7 Märtyrerpriester der NS-Zeit
Am 30. Mai 2005 wurden vor dem Eingang des Bischöflichen Priesterseminars Trier sieben mit Messing beschlagene Steine des Kölner Künstlers Gunter Demnig verlegt. „Stolpersteine“ sollen sie sein - ein Mahnmal für Besucher, Mitarbeiter und Bewohner des Priesterseminars.
Auf den Steinen sind die Namen von sieben Trierer Priestern eingraviert, die unter nationalsozialistischer Herrschaft in den Konzentrationslagern den Tod fanden oder an den Folgen ihrer Haft starben. Von den rund 1600 im Bistum Trier eingesetzten Pfarrern gerieten 891 in Konflikt mit den Nationalsozialisten. 173 Trierer Priester wurden wegen so genannter politischer Vergehen zu Freiheitsstrafen verurteilt. 22 Geistliche waren Häftlinge in Konzentrationslagern.
Gunter Demnig verlegte in der ganzen Bundesrepublik zahlreiche „Stolpersteine“, die an Opfer der KZs erinnern. In Trier finden sich weitere Gedenkstätten am Josefsstift (Schwester Mirjam Michaelis), in der Petrusstraße, in der Innenstadt vor dem Geschäft „Woolworth“ sowie in der Domänenstraße im Stadtteil Kürenz.
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Die 7 Märtyrerpriester
Joseph BechtelJohannes Schulz
Wilhelm Caroli
Josef Zilliken
Jakob Ziegler
Johannes Ries
Peter Schickler
