohen Botschaft, betonte der Weihbischof in seiner Predigt. „In der Sorge für die Menschen, für Frieden und für die Welt.“

Nachdem Weihekandidat Kossmann das Versprechen abgelegt hatte, nach dem Vorbild Jesu zu handeln und ehelos zu leben, legte er zum Zeichen der gegenseitigen Treue seine gefalteten Hände in die des Weihbischofs. Es folgten die Allerheiligenlitanei, in der die Gläubigen Jesus Christus und alle Heiligen um ihre Fürsprache anrufen, und die eigentliche Weihehandlung. Seit der Zeit der Apostel geschieht dies durch Handauflegung und Weihegebet. Anschließend assistierte der neugeweihte Diakon Weihbischof Brahm bei der Feier der Eucharistie. Die musikalische Begleitung des Weihegottesdienstes oblag Domorganist Josef Still an der Hauptorgel und Ulrich Krupp an der Chororgel. Friederike Assion-Bolwin, Anita Schlich-Reuter, Christian Lohner und Michael Bolwin begleiteten die Liturgie mit ihrem Gesang. Als Kantor fungierte Manuel Hauth; die Lesung übernahm Erik Hau. Der Gottesdienst wurde unter strenger Beachtung der geltenden Corona-Hygienevorschriften gefeiert. Weitere Informationen zum Diakon- und Priesterberuf gibt es auf 

Text und Fotos: Inge Hülpes / Bistum Trier

„GOD OR NOT? – Entscheidung im Priesterseminar“

Katholische Kirche startet Webserien-Experiment

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„GOD OR NOT? – Entscheidung im Priesterseminar“

Katholische Kirche startet Webserien-Experiment


GOD OR NOT?! Drei Studierende der Hochschule der Medien in Stuttgart ziehen für eine bestimmte Zeit ins Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Ihre Aufgabe: eine Webserie über das Leben in einem Priesterseminar. Sie fragen sich, was heute Menschen bewegt, Priester in der römisch-katholischen Kirche werden zu wollen. Was ist das für ein Gott, an den sie glauben? Das lässt sich natürlich am besten mit denen klären, die dort leben.

Sie begleiten vier der Seminaristen durch ihren Alltag und fühlen ihnen genau auf den Zahn. Zwei davon kommen aus dem Bistum Trier. Immer wieder wird deutlich, dass hier zwei Welten aufeinanderprallen. Für beide Seiten ist es spannend miteinander ins Gespräch zukommen und so einen Einblick in die Welt des Gegenübers zu bekommen. Vor allem wird es um die Fragen nach Gott, der Kirche und dem Priestersein in der Kirche gehen, wobei unangenehme Fragen nicht ausgespart werden.

Aber wie genau sich das ganze entwickeln wird, das schaut man sich am besten selbst an. Geplant sind 12 Folgen, eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen, immer am Donnerstag. Nähere Informationen und die neuen Folgen sind auf der Website des Projekts (www.godornot.de) zu finden. (CJ)

Besuch von Regens Weihbischof Brahm in Sankt Georgen


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Besuch von Regens Weihbischof Brahm in Sankt Georgen


Seit einer Woche hat für uns das Semester wieder in Sankt Georgen begonnen. Aufgrund der Pandemie-Situation nicht so, wie wir es gewohnt sind. Die Vorlesungen finden meist im Online-Modus statt und andere Lehrveranstaltungen unter Hygieneauflagen und Abstandsgeboten im Präsenz-Modus in der Hochschule. Auch das Gemeinschaftsleben im Haus ist in manchen Punkten etwas eingeschränkt. Heute hat uns Regens Weihbischof Brahm besucht, um Gespräche mit den Rückkehrern aus der Externitas zu führen. Aufgrund der Abstandsgebote musste dieser kurze halbtägige Besuch leider ohne größere Gemeinschaftsaktionen auskommen. Trotzdem schauen wir motiviert in Richtung des neuen Semesters, dass wir jetzt mit 6 Trierern hier in Sankt Georgen gestalten werden. Auf dass es ein gutes Semester auf dem Weg unserer Berufungsklärung werden wird. Liebe Grüße auch an unseren Mitbruder in Lantershofen! (Für das Foto haben wir kurz unsere Masken ausgezogen). (CJ) 

Mit Vertrauen und Zuversicht im Dienst des Auferstandenen

Bischof Ackermann weiht sechs Männer zu Priestern

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Mit Vertrauen und Zuversicht im Dienst des Auferstandenen

Bischof Ackermann weiht sechs Männer zu Priestern


Samstag, 26. September 2020

Trier – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 26. September im Hohen Dom zu Trier Carsten Mayer, Dominik Schmitt, Stephan Schramm, Bernd Schütz, Patric Schützeichel und Jonas Staudt zu Priestern geweiht. Ackermann erinnerte zu Beginn des Gottesdienstes daran, dass die Priesterweihe ursprünglich für Mai geplant gewesen sei und wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde. „Doch jetzt ist er endlich da, der Tag der Priesterweihe“, sagte der Bischof und betonte, zwar sei die Priesterweihe auch Anlass, in Dankbarkeit auf den Weg bis hierhin zu blicken. Aber vor allem sei die Priesterweihe ein Versprechen auf Zukunft hin. „Gott nimmt das Ja-Wort der Männer an und sagt sein unwiderrufliches Ja-Wort zu den Mitbrüdern.“ Zugleich sei die Priesterweihe auch ein Versprechen an das Bistum. Und so sei dies auch ein „Tag der Hoffnung und der Zukunft für die Bistumsgemeinschaft“.

Nicht mit zusammengebissenen Zähnen, sondern mit Vertrauen und Zuversicht

„Lass unsere Werke Dir gefallen und sichtbar machen, dass Du die Welt erlöst hast.“ Diese Gebetszeile aus dem Stundengebet gab der Bischof den Weihekandidaten in seiner Predigt als Maßstab für ihr Handeln mit auf den Weg. Das priesterliche Zeugnis werde nicht sichtbar durch einen Dienst „mit zusammengebissenen Zähnen“; es entfalte seine Kraft und werde deutlich für die Menschen, denen die Priester begegneten, durch das Vertrauen und die Zuversicht, mit der sie bezeugten: „Der Herr lebt und geht mit uns seinen Weg.“

Diese Zuversicht und auch das Selbstbewusstsein ließen sich aus den Lesungstexten des Gottesdienstes ableiten, die eigentlich am Samstag vor Pfingsten vorgetragen werden, dem ursprünglichen Tag der Priesterweihe: Am Ende der Apostelgeschichte ist Paulus festgesetzt in einer Mietswohnung irgendwo in Rom; und am Ende des Johannesevangeliums steht nicht die glorreiche Auferstehung und Himmelfahrt, sondern ein Zwiegespräch Jesu mit Petrus. Das sei alles nicht sehr glanzvoll, sagte Bischof Ackermann. Doch von dieser Mietswohnung aus habe die Botschaft Jesu ihre Kraft entfaltet, erst in den Privaträumen der Christen, von wo aus sie dann die ganze Welt erfasst habe. Und „der, der im Johannesevangelium spricht, ist Jesus, der Christus, der Auferstandene!“ Wenn er sage: „Komm und folge mir nach“, sei das eine Ansage für eine Lebensform: „Das soll Dein Leben insgesamt bestimmen.“ Und so spreche aus diesen nüchternen, unspektakulären Beschreibungen großes Vertrauen und Selbstbewusstsein – ein Selbstbewusstsein, das nicht inszeniert sei, sondern das aus der Begegnung mit dem Auferstandenen entspringt: „Jesus lebt. Wir haben es erfahren und wir wollen und müssen es bezeugen. Das ist die ‚Ur-Sprengkraft‘ der Apostel, da nimmt es seinen Anfang“, betonte der Bischof.

Aus erlöster Gelassenheit Leidenschaft entfalten

Diese Lesungen seien richtungsweisend auch für diese Zeit, in der die Kirche scheinbar das Beste hinter sich habe, gab Ackermann zu bedenken: „Sie verliert an Systemrelevanz; Kirche und Glaube werden zu einer Option unter vielen anderen.“ Aber so, als eine Option unter vielen, habe auch alles begonnen; eine Option mit einer solchen Kraft, auf die die Apostel in Verbundenheit mit dem Auferstanden setzen. „Ich wünsche Ihnen, dass sich diese Verbundenheit mit dem Auferstandenen, seine geheimnisvolle und doch so konkrete Gegenwart wie ein roter Faden durch Ihr Leben und Ihren Dienst ziehen; dass Ihnen die Gewissheit und das Vertrauen bleiben: Er lebt, ich habe es erfahren, und er kann mich brauchen für seinen Dienst“, sagte der Bischof an die Weihekandidaten gerichtet.

Dieses Vertrauen sei wichtig für alle, die ein öffentliches Amt in der Kirche ausübten. Denn gesellschaftlich wie kirchlich gebe es den Druck von Leistung und Optimierung. „Wir sollen glaubwürdiger, geschwisterlicher, gerechter, transparenter sein als alle Generationen vorher.“ Dieser Anspruch sei nicht falsch, „wir haben uns einzusetzen für eine glaubwürdige, geschwisterliche Kirche, mit all unseren Kräften. Aber es gebe auch einen Anspruch, „der das ganze kippen lässt: „wenn wir den Eindruck erwecken, es hängt nur an uns, und wir sind für alles verantwortlich und haben auch die Macht“. Das sei theologisch nicht richtig, mache krank und sei auch ein Ausdruck von Unglaube. Denn: „Christus hat das Böse besiegt; er hat uns erlöst. Und aus dieser erlösten Gelassenheit dürfen wir unsere Leidenschaft entfalten.“

„Der Geist wird euch in die ganze Wahrheit führen“

Bei der anschließenden Weihe, die unter dem Wort „Der Geist wird euch in die ganze Wahrheit führen“ (Joh 16,13) stand, legten die sechs Männer nach der Anrufung des Heiligen Geistes ihr Gehorsamsversprechen gegenüber dem Bischof ab; es folgten Weihelitanei, Handauflegung – coronabedingt nur von den Zelebranten und den Heimatpfarrern – und Weihegebet. Danach legten die Männer das Priestergewand an. Bischof Ackermann salbte nacheinander die Hände der Neupriester und überreichte ihnen Hostienschale und Kelch als Zeichen der Eucharistie. Anschließend feierten die Neupriester mit dem Bischof die Eucharistie. Um die Infektionsschutzregeln einzuhalten, hatte jeder Weihekandidat nur 30 Personen in den Dom einladen können. Damit dennoch viele mitfeiern konnten, wurde der Gottesdienst live im Internet und vom OK54 Bürgerfunk Trier übertragen. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Projektchor der Pfarreiengemeinschaft Waldrach unter Leitung von Dekanatskantor Laurentius Lauterbach, begleitet von Ulrich Krupp an der Chororgel, und Domorganist Josef Still.  

Carsten Mayer, gebürtig aus der Pfarrei St. Matthias Mehren (PG Gillenfeld), wird als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Saarlouis links der Saar eingesetzt. Dominik Schmitt aus der Pfarrei Sankt Johannes der Täufer Konfeld (PG Weiskirchen) bleibt als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Mayen. Stephan Schramm, dessen Heimatpfarrei St. Peter in Wittlich-Wengerohr (PG Wittlich) ist, wird als Kaplan in die PG Zemmer (Schleidtweiler-Rodt) gehen. Bernd Schütz aus der Pfarrei St. Peter Bonn (Vilich) wird künftig als Kaplan in der PG Saarbrücken St. Johann wirken. Patric Schützeichel aus der Pfarrei Maria Himmelfahrt Waldbreitbach (PG Kurtscheid-Niederbreitbach-Waldbreitbach) wird als Kaplan in der PG Bad Kreuznach eingesetzt. Jonas Staudt aus der Pfarrei St. Peter und Paul Nalbach (PG Nalbach) wird seinen Dienst als Kaplan in der PG Rhens antreten.

Quelle: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/mit-vertrauen-und-zuversicht-im-dienst-des-auferstandenen/

Fotos: Bistum Trier / Helmut Thewalt

Priesterweihe und Weihe der Ständigen Diakone im Bistum

Gottesdienste werden live übertragen – Corona-bedingt nur geladene Gäste im Dom

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Priesterweihe und Weihe der Ständigen Diakone im Bistum

Gottesdienste werden live übertragen – Corona-bedingt nur geladene Gäste im Dom


Freitag, 4. September 2020

Trier – Sechs Männer werden am 26. September um 9 Uhr von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht. Ebenfalls in der Hohen Domkirche findet am darauffolgenden Tag um 14.30 Uhr die Weihe der Ständigen Diakone statt. Da aufgrund der Corona-Hygieneauflagen nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, können nur geladene Gäste an den Weihe-Gottesdiensten im Dom teilnehmen. Wer dennoch mitfeiern möchte, kann die Pontifikalämter live im Fernsehen oder Internet verfolgen.

Empfangsmöglichkeiten der Gottesdienst-Übertragungen

Haushalte mit Kabelanschluss können die Übertragungen im Fernsehprogramm des OK54 Bürgerrundfunk sehen (Raum Trier, untere Saar, Ruwer, Mittelmosel, Süd- und Vulkaneifel – die Liste aller Kabelnetze gibt es auf www.ok54.de/technik-produktion-empfang). Der OK54 Bürgerrundfunk ist außerdem bundesweit über MagentaTV zu empfangen. Ob weitere OK-TV-Sender die Übertragungen übernehmen, ist noch nicht entschieden.

Wer diese Möglichkeiten nicht nutzen kann, hat die Möglichkeit, die Gottesdienste via Internet-Stream zu verfolgen auf https://t1p.de/medial-mitbeten oder über den YouTube-Kanal des OK54 Bürgerrundfunks auf www.ok54.de/mediathek. Im Anschluss an die Liveübertragung sind die Videos dort jederzeit als Aufzeichnung abrufbar.
(ih)

Herzlich willkommen!

Soziale Lerndienste im Bistum Trier und Sofia e.v. jetzt auf dem Gelände des Priesterseminars

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Herzlich willkommen!

Soziale Lerndienste im Bistum Trier und Sofia e.v. jetzt auf dem Gelände des Priesterseminars


Das Bischöfliche Priesterseminar heißt die Soziale Lerndienste im Bistum Trier und Sofia e.V. herzlich willkommen in seinen altehrwürdigen Räumlichkeiten und freut sich, dass damit nun neben dem Priesterseminar, in dem viele Kurse im Rahmen der pastoralen Ausbildung stattfinden, der Nutzung durch die Theologische Fakultät Trier, der Abteilung für die Jugend im Bistum Trier, den Jugendverbänden (z.B. BDKJ Trier) und dem Orientierungs- und Sprachenjahr Felixianum eine weiterer Player des Bistums im Bereich Jugend auf dem Gelände des Priesterseminars beheimatet ist. Wir freuen uns auf das Miteinander und die Fortführung der ja schon bereits bestehenden Kooperationen, wie zum Beispiel bei den Berufs- und Ausbildungsmessen. (ols)

Neuer Termin für Weihen steht fest

Priesteramtskandidaten und Diakonatsbewerber können 2020 geweiht werden

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Neuer Termin für Weihen steht fest

Priesteramtskandidaten und Diakonatsbewerber können 2020 geweiht werden


Bistumsweit/Trier – Sieben Männer im Bistum Trier können noch in diesem Jahr von Bischof Dr. Stephan Ackermann zu Priestern geweiht werden. Auch fünf Diakonatsbewerber dürfen sich auf ihre Weihe zu Ständigen Diakonen im kommenden Herbst freuen. Die Priesterweihe findet am Samstag, 26. September um 9 Uhr im Hohen Dom zu Trier statt. Der Termin für die Diakonenweihe ist am darauffolgenden Sonntag, 27. September, um 14.30 Uhr – ebenfalls im Trierer Dom. Die Weihegottesdienste sollen unter Berücksichtigung der im September geltenden Auflagen zur Pandemiebekämpfung gefeiert werden.

Aufgrund der Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mussten die ursprünglich für Mai und Juni geplanten Feiern verschoben werden. Vor genau 50 Jahren wurden im Bistum Trier erstmals Ständige Diakone geweiht.

Weitere Informationen zur Priesterausbildung im Bistum Trier gibt es auf www.ps-trier.de sowie zur Diakonenausbildung auf www.bistum-trier.de/personal/ausbildung-pastoraler-berufe/ausbildung-staendiger-diakon/
(ih)

Quelle: www.bistum-trier.de

Wir beten für Sie und sind für Sie da!

Die Seminargemeinschaft möchte Ihre Gebetsanliegen und Sorgen mittragen

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Wir beten für Sie und sind für Sie da!

Die Seminargemeinschaft möchte Ihre Gebetsanliegen und Sorgen mittragen


Das Bischöfliche Priesterseminar, mit den dort lebenden und arbeitenden Priestern und Schwestern des hl. Karl Borromäus, bietet an, Gebetsanliegen zu sammeln, die in der täglichen Eucharistiefeier (auch wenn keine physische Präsenz der Gläubigen dort möglich ist) und in den Gebetszeiten im für-bittenden-Gebet vor Gott gebracht werden.

Diese Gebetsanliegen können auf folgenden Wegen übermittelt werden:

Außerdem steht in der Jesuitenkirche in Trier (Jesuitenstraße 13), die tagsüber weiterhin zu den Öffnungszeiten der Pforte (s. o.) geöffnet ist, ein Korb vor dem Altar, in den schriftliche Fürbitten gelegt werden können. Aus hygienischen Gründen liegen dort nur Zettel bereit, kein Kugelschreiber. Bitte ggf. selbst mitbringen oder eigene, fertig beschriftete Zettel in den Korb legen.

Information zum Mittagstisch im Priesterseminar


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Information zum Mittagstisch im Priesterseminar


                                                                                                                     
Trier, 19.03.2020

Liebe Mittagstisch-Besucherinnen und Besucher,

unsere Bistumsleitung hat am 17.03.2020 unter anderem angeordnet, dass zunächst bis zum 30. April 2020 alle physischen Zusammenkünfte, die nicht zwingend notwendig sind, zu unterlassen sind. Hierzu gehören neben der gemeinsamen Kaffeepause natürlich konsequenterweise auch das gemeinsame Mittagessen bei uns im Priesterseminar.

Wir hoffen, dass sich bis Ende April die Lage insoweit beruhigt hat, dass wir Ihnen ab dem 04. Mai 2020 wieder in gewohnter Form unseren Mittagstisch anbieten können. Wenn wir hierzu „grünes Licht“ bekommen, werden Sie die Möglichkeit haben, sich Montag, den 27. April bis Mittwoch, den 29. April 2020 über unsere Pfortenmitarbeiter telefonisch (0651-9484-0) zum Mittagstisch für die Woche vom 04. – 08. Mai 2020 anzumelden.

Wir bitten um Ihr Verständnis und insbesondere um Ihre Mithilfe, die Gefahr der rasanten Verbreitung des Corona-Virus so gut wie eben möglich durch Ihr Zutun zu minimieren.

Herzlichen Dank!

Bleiben Sie gesund und frohen Mutes!

Ihr Team des Priesterseminars

Jugendpfarrer Lehmann wird Spiritual am Bischöflichen Priesterseminar Trier

Geistlicher Begleiter für die Priesteramtskandidaten

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Jugendpfarrer Lehmann wird Spiritual am Bischöflichen Priesterseminar Trier

Geistlicher Begleiter für die Priesteramtskandidaten


Trier/Zell – Jan Lehmann wird Spiritual im Bischöflichen Priesterseminar Trier. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat dem Jugendpfarrer auf der Marienburg die Aufgabe des geistlichen Begleiters für die Priesteramtskandidaten zum 1. April  übertragen.

Lehmann wird die Tätigkeit zunächst kommissarisch ausüben; er bleibt Jugendpfarrer der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Wittlich sowie der Kirche der Jugend Marienburg. In dieser Funktion ist er auch Kirchenrektor auf der Marienburg und Hausgeistlicher für die Jugendbildungsstätte. Zudem wird Jugendpfarrer Lehmann, zunächst bis Ende 2020, Aufgaben in der geistlichen Begleitung der Diakonatsbewerber übernehmen.

Jan Lehmann (*1979) wurde 2007 vom damaligen Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx in Trier zum Priester geweiht. Er war ab August 2007 Kaplan in den Pfarreien Waldbreitbach Maria Himmelfahrt und Niederbreitbach St. Laurentius sowie ab Mai 2008 zusätzlich in der Pfarrei Kurtscheid Hl. Schutzengel. Seit August 2010 ist Lehmann Jugendpfarrer und Leiter der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral  Marienburg und Wittlich sowie Kirchenrektor der Kapelle der Marienburg. Als Subsidiar (mithelfender Priester) arbeitet Lehmann zudem in der Pfarreiengemeinschaft Wittlich mit. Von 2012 bis 2019 war er Diözesanseelsorger der Kath. Landjugendbewegung (KLJB); von April 2018 bis Juni 2019 hatte er zudem in der Teilprozessgruppe Geistliche Zentren im Rahmen der Synodenumsetzung mitgearbeitet.

Wir freuen uns, dass die lange vakante Stelle des Spirituals damit ab 1. April wieder besetzt ist, heißen Jugendpfarrer Jan Lehmann herzlich willkommen im Seminarkollegium und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.

NEWS: Corona-Prävention


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NEWS: Corona-Prävention


Liebe Teilnehmer/-innen
des Rhetorikkurses und des Gesprächsführungskurses I,

innerhalb kürzester Zeit haben sich die Situation sowie die Maßnahmen und Anordnungen – auch seitens des Bistums – angesichts der Verbreitung des Coronavirus nochmals verschärft. Weiteres dazu finden Sie unter: https://www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/

Daher werden sowohl der Rhetorikkurs, der vom 16.-20.03.2020 und der Gesprächsführungskurs I, der vom 23.-27.03.2020 vorgesehen war (hier folgt auch noch eine gesonderte Mitteilung), abgesagt.

Nach geeigneten Ersatzlösungen wird gesucht, sobald dies möglich ist und die Lage konkretere Planungen zulässt. Sie werden zu gegebener Zeit die entsprechenden Informationen erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Laufer-Schmitt
Subregens

Kommunitätswochenende 2020


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Kommunitätswochenende 2020


Am 1./2. Februar 2020 fand das jährliche Kommunitätswochenende im Priesterseminar Trier statt. Im Vordergrund stand dabei das gegenseitige Kennenlernen zwischen den Seminaristen und dem neuen Regens, Weihbischof Robert Brahm.

Am Fest der Darstellung des Herrn, feierte die Kommunität dann noch, zusammen mit den Schwestern vom hl. Borromäus und einigen Felixianern und Bischof Dr. Stephan Ackermann die Eucharistie. Beim anschließenden Mittagessen blieb dann auch noch Zeit für den Austausch mit Bischof Stephan.

Wir haben beim Wochenende auch an die drei Mitbrüder im Außenstudium gedacht. (ols)

Küchenteam des Priesterseminars mit Oscar ausgezeichnet


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Küchenteam des Priesterseminars mit Oscar ausgezeichnet


Trier. Das Küchenteam des Bischöflichen Priesterseminars unter Leitung von Chefkoch Wolfgang Hilgenfeld freut sich im Speisesaal über die überraschende Oscarverleihung. Im Rahmen einer kurzen Laudatio hatten sich die Gäste, die dort am täglichen Mittagessen teilnehmen, mit dieser symbolischen Geste für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und die kreativen Überraschungsmenüs bedankt. Neben dem Oscar wurde ein Wandkalender mit ausgewählten Fotos überreicht, der die Vielfalt an Vorspeisen, Hauptgerichten und Nachtischen eindrucksvoll dokumentiert. (mw)

In der Nachfolge Wort und Licht Christi in die Welt bringen

Weihbischof Brahm weiht sieben Männer aus dem Bistum zu Diakonen

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In der Nachfolge Wort und Licht Christi in die Welt bringen

Weihbischof Brahm weiht sieben Männer aus dem Bistum zu Diakonen


Trier – „Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst“ – unter dieses Leitwort stellten sich sieben junge Männer aus dem Bistum Trier. Weihbischof Robert Brahm weihte die Seminaristen des Priesterseminars im Auftrag von Bischof Stephan Ackermann am 23. November, am Samstag vor dem Christkönig-Sonntag im Trierer Dom zu Diakonen. Dies sei ein Tag der Freude und des großen Geschenkes für die Diözese Trier, betonte er in der vollbesetzten Bischofskirche.

Welche Bedeutung hat der Begriff der Nachfolge? Dieser Frage geht Weihbischof Brahm in seiner Predigt nach und stellte zunächst das Ergebnis vor, das man beim Googeln des Wortes erhalte. 2,5 Millionen Einträge gebe es zum Stichwort „Nachfolge“, wovon nur die wenigsten einen theologischen Bezug haben. Überwiegend verbindet man das Thema mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. Dazu gebe es dann genaue Fahrpläne, wie Nachfolge ablaufen solle, wann zusätzliche Beratungen notwendig seien und wie ein Notfallplan aussehen müsse.

In der säkularen Welt von heute hätte Jesus vermutlich viele Zuhörer und Nachfolger, gab der Weihbischof zu bedenken. Seien Reden nämlich hätten viele inhaltliche Ähnlichkeiten mit dem, was heute für Nachfolger zu beachten sei. Von den Anforderungen an Engagement, Durchhaltevermögen und erforderlichen Verzicht bis zu den Kosten für einen erfolgreichen Weg gelte es, alles genau zu bedenken, bevor man die Nachfolge antrete. „Jesus sagt es genauso: Prüfe, ob du es leisten kannst und willst, dem Menschensohn nachzufolgen“, erklärt Brahm mit Verweis auf das Evangelium. Darin werde keine Herausforderung verschleiert, und niemand müsse diese Nachfolge antreten. Wer aber nachfolgen wolle, der müsse genau prüfen, was das bedeutet.

„Nachfolge ist aber zum Scheitern verdammt, wenn man auf dem Weg nur zurückschaut und in alten Rollenbildern verharrt“, betont Weihbischof Brahm. Wie für den unternehmerischen Betrieb heiße es auch auf dem Weg der Nachfolge Jesu, sich nach vorne auf ein neues Ziel hin zu orientieren. Im Loslassen des Alten gelte es, Blick, Hände, Herz und Geist für das Neue zu öffnen.

„War Jesus also so etwas wie ein Unternehmensberater seiner Zeit?“, fragt der Weihbischof weiter und antwortet mit einem klaren Nein. Jesus sei es nicht um ein Produkt oder eine Dienstleistung gegangen, die für die Zukunft fit gemacht werden müsse. Seine Worte richteten sich auf das Reich Gottes als das klare Ziel allen Seins und Handelns. Wie die Jünger, die nach Jesu Tod zurück in ihre Heimatstadt Emmaus unterwegs sind, erhelle Jesus durch seine Botschaft auch heute die Wege der Menschen. Indem die Jünger Jesu Wort hören und sich treffen lassen, kommen sie in seine Nachfolge.

Auch für die sieben Weihekandidaten stehe die Nachfolge Christi künftig immer zwischen den praktischen Haltungen und dem Pol der Suche nach Begegnungen mit Jesus und dem Reich Gottes. Diese Begegnungen, so wünscht der Weihbischof den neuen Diakonen, sollen ihnen helfen, eigene Einstellungen und Haltungen aufzugeben und sich auf den Willen Gottes einzulassen. „Seien Sie mit ihm immer neu auf dem Weg, sein Licht zu erfahren und in unsere Welt hinein zu tragen.“

Mit diesem Wunsch vollzog Weihbischof Robert Brahm die Weihe von Carsten Mayer, Stephan Schmidt, Dominik Schmitt, Stephan Schramm, Bernd Schütz, Patric Schützeichel und Jonas Staudt zu neuen Diakonen. Als solche werden sie in den Pfarreiengemeinschaften Andernach, Dillingen und Mayen, Saarbrücken und Waldrach sowie im Bischöflichen Generalvikariat ihren Dienst zur Verkündigung des Wortes Gottes leisten. Der herzliche Beifall von Familien, Freunden und Weggefährten begleitete die Neugeweihten auf ihren ersten Schritten als Diakone im Bistum Trier.

Hier finden Sie die Predigt von Weihbischof Robert Brahm im Wortlaut: Predigt Weihbischof Robert Brahm_Diakonenweihe Trier_November 2019

(Quelle Text: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/in-der-nachfolge-wort-und-licht-christi-in-die-welt-bringen / Fotos: Christine Cüppers)

 

Diakonenweihe im Hohen Dom zu Trier

Sieben Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars werden zu Diakonen geweiht

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Diakonenweihe im Hohen Dom zu Trier

Sieben Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars werden zu Diakonen geweiht


 

Am Samstag vor dem Christkönigs-Sonntag, den 23.11.2019, wird Herr Weihbischof Robert Brahm im Auftrag von Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann sieben Seminaristen des Bischöflichen Priester-seminars für das Bistum Trier im Hohen Dom zu Diakonen weihen. Die Weiheliturgie beginnt um 09.30 Uhr.

Folgende sieben Kandidaten empfangen die Diakonenweihe:

  • Carsten Mayer aus der Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld, Mehren/St. Matthias, der bisher als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Andernach wirkt.
  • Stephan Schmidt aus der Pfarreiengemeinschaft Bostalsee, Gonnesweiler/Hl. Geist,
    der zum pastoralen Einsatz in der Pfarreiengemeinschaft Dillingen ist.
  • Dominik Schmitt aus der Pfarreiengemeinschaft Weiskirchen, Konfeld/St. Johannes der Täufer, der bisher als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Mayen eingesetzt ist.
  • Stephan Schramm aus der Pfarreiengemeinschaft Wittlich, Wittlich-Wengerohr/St. Peter, der derzeit zu 50% in der Rechtsabteilung des Bischöfl. Generalvikariates arbeitet und zu weiteren 50% für ein Aufbaustudium freigestellt ist.
  • Bernd Schütz aus dem Seelsorgebereich „An Rhein und Sieg“ im Stadtdekanat Bonn, Bonn-Vilich/St. Peter, der bisher in der Pfarreiengemeinschaft Saarbrücken St. Johann wirkt.
  • Patric Schützeichel aus der Pfarreiengemeinschaft Kurtscheid-Niederbreitbach-Waldbreitbach, Waldbreitbach/Maria Himmelfahrt, der aktuell in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach eingesetzt ist.
  • Jonas Staudt aus der Pfarreiengemeinschaft Nalbach, Nalbach/St. Peter und Paul, der derzeit in der Seelsorge der Pfarreiengemeinschaft Rhens-Spay

Den Menschen zugewandt

Monsignore Becker als Regens des Priesterseminars verabschiedet

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Den Menschen zugewandt

Monsignore Becker als Regens des Priesterseminars verabschiedet


Trier – „Bewegte Jahre“ seien es gewesen, durch die Heilig-Rock-Wallfahrt und die Synode im Bistum, aber auch die kirchlichen Entwicklungen in Deutschland und der Welt, die Monsignore Michael Becker in den fast zehn Jahren seit seinem Amtsantritt als Regens (Leiter) des Priesterseminars in Trier erlebt habe. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 4. November bei der Verabschiedung von Becker betont. Becker übernimmt zum 1. Januar die Stelle als Pfarrer im Leitungsteam der Pfarrei Bad Kreuznach. Dann übernimmt Weihbischof Robert Brahm zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben das Amt.

Mit seiner „ruhigen, menschlich verbindlichen Art“ habe Becker nicht nur vielen neuen Mitarbeitenden geholfen, in ihre Aufgaben zu finden, sondern auch die inhaltlich-konzeptionellen Veränderungen im Priesterseminar gemeistert. Der Bischof nannte beispielhaft die Verlegung der Studienphase der Seminaristen nach St. Georgen; „eine sachlich-organisatorische Entscheidung“, die aber auch sehr emotional begleitet gewesen sei. Wichtig sei auch die Öffnung des Hauses für das Sprachen- und Orientierungsjahr „Felixianum“ gewesen – ein Angebot, „von dem junge Leute menschlich, intellektuell und spirituell profitieren“. Zudem habe Becker mit Blick auf die Gebäudesituation die begonnene Weiterentwicklung zum „Haus der pastoralen Berufe“ angestoßen. Ackermann dankte dem scheidenden Regens für seine Bereitschaft, eine neue Aufgabe in der Pastoral des Bistums zu übernehmen. Es brauche gute Leitungsteams und damit auch gute Priester in den Teams, die eine gute Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen gestalteten.

Priesterausbildung bleibt in Bewegung

Dass der neue Regens, Weihbischof Robert Brahm, kommissarisch ernannt sei, zeige, dass es nicht „business as usual“ sei, betonte Bischof Ackermann. „Das Signal ist: Priesterausbildung bleibt in Bewegung.“ Und dass ein Weihbischof unter Beibehaltung seiner bisherigen Aufgaben dieses Amt übernehme, zeige die Wichtigkeit dieser Rolle und „dass der Bischof weiterhin nah dran bleibt an der Priesterausbildung“. So werde etwa die Qualitätssicherung für die Ausbildung künftig ein noch wichtigeres Thema sein, sagte Ackermann. Mit Blick auf die Synodenumsetzung betonte er: „Priester werden im Bistum Trier heißt, auf ein breiteres Priesterbild zuzugehen“, eines, das über das Bild des „klassischen Pastors“ hinausgehe und eine größere Vielfalt zulasse.

Prof. Dr. Johannes Brantl, Rektor der Theologischen Fakultät, dankte Becker für die gute Zusammenarbeit. Er wünschte Becker „eine glückliche Hand, Gelassenheit und Geduld“ für die neue Aufgabe sowie ein „großes gläubiges Vertrauen, dass Gott seine Kirche führt“ und hieß Weihbischof Brahm herzlich willkommen. Für die Mitarbeitenden im Pastoralkurs sprach Steffen Stutz vom Arbeitsbereich „Ausbildung pastoraler Berufe“ im Bischöflichen Generalvikariat. Er bescheinigte Becker mit seiner „menschlich zugewandten Art“ eine „vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit“ und erinnerte an die gemeinsame Entwicklung neuer Formate wie das „Theo-Wochenende“, an dem Theologie-Studierende von allen Standorten zusammenkommen. Engagiert in die Debatten in der Konferenz der Regenten der deutschen Priesterseminare habe Becker sich eingebracht, mit „menschlicher Wärme“ und unter Achtung der „Freiheit der Diskussion“, sagte Regens Hartmut Niehues (Münster) als Vorsitzender der Regentenkonferenz. „Deine Stimme hatte Gewicht; Du hast Verantwortung übernommen für das Gelingen der Konferenz“, betonte er. Niehues ermutigte zu einem „klaren Bekenntnis für den priesterlichen Dienst in unserer Kirche“ und hieß Weihbischof Brahm in der Konferenz und als Regens willkommen: „Sie dürfen sich auf eine wunderbare Aufgabe freuen.“

Menschlich, ehrlich, immer ansprechbar

Der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung des Priesterseminars, Peter Becker, ließ die Mitarbeitenden in einem kurzen Film zu Wort kommen. „Menschlich, ehrlich, immer ansprechbar“ waren nur einige der vielen sehr wertschätzenden Worte, die die Mitarbeitenden für ihren Chef fanden. Auch Carsten Meyer und Jonas Staudt für die Kommunität nannten Beckers Zugewandtheit und menschliche Art, während sie zusagten, sich mit dem neuen Regens Brahm „auf einen guten gemeinsamen Weg“ zu machen.

Der scheidende Regens bedankte sich herzlich für die guten Worte. Mit den Worten des verstorbenen Generalvikars des Bistums Würzburg, Karl Hillenbrand, sagte er, er sei heute wie vor zehn Jahren der Ansicht, dass in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt Priester gebraucht würden, „die geistliche Menschen und zugleich menschliche Geistliche“ seien. In den vergangenen zehn Jahren habe sich vieles im Bistum verändert. Wenn nun die Umsetzung der Synode anstehe mit all dem, was sie den Menschen an Veränderungen und vielleicht auch Zumutungen abverlange, nehme er sich selbst nicht aus. Er sei „sehr darauf gespannt, was ihn als Pfarrer im Leitungsteam der Pfarrei Bad Kreuznach“ erwarte. Die ersten Begegnungen hätten ihn hoffnungsvoll gestimmt. „Es gilt, finde ich, den Realitäten, so wie sie nun einmal sind, ins Auge zu schauen; und dabei weder in Ängstlichkeit oder Larmoyanz zu verfallen noch in Hektik oder übertriebenen Aktionismus.“ Das helfe alles nicht weiter. „Es gilt weiterhin, sich dabei in allem der guten Führung und Fügung Gottes anzuvertrauen und auf den Beistand seines guten Geistes zu setzen, der uns begleitet und antreibt, mit Phantasie und Kreativität das Gute zu tun.“

Neuer Regens zwischen „Kontinuität und Veränderung“

Der künftige Regens Weihbischof Brahm dankte Bischof Ackermann für das Vertrauen. An diesem Abend sei spürbar geworden, was es heiße, Regens im Trierer Seminar zu werden. Die „ausgestreckten Arme“ hätten ihm gut getan. Brahm sagte, er sehe seine Aufgabe „zwischen Kontinuität und Veränderung“ und nehme diese gerne an. Die Priesterausbildung sei ein wichtiges und zentrales Thema im Bistum.

Die Feier hatte mit einem Pontifikalamt begonnen, dem Bischof Ackermann vorstand. Am 4. November gedenkt die katholische Kirche dem Hl. Karl Borromäus (1538-1584). Er ist Patron des Priesterseminars, und die im Seminar tätigen Ordensfrauen gehören der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Karl Borromäus an. Den Gottesdienst hatten Johanna Becker, Vivian Lion, Patric Schützeichel und Bernd Schütz musikalisch gestaltet. Beim Festakt, durch den Subregens Oliver Laufer-Schmitt führte, sorgten Mandryka Müller, Petar Entchev, Ursula Heckmann vom Philharmonischen Orchester der Stadt Trier und Domorganist Josef Still für den guten Ton.

(JR)

(Quelle Text & Bild: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/den-menschen-zugewandt/)

Priesterseminar trauert um Mitarbeiterin


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Priesterseminar trauert um Mitarbeiterin


Der Herr über Leben und Tod hat unsere liebe, ehemalige Mitarbeiterin

Frau Monika Ackermann

am 16.10.2019 von ihrem langen und so tapfer ertragenen Leiden erlöst und zu sich heimgerufen.

Wir gedenken ihrer in großer Dankbarkeit!

Wir empfehlen sie sowie alle, die um sie trauern, im Gebet dem Gott des Lebens und erbitten Hoffnung und Trost aus dem Glauben an die Auferstehung der Toten.

Möge der Herr ihr Ruhe und ewigen Frieden schenken und sie jetzt vom Glauben zum Schauen führen.

Trier, 17.10.2019

Msgr. Michael Becker
Regens

Weihbischof übernimmt Leitung des Priesterseminars

Robert Brahm wird Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier

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Weihbischof übernimmt Leitung des Priesterseminars

Robert Brahm wird Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier


Trier – Weihbischof Robert Brahm wird Regens (Leiter) des Bischöflichen Priesterseminars in Trier. Er übernimmt das Amt zum Jahreswechsel zunächst kommissarisch von Msgr. Michael Becker, der zum 1. Januar 2020 in die Leitung der Pfarrei Bad Kreuznach wechselt. Becker hatte das Priesterseminar seit 2010 geleitet.

Auch wenn der Wechsel für ihn überraschend kommt, freut sich Michael Becker nach 10 Jahren Tätigkeit in der Priesterausbildung nun auf die neue Herausforderung in der Pastoral mit den Menschen vor Ort. Wichtig ist ihm, dass, wie der Bischof ihm gegenüber betont habe, die Weiterentwicklung des Standorts Priesterseminar zum Haus der pastoralen Berufe im Bistum Trier mit dieser Personalveränderung dadurch nicht infrage gestellt werde.

Robert Brahm, 1956 in Oberwesel geboren und 1984 zum Priester geweiht, war bereits von 1991 bis 1998 in der Priesterausbildung tätig, als Subregens (stellvertretender Leiter) im überdiözesanen Studienhaus St. Lambert in Lantershofen. Später war er Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat, dann auch Priesterreferent im Bischöflichen Generalvikariat Trier. Seit 2003 ist Brahm Weihbischof im Bistum Trier und für den Visitationsbezirk Saarland zuständig. Er ist Mitglied der Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste sowie der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Gemeinsamen Konferenz von ZdK und DBK. Weitere Informationen zu seiner Person sind unter https://www.bistum-trier.de/bistum-bischof/personen-aemter/weihbischoefe/weihbischof-robert-brahm/ zu finden.

Die Verabschiedung des Regens und die Einführung seines Nachfolgers, zu der noch gesondert eingeladen wird, ist am Karlsfest, Montag, 4. November, vorgesehen. Nach einer festlichen Eucharistiefeier mit Bischof Stephan um 18 h in der Jesuitenkirche mit der Seminarkommunität, den Schwestern des hl. Karl Borromäus und geladenen Gästen, findet ein Festakt in der Promotionsaula mit einem anschl. Empfang statt.

„Für uns Menschen und zu unserem Heil“

Bischof Stephan Ackermann weiht Sebastian Kühn zum Priester

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„Für uns Menschen und zu unserem Heil“

Bischof Stephan Ackermann weiht Sebastian Kühn zum Priester


Trier – „Für uns Menschen und zu unserem Heil“: Diese Worte aus dem großen Glaubensbekenntnis der Kirche hat Sebastian Kühn als Weihespruch gewählt. Sie sollen künftig Leitwort für den priesterlichen Dienst sein; sein Leben und seinen Dienst prägen. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat den 29-Jährigen aus Eppelborn am 8. Juni im Trierer Dom zum Priester geweiht.

Bischof Ackermann nahm den Weihespruch zum Anlass, den Blick auf das Wort „Heil“ zu lenken – ein Wort, das in der Alltagssprache so gut wie gar nicht benutzt werde, für die Religion und den Dienst der Priester aber einen hohen Stellenwert habe. Es stehe in der Nähe zum Begriff der Heiligen. Und dieses „heilig“ werde wiederum in der Bibel erstmals mit Gott selber in Verbindung gebracht. Er, der Heilige, sei unantastbar, stehe nicht zur Disposition. „Gott kann man nicht verzwecken und instrumentalisieren“, betonte der Bischof und schlug den Bogen von Gott zum Menschen. Der Mensch, nach dem Abbild Gottes geschaffen, sei somit ebenfalls geheiligt. Und weil die Heiligkeit für das menschliche Leben gelte, sei es besondere Aufgabe der Kirche und all ihrer Glieder, sich für jedes menschliche Leben einzusetzen, „auch und gerade da, wo es nicht von Nutzen zu sein scheint und als wertlos dargestellt wird“. Dort müssten umso mehr Würde und Sinn des Lebens gesehen werden. Aufgabe des Priesters sei es, Zeuge zu sein für die Heiligkeit Gottes. Gleichzeitig müsse er eintreten für die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens, dass es bewahrt und nicht mit Füßen getreten werde. „Ist dieser Anspruch aber nicht gleich zum Scheitern verurteilt?“, fragte Ackermann. Welches Leben sei nicht verletzt oder versehrt? In welchem Leben gebe es keine Brüche, die schmerzhaft und verletzend seien?

“Was für ein wunderbarer Dienst”

„Unser Leben ist nicht einfach heil“, stellte der Trierer Oberhirte fest. Umso wichtiger und wertvoller sei es, dass Gott in der Gestalt seines Sohnes zu unserer Heilung in diese Welt gekommen sei. Weil er um die Verletzungen des menschlichen Lebens wisse, habe er seinen heiligen Sohn gesandt. Nicht um seine Heiligkeit zu bewahren, sondern „um alle, die er berührt und die sich von ihm berühren lassen, zu heilen“. Bis in den Tod am Kreuz habe sich Jesus selber verwunden lassen, um den Menschen Heil zu bringen. Wie die Hostie im Sakrament der Eucharistie habe er sich zerbrechen lassen, um der Heiland zu werden. Das Wort des Heils in den Mund zu nehmen, bedeute Mut und den festen Glauben, dass da, wo Unglück, Scheitern und Schmerz im Leben der Menschen existieren, durch Gottes Wirken Heil wachsen kann. Dies erfahrbar zu machen, sei Aufgabe des Priesters, erläuterte der Bischof und schloss mit dem Bekenntnis: „Was für ein wunderbarer, großartiger Dienst!“

Bei der anschließenden Weihe legte der Kandidat nach der Anrufung des Heiligen Geistes sein Gehorsamsversprechen gegenüber dem Bischof ab. Weihelitanei, Handauflegung und Weihegebet erbaten die Kraft Gottes, des Geistes und aller Heiligen, mit deren Hilfe der Priester künftig seinen Dienst tun soll. Nach dem Anlegen des Priestergewandes salbte der Bischof die Hände des Neupriesters und überreicht ihm symbolisch Hostienschale und Kelch als Zeichen der Eucharistie.

Nach diesem Ritus nahm Sebastian Kühn als neuer Priester den Platz am Altar des Domes ein. Kühn hat in Trier studiert. Sein Pastoralpraktikum leistete er in der Pfarreiengemeinschaft Niederfischbach-Mudersbach. Als Kaplan wird er in der Pfarreiengemeinschaft Speicher eingesetzt. Weitere Informationen und eine Bildergalerie von der Weihe sindhier zu finden.

(Quelle: Bistum Trier / Foto: H. Thewalt)

Dr. Engelbert Felten verstorben

Das Bischöfliche Priesterseminar trauert um den Leiter des Instituts für Homiletik

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Dr. Engelbert Felten verstorben

Das Bischöfliche Priesterseminar trauert um den Leiter des Instituts für Homiletik


Am 03. März 2019 verstarb plötzlich und unerwartet Dr. Engelbert Felten, langjähriger Leiter des Instituts für Homiletik am Bischöfl. Priesterseminar.

Sein Tod trifft uns alle unvermittelt. Er wurde in seinem 65. Lebensjahr mitten aus dem Leben gerissen und das macht uns sehr betroffen!

Zugleich führt er uns deutlich vor Augen, dass Leben und Tod nur einen Augenblick voneinander entfernt liegen können.

Wir trauern um einen hervorragenden, kompetenten und theologisch versierten Mitbruder und Kollegen, der Generationen von (angehenden) Priestern sowie die Angehörigen der anderen pastoralen Berufsgruppen im Bistum Trier und darüber hinaus auf ihrem Weg in die Seelsorge begleitet und geprägt hat.

Seine profunde Kenntnis der Heiligen Schrift, seine Freude am Glauben, sein Interesse an moderner Literatur und Kunst sowie seine Freude am Gesang und der Musik haben ihn ausgezeichnet und zu einem Ansprechpartner für viele gemacht.

Als Priester und einfühlsamer Seelsorger war er vielen Menschen treuer Weggefährte und Freund.

Er hatte noch viele Pläne und war voller Tatendrang.

Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine große Lücke – er wird uns fehlen!

Empfehlen wir ihn und alle, die um ihn trauern, der Fürsorge unseres barmherzigen und treuen Gottes.

Möge ER in unserem lieben Verstorbenen nun vollenden, was in seinem Leben bruchstückhaft geblieben ist und ihn jetzt an SEINEM Herzen Ruhe und Frieden schenken.

Das Gedicht von Johann Pock (entnommen der Homepage www.feinschwarz.net, die der Verstorbene immer wieder konsultiert und die ihn auch je neu inspiriert hat) bringt die österliche Hoffnung zum Ausdruck, welche uns angesichts des Todes von Dr. Engelbert Felten und auch schon jetzt im Zugehen auf das kommende Osterfest erfüllt.

 

Ostern ungezügelt

Tote Knochen erheben sich
zum Tango des Lebens,
leblose Gebeine tanzen
den Reigen der Befreiten.

Ostern befreit
zu maßloser Barmherzigkeit,
grenzenloser Gerechtigkeit
und ungebändigter Liebe.

Der Raum ist entgrenzt,
die Fernsten sind nahe
und Fremde gibt es nicht mehr.

Die Zeit ist entfesselt.
Kein zu spät oder zu früh mehr.
Anbruch von Gegenwart
im Horizont des Ewigen.

Und über allem
tönt ungezügelt
der Freudenschrei des Auferstandenen:
Halleluja!

Trier, im März 2019

Msgr. Michael Becker, Regens

Oliver Laufer-Schmitt, Subregens

Johanna Schneider, Fachleiterin des Instituts für Pastoralpsychologie am Bischöflichen Priesterseminar


Nachfolgend dokumentieren wir die Predigt von Regens Msgr. Becker, die er beim Gedenkgottesdienst am 15.03.2019 in der Jesuitenkirche gehalten hat.

Ein Loblied auf das Küchenteam

Ehrung der besonderen Art

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Ein Loblied auf das Küchenteam

Ehrung der besonderen Art


 

Es hat sich herumgesprochen und ist kein Geheimnis: Das Essen im Priesterseminar ist vorzüglich! Immer frisch, immer abwechslungsreich und raffiniert. Deshalb bedanken sich die Gäste, die regelmäßig dort mittags speisen, jeden Januar für die herausragenden Genüsse, die das Küchenteam über das Jahr hinweg auf die Teller zaubert. So wurden als Anerkennung und zum Dank schon Sterne vergeben und goldene Kochlöffel überreicht.

Doch am 9. Januar 2019 war alles anders und das Küchenteam erlebte eine Ehrung der besonderen Art: Dieses Mal stimmten alle  Essensgäste in ein Loblied ein. Großen Anteil an dieser Überraschung hatten die kreativen Felixianer. Unter der musikalischen Leitung von Frederic Horf und der Gitarrenbegleitung von Daniela Süß wurde das Lied „Ihr seid großartig“ gesungen, das Tereza Kuhn eigens zum Lob auf die Küche verfasst hatte in Anlehnung an das Lied „Du bist heilig“ aus dem „Ad majorem“ (Liederbuch der Jesuiten mit neuem geistlichen Liedgut). So geehrt nahmen drei Mitarbeitende der Küche und drei der Schwestern – stellvertretend für das ganze Team – ein mit Trinkgeld gut gefülltes Sparschwein und eine Schachtel Pralinen entgegen und bedankten sich herzlich bei der Gesangsschar aus Felixianern und Stammgästen. (ar)

Der Berg kommt zum Propheten

Erste Diakonweihe außerhalb des Trierer Doms Weihbischof Peters und Sebastian Kühn

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Der Berg kommt zum Propheten

Erste Diakonweihe außerhalb des Trierer Doms Weihbischof Peters und Sebastian Kühn


Niederfischbach – Die katholische Pfarrkirche St. Mauritius und Gefährten in Niederfischbach auf der Trierischen Insel erlebte am 24. November eine Premiere: Weihbischof Jörg Michael Peters weihte Sebastian Kühn zum Diakon. Es war die erste Diakonweihe, die nicht im Hohen Dom zu Trier stattfand.

Der Kandidat habe dies selbst vorgeschlagen, erläuterte der Weihbischof im Anschluss an die Heilige Messe. So musste nicht die Gemeinde nach Trier fahren, sondern, „der Berg kommt zum Propheten“, äußerte sich Peters humorvoll. Dies sei ein positives Zeichen. Wobei die Regel der Weihe im Hohen Dom nicht außer Kraft gesetzt sei, betonte der Weihbischof.

Sebastian Kühn ist vor seiner Priesterweihe im kommenden Sommer für die Zeit der praktischen-theologischen Ausbildung als Praktikant in der Pfarreiengemeinschaft Niederfischbach-Mudersbach im Dekanat Kirchen eingesetzt. Seine Schwerpunkte sind die Begleitung von verschiedenen Gruppen in der Pfarrei und das Predigen.

Der 29-Jährige kommt aus dem saarländischen Calmesweiher. So hieß Weihbischof Peters zu Beginn der Messe die „Saarländer unter uns“, die Familie des Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars, die Weggefährten und die Pfarrangehörigen willkommen. Er begrüßte namentlich den Mitzelebranten, den Pastor der Pfarreiengemeinschaft Niederfischbach-Mudersbach, Christoph Kipper, sowie eine Schulklasse der Integrierten Gesamtschule Betzdorf-Kirchen, an der Kühn Religionsunterricht gibt.

„Einer ist da“, sagte der Weihbischof in seiner Predigt, „der sich bereiterklärt hat, das Dienstamt zu übernehmen.“ Deshalb sei es ein besonderer Tag für das Bistum Trier. Jesus habe seine Jünger gelehrt, sich nicht bedienen zu lassen, sondern zu dienen. Es gebe bekanntermaßen nur wenige Kandidaten. „Der Priesternachwuchs ist stark rückläufig. Wir alle könnten Gründe dafür benennen“. Sich als Diakon auf den Weg zu machen in den kirchlichen Dienst, sei eine Herausforderung, auch vor dem Hintergrund der Strukturreform im Bistum Trier.

Während des Gottesdienstes in Niederfischbach erklärte sich der Kandidat Kühn vor dem Weihbischof und der Gemeinde bereit, das Amt des Diakons anzunehmen. Er versprach dem Bischof in die Hand Ehrfurcht und Gehorsam. Es folgten die Anrufung der Heiligen durch die Gemeinde und die Weihe des neuen Diakons durch Handauflegung und Gebet. Anschließend bekam Sebastian Kühn die Stola und das liturgische Gewand angelegt und das Evangelium überreicht, zu dessen Verkündigung er nun bestellt ist.

Der Weihbischof legte dem nun geweihten Diakon „Würde, Bescheidenheit und Lauterkeit im Wesen“ ans Herz. Er solle mit den Füßen unter den Sorgen der Menschen stehen und ihnen die Hoffnung auf Jesus Christus weitergeben. Der Bischof nahm aber auch die Gläubigen in die Pflicht: „Die Berufung zum Christsein und zur Heiligkeit richtet sich an alle Getauften.“

Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Kirchenchor „Cäcilia“ Niederfischbach/Harbach und von der Schola des Bischöflichen Priesterseminars Trier. Sebastian Kühn hat Theologie in Trier und Freiburg studiert. Das Sakrament der Priesterweihe empfängt Sebastian Kühn voraussichtlich am 8. Juni 2019 durch Bischof Dr. Stephan Ackermann – dann im Hohen Dom zu Trier.

(Bericht: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/der-berg-kommt-zum-propheten/ /Foto: Florian Becker)

„Du aber folge mir nach!“

Bischof Ackermann weiht Rudolf Esser, Michael Meyer und Kevin Schirra zu Priestern

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„Du aber folge mir nach!“

Bischof Ackermann weiht Rudolf Esser, Michael Meyer und Kevin Schirra zu Priestern


„Du aber folge mir nach!“ – Diesen Vers aus dem Johannes-Evangelium haben die drei Kandidaten als Weihespruch ausgewählt. Die im Gottesdienst gehörten letzten Verse des Evangeliums von Johannes, sagte Bischof Ackermann in seiner Predigt, gehen zurück an den Anfang des Wirkens Jesu, an den See von Tiberias. Zweimal fordere er Petrus im Gespräch zur Nachfolge auf. „Damit ist dieser Satz Klammer und Schlüsselwort für die christliche Existenz“, so der Bischof. Es sei gut, dass Jesus die Wiederholung gebraucht. Auch aus Sicht der Weihekandidaten sei es wichtig gewesen, das Wort und den Ruf Jesu immer wieder zu hören. Ihre Entscheidung für den priesterlichen Dienst habe nur wachsen können, indem Jesus ihnen wiederholt zu Herzen geredet habe.

Die Frohe Botschaft zu den Menschen bringen in der Nachfolge Jesu

„Warum aber wählen sie dieses Wort als Weihespruch? Geht es jetzt nicht darum, Jesus zu den Menschen zu bringen?“, fragte der Trierer Oberhirte und deutete die Entscheidung so: Natürlich gelte es, die Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen. Aber das geschehe eben nicht im Vorausgehen, sondern in der Nachfolge Jesu. „Auch nach 30 Jahren als Priester entdecke ich immer neue Aspekte und Tiefen im Evangelium Christi. Er bleibt mir mit seinem Wort immer voraus“, stellte Bischof Ackermann seine persönliche Erfahrung dar. Den drei Kandidaten machte er Mut, sich auch künftig zu hinterfragen und beunruhigen zu lassen vom Wort Jesu. Dadurch erwachse das Bekenntnis, dass Jesus lebt. „Von einem Toten kann ich höchstens Ideen aufgreifen. Nachfolge ist aber nur bei einem Lebendigen möglich.“ Und so seien die Priester gefordert, Christus nachzugehen dorthin, wohin er unterwegs ist, also zu den Menschen in den Gemeinden, zu denen, die über Jesus sprechen und seinen Namen tragen. Aber der Weg Jesu führe auch zu den Leidenden, den Armen und Ausgegrenzten, zu Menschen, die auf der Verliererseite stehen oder am Leben verzweifeln.

An Rudolf Esser, Michael Meyer und Kevin Schirra gewandt betonte Ackermann, dass der Tag der Priesterweihe zwar das Ende der Ausbildung bedeute. „Im letzten Versprechen der Weiheliturgie aber wird deutlich, dass Sie sich Tag für Tag enger mit Christus dem Herrn verbinden wollen.“ Damit bezeichne der Weihetag den Beginn der Nachfolge, in der die Priester immer glaubwürdigere Zeugen der Botschaft Christi werden. Auch wenn es in der Realität des Alltags vielleicht mühsamer werde, diesem Weg zu folgen, sagte Bischof Ackermann abschließend: „Das macht nichts. Hauptsache, wir bleiben in seiner Spur!“

Neue Priester stammen aus Jünkerath-Glaad, Landsweiler und Marpingen

Rudolf Esser, geboren in Gerolstein, stammt aus Jünkerath-Glaad in der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll. Nach seinem Diakonat in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach wird er ab August als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/Wied tätig sein. Aus Lebach-Landsweiler stammt Michael Meyer, dessen theologische Studien ihn unter anderem über Freiburg, Granada, Bolivien und Aachen führten. Als Kaplan wird er in der Pfarreiengemeinschaft Völklingen bleiben. Zusätzlich ist er Erkunder und Mitglied in der Teilprozessgruppe „Missionarische Teams/Freiwilliges missionarisches Jahr“ im Rahmen der Synodenumsetzung. Kevin Schirra aus Marpingen studierte Theologie in Trier, Freiburg und München und absolvierte sein Diakonat in der Pfarreiengemeinschaft Mayen. Als Kaplan wird er ab August in der Pfarreiengemeinschaft Losheim am See eingesetzt. Mehr Informationen über die Neupriester sind hier zu finden.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes lag bei Domorganist Josef Still, dem Kirchenchor Maria Himmelfahrt Marpingen unter der Leitung von Regionalkantor Sebastian Benetello und der Schola des Bischöflichen Priesterseminars mit Kantor Cedric Latz.

Weitere Fotos sind auf der Facbook-Seite des Bistums zu finden.

(Quelle: Bistum Trier https://bit.ly/2Iwc5YF / Foto: privat))

Wann kommt das Neue? Und woher kommt es?

Theologenwochenende 2018 des Bistums Trier

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Wann kommt das Neue? Und woher kommt es?

Theologenwochenende 2018 des Bistums Trier


Die Synode im Bistum Trier hat uns viel Neues gebracht. Allem voran neue Perspektiven und neue Denkansätze, wie sich Kirche in der Gegenwart gestalten kann. Damit ging sie los. Die Suche nach dem Neuen. Die Suche danach, wie der neue Schwung der Synode sich im Leben der Gemeinden konkret verwirklichen und sich Kirche nach der Synode erneuern kann.

Gemeinsam auf die Suche gemacht haben sich auch die zukünftigen Hauptamtlichen für die pastorale Arbeit des Bistums, die sich zurzeit in der Ausbildung zum Priester und Diakon, zum Pastoralreferenten / zur Pastoralreferentin oder zum Gemeindereferenten / zur Gemeindereferentin befinden. Studierende all dieser genannten Berufsgruppen sind dazu auf einem Theologenwochende, das vom 27. bis zum 29.04.2018 in der Jugendherberge Trier stattfand, zusammengekommen um über (neue) Entwicklungen im Bistum zu diskutieren, sich aber daneben auch besser kennenzulernen und miteinander in einen Austausch zu kommen. Intensiv wurde sich thematisch mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich in Kirche von Heute und Morgen das ‚Neue‘ verwirklichen kann und wie die eigene Rolle, wie der eigene Beruf vor diesem Hintergrund verstanden und gegebenenfalls (neu) definiert werden kann. Um ein Nachdenken über diese Fragen anzuregen und zu vertiefen, gab es die Möglichkeit, inspirierende Projekte aus dem Bistum kennenzulernen, die etwas von dem, was das ‚Neue‘ sein kann, bereits verwirklichen. Vorgestellt wurde in diesem Zusammenhang das Projekt ‚Lokale Kirchenentwicklung mit weltkirchlichen Impulsen’ wie es exemplarisch in der Pfarrei Bernkastel-Kues durchgeführt wird. Pfarreien haben hier die Möglichkeit mit kleinen christlichen Gemeinschaften (SSC) aus Ländern wie Indien oder den Philippinen in Kontakt zu kommen, um sich so für ihre eigene pastorale Praxis inspirieren zu lassen. Ebenso wurde das Eifeler „Dauner Viadukt“ präsentiert, ein Projekt, in dem von Seiten des Dekanats Daun ein Netzwerk verschiedener Institutionen initiiert wurde, welches gemeinsam Ideen und Projekte zum Thema des intergenerationalen Arbeitens entwickelt. Auch der Begegnungsort ‚Palaver‘, der einen Treffpunkt für Flüchtlinge und alle anderen interessierten Menschen im Ruwertal darstellt, konnte besucht werden. Daneben konnte die vielseitige Arbeit für Frauen im Projekt ‚Frauentraum – Kirche von und mit Frauen‘ kennengelernt werden. Vertreter der Messdiener-Romwallfahrt des Bistums stellten zudem ihre neu entwickelten Organisationskonzepte vor, die beispielsweise die Beteiligung ehrenamtlicher Jugendlicher aus dem gesamten Bistum ins Auge fassen. Angebote für und mit Jugendlichen zu gestalten, bildet auch den Schwerpunkt der vorgestellten Arbeit der ‚Jugendkirche Mia‘ des Dekanats Losheim-Wadern.

Was Stand der aktuellen Entwicklungen in der Synodenumsetzung ist, präsentierte den Studierenden Christian Heckmann, Leiter der Stabsstelle für die Umsetzung der Synode im Bistum Trier. Auch Bischof Dr. Stephan Ackermann tauschte sich in einer Gesprächs- und Diskussionsrunde mit den Studierenden über Fragen zum Thema Synode, aber auch über aktuelle kirchenpolitische Themen aus. Ausgeklungen ist das Wochenende mit der Feier einer Hl. Messe, die gemeinsam mit dem Bischof gefeiert wurde.

(Nina Jungblut und Judith Michels)

Lektoren- und Akolythatsbeauftragung in Sankt Georgen

Sieben Trierer Seminaristen wurden durch den Hamburger Weibischof Horst Eberlein beauftragt

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Lektoren- und Akolythatsbeauftragung in Sankt Georgen

Sieben Trierer Seminaristen wurden durch den Hamburger Weibischof Horst Eberlein beauftragt


Um das Evangelium verkünden und teilen zu können, müssen wir auch selber nach Gott dürsten und immer wieder neu nach ihm fragen, seine Wege zu gehen suchen und die Erfahrung der geschwisterlichen Begegnung mit ihm machen. Mit diesen Wünschen beauftragte der Hamburger Weihbischof Horst Eberlein  Sankt Georgener Seminaristen als Akolythen und Lektoren. Wir beglückwünschen die neubeauftragten Lektoren und Akolythen, unter denen auch 7 Trierer Seminaristen sind, und wünschen ihnen Gottes Segen für ihren Dienst.

Mehr Vernetzung und Kooperation

Experten diskutieren über Zukunft der Priesterausbildung

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Mehr Vernetzung und Kooperation

Experten diskutieren über Zukunft der Priesterausbildung


Trier – Wie sieht angesichts der sinkenden Zahl von Priesteramtskandidaten die Zukunft des Priesterberufs aus und was bedeutet das für die Ausbildung der Kandidaten? Darüber haben Experten und Theologiestudierende in Trier diskutiert. Bei einer Podiumsdiskussion plädierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine stärkere Vernetzung und gute Kooperationen in der Ausbildung und eine betont missionarische Ausrichtung des Priesterberufs.

Unter den Podiumsgästen war auch der Priester und Buchautor Thomas Frings, der mit seinem Buch „Aus, Amen, Ende. So kann ich nicht mehr Pfarrer sein“ 2016 ein großes öffentliches Echo auslöste. Von Moderator Professor Walter Euler auf seine Entscheidung angesprochen, erklärte der inzwischen in einem Benediktinerinnenkloster lebende Frings: „Meine Entscheidung war kein Schnellschuss. Im Lauf einiger Jahre wurden die Gemeinden, wo ich tätig war, immer wieder aufgelöst und fusionierten zu größeren Einheiten. Ich war also immer der letzte Pfarrer der Gemeinde.“ Das habe er als demotivierend empfunden, genau wie das Gefühl, nur noch eine „Kirche für Kinder“ zu machen. Die Eltern seien für Taufen, Kommunion und Firmung gekommen, hätten aber selbst nicht wirklich etwas mit Kirche zu tun haben wollen. Ob die jüngsten Podiumsteilnehmer, der angehende Priester Patric Schützeichel und die Theologiestudentin Carolin Müller, angesichts dieser Erfahrungen nicht abgeschreckt seien, Berufe in der Seelsorge zu ergreifen, wollte Moderator Euler wissen. Sie habe viel Lebendigkeit in der katholischen Jugendarbeit erfahren und fühle sich dadurch gestärkt, erwiderte Müller, die sich in der Schönstatt-Bewegung engagiert. Auf ihre Zukunft in einem Seelsorgeberuf gehe sie daher gelassen zu. Wichtig finden sie und Priesteramtskandidat Schützeichel eine theologische Ausbildung, die Schwerpunkte auf die Gemeinschaft setzt. „Es ist wichtig, dass man sich mit den anderen Kandidaten über den eigenen Glauben austauschen kann, dass man sprachfähig gemacht wird und so authentisch ein Zeugnis des eigenen Glaubens geben kann“, sagte Schützeichel. Die Kooperation und Vernetzung über das eigene Bistum hinaus sei daher wichtig, wenn in Priesterseminaren immer weniger Kandidaten lebten und studierten.

Die Podiumsgäste diskutierten in diesem Zusammenhang, ob es Alternativen zur Ausbildung im Seminar geben könne. In St. Georgen, einem Seminar bei Frankfurt, kämen die Seminaristen aus ganz Deutschland und könnten sich über ihre Berufung, ihren Glauben und ihre Berufswahl austauschen, berichtete der Regens Pater Herbert Rieger. „Es ist wichtig, dass die Kandidaten sehen: Ich mache mich nicht alleine auf den Weg.“ Modelle, wie sie etwa in Paris praktiziert werden, wo Priesteramtskandidaten einem Pfarrer zugeordnet werden und vor Ort lernen, sehe er für Deutschland kritisch. „Ich bin da skeptisch, denn schon jetzt haben die Pfarrer vor Ort ja immer weniger Ressourcen. Ich wüsste nicht, wie sie sich noch nebenbei um die Ausbildung kümmern sollten.“ Dem stimmte auch Professor Pater Karl Wallner, emeritierter Rektor der Hochschule Heiligenkreuz in Österreich zu. Die Hochschule und das dortige überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum erfahren derzeit großen Zulauf, entgegen der Entwicklung andernorts, berichtete er.

„Das Seminar ist eine unverzichtbare Erfahrung. Die jungen Leute, die zu uns kommen, sind sehr individuell, da braucht es eine Phase der ‚Einwurzelung‘, wo sie sich klar werden können über ihre Berufung.“ Theologiestudentin Müller mahnte aber an, dass die Kandidaten möglichst nicht isoliert in den Seminaren leben dürften – der Praxisbezug und die Nähe zur Lebenswelt der Menschen, auch den kirchenfernen, sei wichtig. So könne sie sich durchaus vorstellen, dass Priesteramtskandidaten zumindest eine Zeit lang in Wohngemeinschaften in Pfarreien lebten.

Einig waren sich die Podiumsgäste, dass der missionarische Charakter des Priesterberufs in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen muss. „Der Abwärtstrend bei den Zahlen von Gläubigen und von Priestern ist noch lange nicht unten angekommen. Dem müssen wir aktiv entgegensteuern“, forderte Wallner. „Wer nicht wirbt, stirbt, lautete mal ein Motto. Das gilt auch für uns.“ Die klassische Priesterausbildung, die die Bewerber darauf vorbereite, eine vorhandene Pfarrei gut zu betreuen und zu strukturieren, greife da nicht mehr. „Wir müssen die Leute erreichen wollen mit unserer Botschaft, und wir müssen auch wachsen wollen.“

Bild: Priester und Buchautor Thomas Frings, Theologiestudentin Carolin Müller, Ehepaar Prof. Dr. Ludger Müller und Dr. Petra Ritter-Müller, Priesteramtskandidat Patric Schützeichel, Pater Herbert Rieger, Professor Pater Karl Wallner (vlnr.)

„Folge mir nach!“ (Lk 9,51-62)

Gemeinsames Wallfahrtswochenende der Seminarkommunität mit Feier der Admissio

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„Folge mir nach!“ (Lk 9,51-62)

Gemeinsames Wallfahrtswochenende der Seminarkommunität mit Feier der Admissio


Dass die Nachfolge Jesu nicht immer einfach ist, zeigt nicht nur das Lukasevangelium im 9. Kapitel auf eine eindrückliche Weise, sondern auch eine Wallfahrt an der Saar entlang. Doch bevor wir uns mit allen Trierer Seminaristen aus den verschiedensten Richtungen auf den Weg zur Wallfahrtskirche nach Saarburg-Beurig aufgemacht haben, starteten wir unser gemeinsames Wochenende am Freitag mit Gebet, Anbetung und einem ansonsten sehr gemütlichen Abend.

Am Samstagmorgen fuhren wir dann, nachdem Bischof Stephan zu uns gestoßen war, mit dem Zug nach Wiltingen, von wo aus wir unsere kleine Wallfahrt an der Saar begannen. Auf dem Weg begleiteten uns sowohl das Gebet, aber auch das Hochwasser der Saar, sodass auch die Füße vom Wasser nicht verschont blieben. Mit ein bisschen Zuversicht und der guten Führung des Bischofs durch den matschigen Untergrund erreichten wir schließlich die Wallfahrtskirche in Beurig, wo wir nach abschließendem Gebet herzlich vom dortigen Kaplan Florian Dienhart, aber auch von Mitgliedern der Pfarrei mit einer kräftigen Suppe und leckerem Kuchen begrüßt wurden – an dieser Stelle noch einmal vielen Dank! Daran anschließend hatten wir ein sehr anregendes Gespräch mit dem Bischof, in dem die brennenden Fragen der Kommunität hinsichtlich des Priesterbildes nach der Synode und zum Thema Berufungspastoral diskutiert werden konnten.

Am Abend empfingen 5 unserer Seminaristen (Erik Hau, Carsten Mayer, Dominik Schmitt, Bernd Schütz, Patric Schützeichel) innerhalb der Vesper mit der Gemeinde die Admissio, d.h. ihre Aufnahme unter die Kandidaten für das Weihesakrament – ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Nachfolge Jesu.

Doch auch nach dem gemeinsamen Abendessen zeigte sich, dass manche Wege nicht immer einfach sind, vor allem wenn sie mit der Bahn zurückgelegt werden, die unsere Ankunft am Trierer Hauptbahnhof um mehr als eine Stunde verzögerte. Dennoch konnten wir morgens unser Wochenende mit der Messe und einem reichhaltigen Brunch abschließen. Alles in allem also ein Wochenende, an dem die Schwierigkeit so manchen Weges im gemeinsamen Unterwegssein erfahrbar wurde, verbunden natürlich mit viel Spaß und fröhlichem Austausch. (mk)

Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.

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Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.


Patric Schützeichel, einer unserer Seminaristen, wurde über einen längeren Zeitraum von einem SWR-Redakteur begleitet, um so Einblicke darin zu bekommen, wie er seinen Glauben lebt und wie es mit seinem Wunsch aussieht, in heutiger Zeit Priester werden zu wollen.

Aus dem Material ist jetzt ein Beitrag für das Schulfernsehen entstanden. Er steht unter der Überschrift „Was glaubst Du denn?“ und berichtet, neben Patric Schützeichel, auch noch über zwei junge Gläubige anderer Religionen bei der Auseinandersetzung mit ihrer jeweiligen Religion.

Zitat: “Es ist ein Teil meiner Identität – Zweifel gehören dazu.“ Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen.
Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.“

Dieser Schulfernsehfilm ist jetzt online gegangen; er wird vorab ins Schulfernsehangebot zur ARD Themenwoche “Was glaubt Deutschland” eingefügt.

http://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=10559&reihe=1460

Die Fernsehausstrahlung findet statt am Dienstag, den 14.11.2017 um 7:00h. Didaktische Ergänzungen für den Schulunterricht sind wohl in der Mache und werden ergänzt.