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Weihejahrgang 2026

„Stelle dein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes“ (Weiheliturgie)
Heiko Rainer Gaub und Mathias Kremer
Datum:
4. Juli 2026
Von:
Bischöfliches Priesterseminar Trier

Berichterstattung

Vorstellung der Weihekandidaten

Priesterweihe 2026:„Wir sollten mehr Freude ausstrahlen“

Heiko Gaub (31) aus Mettlach-Orscholz wird am 4. Juli von Bischof Stephan Ackermann zum Priester geweiht.
Heiko Gaub wird am 4. Juli von Bischof Ackermann zum Priester geweiht.
Datum:
13. Juni 2026
Von:
Ute Kirch

Mettlach/Kaisersesch – Für seine Familie und Freunde sei sein Entschluss, Priester zu werden „alles andere als eine Überraschung“ gewesen, erinnert sich Heiko Gaub und lacht. „Zum ersten Mal kam bei mir der Berufswunsch während der Erstkommunion-Vorbereitung auf, da war ich neun“, blickt der heute 31-Jährige aus Mettlach-Orscholz zurück. Im damaligen Heimatpfarrer, der sehr aktiv in der Jugendarbeit war, fand Gaub ein Vorbild und der Gedanke kam: „Das will ich auch mal machen.“  Am Samstag, 4. Juli, ist es tatsächlich so weit: Dann wird Heiko Reiner Gaub gemeinsam mit Mathias Kremer vom Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann zum Priester geweiht.

Den anfangs kindlichen Wunsch unterzog Gaub über die Jahre hinweg einer intensiven Prüfung. An der Fachoberschule für Sozialwesen in Merzig machte er sein Fachabitur. „Ich wollte ins praktische Tun kommen, der soziale Bereich und die Fächer Pädagogik, Soziologie und Psychologie haben mich sehr interessiert.“ Danach entschied er sich gegen das Angebot einer Ausbildung beim Landkreis Merzig-Wadern und für ein Studium der praktischen Theologie in Mainz, das für die Arbeit als Gemeindereferent qualifiziert. „Durch Praktika in Schule und Pfarrei konnte ich vieles lernen, von dem ich auch als Priester profitiere“, sagt Gaub. Im Anschluss schrieb er sich an der Theologischen Fakultät Trier ein – nicht aber im Priesterseminar. „Doch der Wunsch nach dem Beruf war nicht weg.“ Parallel arbeitete er in seiner Heimatpfarrei St. Lutwinus in Mettlach. „Ich bin schließlich ausgebildet für die Praxis.“ Ob Ferienfreizeit, Messdienerarbeit, Küstervertretung oder Dienst im Pfarrbüro – während der Jahre packte Gaub dort mit an, wo Hilfe gebraucht wurde. „Dabei habe ich die Dimension einer Pfarrei und die Aufgaben des Pfarrers neu gezeigt bekommen.“ Schließlich meldete er sich für das Felixianum an, dem Orientierungs- und Sprachenjahr des Bistums, wo er mit Gleichgesinnten in einer Wohngemeinschaft lebte. „Der Austausch mit anderen Menschen, die wie ich über ihre Berufung reflektieren, war sehr bereichernd.“ Nach einem weiteren Jahr im Priesterseminar begann Heiko Gaub vor zwei Jahren seine Berufseinführungsphase in der Pfarrei Heilige Maria in Kaisersesch. Dort ist er in der Erstkommunionvorbereitung und der Messdienerarbeit eingesetzt und unterrichtet an der Realschule plus. Im November 2025 wurde er von Weihbischof Jörg Michael Peters zum Diakon geweiht und übernimmt seitdem auch Taufen, Trauungen und Beerdigungen.

Wenn ihn jemand fragt, was er am Priesterberuf schätzt, erzählt Gaub gerne die Bibelgeschichte vom Emmaus-Gang. „Jesus tritt schweigend zu zwei verzweifelten Menschen und spricht mit ihnen. Mit seiner Kenntnis über die heiligen Schriften kann er ihnen eine Verstehenshilfe für das Geschehene bieten. Anschließend handelt er konkret, in dem er das Brot bricht.“ Diese Art zu handeln, sei für Priester vorbildhaft: „Wir bieten Menschen in jeden Lebenssituationen die Begleitung im Gespräch an und versuchen, Trost durch die Auslegung der Frohen Botschaft zu geben. In den Sakramenten wird Gott selbst gegenwärtig - diese zu feiern, ist Aufgabe des Priesters”, sagt Gaub.

"Der Priester lebt mit Christus an seiner Seite."

Mit seiner Berufswahl verzichtet Heiko Gaub bewusst auf eine eigene Familie und eine Ehe. „Kann ich den Zölibat leben – und will ich das?“, seien Fragen gewesen, die er sich intensiv gestellt habe. „Ich fühle mich in meinem Leben von vielen anderen stabilen Beziehungen zu Verwandten und Freunden getragen, daher traue ich mir diese Lebensweise zu“, sagt Gaub. Mit dieser Lebensform sei er zudem nicht allein. „Viele Menschen in Deutschland leben nicht in einer Beziehung. Ob gewollt oder ungewollt: diese Lebensform ist aktuell en vogue. Der Priester lebt mit Christus an seiner Seite, ist also eigentlich gar nicht allein.“

Viele seiner Schüler seien wenig oder gar nicht kirchlich sozialisiert. „Ich empfinde dort aber eine sehr große Offenheit. Sie merken, da ist einer, der lebt anders als wir und das ist in Ordnung so“, schildert Gaub. Ihm sei es wichtig, durch sein Leben und Handeln positives Zeugnis von Glauben und Kirche zu geben, ohne die Menschen damit zu bedrängen. „Es liegt eine große Chance für unsere Kirche darin, wenn wir unsere Botschaft unverkürzt anbieten“, ist er überzeugt. Gerade die katholische Soziallehre biete viele Anschlussmöglichkeiten an die Themen, die die Zivilgesellschaft aktuell umtrieben. Werde er auf die Schattenseiten wie den Missbrauchsskandal in der Kirche angesprochen, reagiere er gleichfalls mit großer Offenheit: „Da gibt es nichts zu beschönigen. Da hilft nur ein transparenter Umgang.“ Für seine Kirche wünsche er sich mehr Leichtigkeit: „Wir haben oft etwas sehr Gesetztes. Das sollten wir überwinden und in vielen Dingen mehr Freude ausstrahlen.“

Gemeinsam haben Mathias Kremer und er den Weihespruch „Stelle dein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes“ gewählt. „Wir haben beide die Erfahrung gemacht, dass das Kreuz eine zentrale Rolle spielt: Es ist nicht alles leicht im Leben. So geht es auch den Menschen, die wir begleiten dürfen.“ Der Weg in der Nachfolge Jesu sei ein herausfordernder. „Aber ich fühle mich gut vorbereitet.“ Am meisten freut sich Gaub darauf, nach der Weihe die Sakramente spenden zu dürfen. „Da berühren sich Himmel und Erde. Gleichzeitig habe ich Respekt vor der Verantwortung, die man als Priester hat. Die Menschen geben etwas auf das, was man zu ihnen sagt. Daher müssen die Worte im Gespräch gut überlegt sein.“ In seiner Freizeit liest Heiko Gaub gerne und viel – darunter auch viele theologische Schriften – und unternimmt gerne Touren in der Natur. Nach der Priesterweihe wird er als Kaplan noch ein Jahr lang in Kaisersesch bleiben. „In der Eifel gibt es viel Natur und manche Klöster als geistliche Kraftquellen direkt vor der Tür – genau das Richtige für mich!“

Info: Am Samstag, 4. Juli 2026, wird Bischof Dr. Stephan Ackermann die Diakone Heiko Reiner Gaub und Mathias Kremer zu Priestern weihen. Die Weiheliturgie beginnt um 9.30 Uhr in der Hohen Domkirche zu Trier. Im Anschluss lädt das Bischöfliche Priesterseminar zu einem Empfang.

Die Feier der Primizmesse von Heiko Gaub findet am Sonntag, 12. Juli, in Mettlach statt. Beginn ist um 10 Uhr mit einer Statio am Alten Turm im Abteipark Mettlach mit anschließender Prozession zur St. Lutwinus-Kirche, wo gegen 10.30 Uhr das Primizamt stattfindet. Anschließend Begegnung, Mittagessen, Kaffee und Kuchen rund um die Kirche. 16 Uhr Dankvesper. Am Samstag, 18. Juli, 17 Uhr, ist die Nachprimiz in der Kirche Maria Martental, Leienkaul (Pfarrei Kaisersesch Hl. Maria) mit anschließendem Empfang.

Lebenslauf von Heiko Reiner Gaub

geb. am 20.09.1994 in Merzig

2013
Fachhochschulreife an der Fachoberschule Merzig

2013 bis 2017
Studium der Praktischen Theologie an der Katholischen Hochschule Mainz

2017 bis 2024
Magisterstudium mit Magisterabschluss in Theologie an der Theologischen Fakultät Trier

2022 bis 2023  
Propädeutikum im Felixianum Trier
(im Rahmen dessen Sozialpraktikum in der Wohnungslosenhilfe Haus Lukas in Trier (Einrichtung des Caritasverbandes Trier e.V.)

Seit 2023
Seminarist im Bischöflichen Priesterseminar Trier

Seit September 2024
Pastoralpraktikum und seit November 2025 Diakonat in der Pfarrei Kaisersesch Heilige Maria in Kaisersesch. Dort wird er auch das erste Kaplansjahr absolvieren.

(Mentor: Pfarrer Michael Wilhelm)

Vor der Priesterausbildung arbeitete der Igeler fünf Jahre beim Theater Trier:Mathias Kremer: „Als Priester bin ich auch eine Art Regieassistent“

Am 4. Juli wird der 31-Jährige von Bischof Stephan Ackermann in einem feierlichen Gottesdienst im Trierer Dom zum Priester geweiht.
Mathias Kremer
Datum:
20. Juni 2026
Von:
Simone Bastreri

Trier/Igel – Mathias Kremers Lebensmotto könnte lauten: „Immer alles auf mich zukommen lassen und schauen, wohin mein Weg so geht.“ Dieser Weg hat den 31-Jährigen nicht immer völlig geradlinig auf seine bevorstehende Weihe zum Priester geführt, sondern bot links und rechts spannende Stationen. Diese möchte der junge Mann, der derzeit in Bad Kreuznach als Diakon eingesetzt ist, nicht missen. So hat Kremer fünf Jahre lang beim Stadttheater Trier gearbeitet - bis er vor einer Grundsatzentscheidung in seinem Leben stand und seinem Herzen gefolgt ist: Am Samstag, 4. Juli wird er nun von Bischof Stephan Ackermann in einem feierlichen Gottesdienst im Dom in Trier geweiht.

Spaß an Glauben und Kirche in Jugend gewachsen

Kremer kommt aus Liersberg bei Igel, wo er „klassisch auf dem Dorf mit Musikverein und Messdienen“ groß wurde, wie er erzählt. Er stamme nicht aus einer besonders frommen Familie, sein Vater habe eher wenig mit Kirche anfangen können. Das Interesse an Glauben und Kirche sei also immer etwas gewesen, das er sich „selbst gesucht habe“. Nach der Erstkommunion wurden viele Kinder Messdiener, so auch Kremer. „Mir hat das richtig viel Freude gemacht, sowohl die Gottesdienste als auch die Jugendfahrten und Aktivitäten. Letztlich hat es mir so viel Spaß gemacht, dass ich irgendwann einfach jeden Sonntag in die Kirche bin, egal ob ich auf dem Plan stand oder nicht.“ Das fiel auch seinem Ortspfarrer auf, der ihn schon als 16-Jährigen zum Lektorendienst ermutigte. Kurz darauf motivierten ihn Gemeindemitglieder, einer der jüngsten Küster des Bistums zu werden.

Abschlussarbeit über KI – „Eine Predigt würde ich nie von KI schreiben lassen“

2013 schloss Mathias Kremer das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier mit dem Abitur ab und stand vor der Frage: „Was mache ich denn jetzt eigentlich?“ Bei Informationstagen im Priesterseminar Trier sammelte er ein Wochenende lang Eindrücke. „Ich hab‘ mir damals gesagt, na gut, probier‘ das doch mal aus und schau, wohin der Weg so geht.“ Gesagt, getan: Kremer trat ins Bischöfliche Priesterseminar ein. Nach vier Semestern ging es für ihn zum Außenstudium nach Innsbruck, wo er im Studentenwohnheim wohnte. Für ihn eine Bereicherung, erinnert sich Kremer: „Ich habe das sehr genossen, Leute aus allen möglichen Fachbereichen kennenzulernen, auch außerhalb der eigenen bubble (Blase).“ Deshalb bat er den damaligen Regens (Leiter des Priesterseminars) darum, nach seiner Rückkehr in Trier ebenfalls im Studentenwohnheim leben zu dürfen, bevor er das letzte Studienjahr am Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt absolvierte.  

Seine Abschlussarbeit aus 2019 zur Frage, wie und ob Künstliche Intelligenz moralisch agieren kann, griff ihrer Zeit voraus. Seine Predigten würde er jedoch nie von KI schreiben lassen, lacht er. „Das merkt man einfach, das hört sich austauschbar an. Außerdem versuche ich immer, etwas Persönliches aus meinem Leben und meinen Erfahrungen einzubringen.“

Noch etwas anderes ausprobieren, bevor die Lebensentscheidung fiel

Das letzte Studienjahr ließ in Kremer aber auch Zweifel an seinem Berufsweg aufkommen. „Ich war zack-zack durch diese klassische Ausbildung gegangen und das ging mir irgendwie zu schnell. Priester werden ist für mich eine wichtige Aufgabe, hinter der man 100 Prozent stehen sollte. Die Berufung habe ich schon immer in mir gespürt, aber es war für mich einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Ich wollte noch etwas anderes ausprobieren", blickt er zurück. Auf den Vorschlag einer Studienfreundin hin bewarb er sich auf ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Pressestelle des Stadttheaters Trier. Im Priesterseminar habe es Gespräche gegeben, aber seine Entscheidung sei respektiert worden. „Meinen Ausbildungsweg habe ich ja für mich gemacht, mit jedem Schlenker, um zu mir selbst zu finden und sagen zu können: Das mache ich aus ganzem Herzen.“ Der Theaterbetrieb habe ihn fasziniert: „Viele Theaterstücke haben mich sehr berührt. Sie finden nochmal einen anderen Zugang zu großen Fragen des Lebens. Außerdem fand ich die große Willkommenskultur dort schön; alle werden so angenommen, wie sie sind, auch mit exotischen Lebensweisen.“ Auch deshalb blieb er nach dem FSJ und arbeitete vier Jahre als Regieassistent beim Schauspiel und Inspizient bei der Oper. Schicksal oder nicht – das erste von Kremer begleitete Stück war „Gott“ von Ferdinand von Schirach.

Auch als Priester Regieassistent bleiben

Als eine Regisseurin ihn anfragte, ob er dauerhaft nach Köln an die Oper kommen wolle und ihn persönliche Schicksalsschläge in der Familie trafen, kam für Kremer der Punkt der Entscheidung: „Es war ja nie ein Weg ohne Gott. Das habe ich nach Proben oder beim gemeinsamen Feiern gemerkt, wenn Leute mich wegen Problemen oder Lebensfragen ansprachen und meinten, ‘hey du bist doch Theologe, sag mal was dazu!’ Natürlich ohne moralischen erhobenen Zeigefinger habe ich gemerkt, ich begleite Leute einfach gern bei ihren Lebensfragen.“ Die fünf Jahre seien für ihn ein Lernprozess gewesen darüber, was Glaube im Alltag von Menschen heißt.  

Kremer schloss seine Priesterausbildung ab und ist seit 2024 als Pastoralpraktikant und als Diakon in der Pfarrei Bad Kreuznach Heilig Kreuz eingesetzt, wo er auch nach seiner Weihe als Kaplan arbeiten wird. Den Regieassistenten wird er allerdings nie ganz ablegen: „Das ist irgendwie zu meinem Bild geworden. Ich begleite die Leute, versuche, jeden Einzelnen im Blick zu halten. Ich bin nicht der Hauptdarsteller auf der Bühne, sondern der Assistent, der den eigentlichen Regisseur – Gott – fragen kann, wie er sich was gedacht haben könnte.“  

Privat schaut Mathias Kremer heute Theaterstücke als normaler Zuschauer. Sein Hobby aus Jugendzeiten, das Horn-Spielen im Musikverein, sei schwierig wegen fester Probezeiten. Aber ganz unmusikalisch ist es in Kremers Leben nicht geworden: Während der Corona-Pandemie habe er sich das Klavierspielen beigebracht und das schaffe er auch heute noch zwischendurch.  

Als Leitspruch für seine Primizfeier (erste Messe) am Sonntag, 5. Juli um 11 Uhr in der Kirche St. Dionysius in Igel hat er sich Gottes Wort aus dem brennenden Dornbusch an Mose „Ich bin mit dir“ ausgesucht. „Mit diesem Bild will ich unterwegs sein, das hat mich von Anfang an geprägt. Gott ist immer schon da und will im Alltag entdeckt werden.“

Lebenslauf von Mathias Kremer

geb. am 06.08.1994 in Trier

2013  
Abitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier

2013 bis 2014
Propädeutikum im Bischöflichen Priesterseminar Trier
(im Rahmen dessen Sozialpraktikum im Benedikt-Labre-Haus  in Trier)

2013 bis 2020
Seminarist im Bischöflichen Priesterseminar Trier

2014 bis 2019
Magisterstudium mit Magisterabschluss in Theologie an der Theologischen Fakultät Trier
Außenstudium an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (2016-2017)

2019 bis 2020
FSJ Kultur am Theater Trier

2020 bis 2024
Regieassistenz und Inspizienz Schauspiel/Oper/Tanz am Theater Trier

Seit 2024
Wiederaufnahme als Seminarist im Bischöflichen Priesterseminar Trier

Seit September 2024
Pastoralpraktikum und seit November 2025 Diakonat in der Pfarrei Bad Kreuznach Hl. Kreuz in Bad Kreuznach. Dort wird er auch das erste Kaplansjahr absolvieren.

(Mentor: Pfarrer Dr. Michael Kneib)