Priesterseminar
16.10.1773
Das sogenannte "Seminarium Clementinum" wird durch Kurfürst und Erzbischof Clemens Wenzeslaus (1739-1812) gegründet.
1773
Eine Tages- und Studienordnung wird erlassen, die den Ablauf der Konvents- und Lehrverpflichtungen detailliert regelt.
1775 bis 1779
Das Clementinum entsteht, auch heute noch Hauptgebäude des Seminars.
1779
Die theologischen Lehrstühle von Universität und Priesterseminar werden zusammengelegt. Die Jesuitenkirche wird an das Priesterseminar übereignet.
08.08.1794
Besetzung der Stadt Trier durch französische Revolutionstruppen
1798
Zusammenbruch des Seminarbetriebs und Aufhebung der Theologischen Fakultät.
21.02.1804
Rückgabe des Priesterseminars nach schwierigen Verhandlungen unter Bischof Charles Mannay.
1821
Abschluß eines Konkordates, in dem der preußische Staat die Existenz von Priesterseminaren anerkennt und sogar einen staatlichen Beitrag zur Finanzierung leistet.
20.02.1874
Infolge des Kulturkampfes wird das Priesterseminar geschlossen
13.11.1886
Wiederaufnahme des Betriebs nach Rechtsstreit zugunsten des Seminars.
Ende 19. Jh.
Bau eines zweiten Seminargebäudes unter Bischof Felix Korum: Das sogenannte Felizianum.
1. Weltkrieg
Die Seminargebäude werden als Kriegslazarett benutzt, da die Anzahl der Seminaristen auf ein Achtel geschrumpft ist.
1920
Neuordnung der Priesterausbildung, angepasst an die neuen sozialen und politischen Verhältnisse.
1938 bis 1939
Westwallarbeiter und Flakeinheiten werden in den Gebäuden des Seminars einquartiert.
1941
Sämtliche Gebäude werden konfisziert.
1944
Die Gebäude erleiden schwere Beschädigungen durch Luftangriffe.
1945
Die Seminargebäude werden neu bezogen.
1950
Gründung einer Theologischen Fakultät päpstlichen Rechts am Priesterseminar.
1978
Erlassen einer "Rahmenordnung für die Priesterausbildung" von der Dt. Bischofskonferenz,
auf der die heutige Priesterausbildung des Bistum Triers basiert.
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