Propädeutikum

Propädeutikum

Erste Phase der Ausbildung

Ziele
  • die Schönheit des christlichen Glaubens kennen lernen
  • das eigene Christsein vertiefen
  • die beim Eintritt ins Priesterseminar getroffene Grundentscheidung für den Priesterberuf prüfen

Dazu dienen folgende Schulen:

Gebetsschule
Christlich Beten heißt:
  • sich von Gott liebend anschauen lassen
  • und ihn in Jesus Christus liebend anschauen
  • im Hl. Geist das eigene Leben und die Anliegen der Menschen vor Gott bringen
Konkret heißt dies:
  • Exerzitien im Alltag
  • Schriftbetrachtung
  • Schriftgespräch
  • wöchentliche Eucharistiefeier
  • Wüstentage
Bibelschule
  • Lesung der Heiligen Schrift
  • Einführung in die biblischen Bücher
  • Projektarbeit
Glaubensschule
  • Lektüre des Erwachsenenkatechismus
  • mit Blick auf: Kunst, Literatur, Musik
SpurenSuche
  • Anhand von bedeutenden Gestalten des Bistums Trier, heiligen und weniger heiligen, gilt es, Spuren des Christentums in der Geschichte und den Regionen unseres Bistums zu entdecken.
  • Projektarbeit
Praxisschule
Christsein konkret:
  • ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung oder in einem Feld der Seelsorge
  • auf den Einzelnen abgestimmt
  • an drei halben Tagen in der Woche während des gesamten Propädeutikums
Lebensschule
  • im Zusammenleben christliche Gemeinschaft üben
  • Nächstenliebe praktizieren
  • eigene Grenzen und die Grenzen anderer erkennen und mit ihnen umgehen
Konkret heißt dies:
  • Selbstversorgung (teilweise)
  • Sonntag als Gemeinschaftstag