Sprich nur ein Wort …

Rückblick auf das Informationswochenende Priester werden 2017

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Sprich nur ein Wort …

Rückblick auf das Informationswochenende Priester werden 2017


„Sprich nur ein Wort…“ so hieß es seit Freitag beim „Infowochenende Priester werden“.
Drei Interessenten waren an diesen Tagen im Priesterseminar Trier um sich im Austausch (natürlich mit mehr als nur einem Wort… ;-) ) über ihren Lebens- und Glaubensweg zu unterhalten und sich über die Priesterausbildung im Bistum Trier zu informieren.
Den Abschluss bildete dann am Sonntag die gemeinsame Eucharistiefeier zum zweiten Advent, bei der wir dankend und bereichert auf die gemeinsamen Tage zurückgeschaut haben. (fjq)

Diakonenweihe im Hohen Dom zu Trier

3 Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars werden im Hohen Dom zu Trier zu Diakonen geweiht

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Diakonenweihe im Hohen Dom zu Trier

3 Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars werden im Hohen Dom zu Trier zu Diakonen geweiht


Am Samstag vor dem dritten Adventssonntag, den 16.12.2017, wird Herr Weihbischof Franz Josef Gebert  im Auftrag von Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann drei Seminaristen des Bischöflichen Priesterseminars im Hohen Dom zu Trier zu Diakonen weihen. Die Weiheliturgie beginnt um 09.30 Uhr.

Folgende drei Kandidaten empfangen die Diakonenweihe:

Rudolf Esser (53) aus der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll, Jünkerath-Glaadt/Kreuzauffindung, der bisher als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach wirkt.

Dr. Michael Meyer  (40) aus der Pfarreiengemeinschaft Lebach, Lebach-Landsweiler/St. Donatus, der zum pastoralen Einsatz in der Pfarreiengemeinschaft Völklingen St. Eligius ist.

Kevin Schirra (29) aus der Pfarreiengemeinschaft Marpingen, Marpingen/Maria Himmelfahrt, der bisher als Pastoralpraktikant in der Pfarreiengemeinschaft Mayen tätig ist.

Alle drei Kandidaten werden auch ihr Diakonatspraktikum bis Mai 2018 in ihren bisherigen Einsatzpfarreien absolvieren.

Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann wird den drei künftigen Diakonen voraussichtlich am Samstag vor Pfingsten, den 19. Mai 2018, um 09.30 Uhr im Trierer Dom das Sakrament der Priesterweihe spenden.

Wir laden die Gläubigen des Bistums herzlich dazu ein, die Weihekandidaten durch die Mitfeier der Weiheliturgie und das Gebet zu stärken und zu begleiten. (mb)

Start des neuen Studienjahrs auch in Sankt Georgen

Das trübe Wetter über Frankfurt täuscht ein wenig…

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Start des neuen Studienjahrs auch in Sankt Georgen

Das trübe Wetter über Frankfurt täuscht ein wenig…


Eine ereignisreiche erste Semesterwoche im Priesterseminar in Frankfurt am Main geht zu Ende. Auch 11 Trierer Seminaristen leben ab diesem Semester im Priesterseminar Sankt Georgen, wo auch Priesteramtskandidaten aus sechs weiteren deutschen Bistümern ausgebildet werden.
Die Eröffnungswoche wurde beschlossen mit der ersten „Rekollektio“, dem gestrigen Samstag als stillen Tag, sodass nochmal jeder die Möglichkeit hatte, auf die zurückliegende Zeit zu schauen und so noch einmal „gesammelt“ ins Semester zu starten!
Das Semester steht unter dem Thema „cor ad cor loquitur – authentisch kommunizieren“, was so viel heißt wie „Herz spricht zu Herz“. Auch um sich mit diesen Worten auseinander zu setzen gab es gestern Zeit. (fjq)

Erster Weiterbildungskurs für Priester aus der Weltkirche und muttersprachlicher Gemeinden abgeschlossen


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Erster Weiterbildungskurs für Priester aus der Weltkirche und muttersprachlicher Gemeinden abgeschlossen


 

Am 11./12.10.2017 haben sich in St. Thomas/Eifel Domkapitular Dr. Markus Nicolay, Priesterreferent des Bistums und Regens Msgr. Michael Becker, Leiter der Priesterausbildung, zusammen mit zehn Priestern aus der Weltkirche und drei Leitern von muttersprachlichen (polnischen) Gemeinden im Bistum Trier zu einem Erfahrungsaustausch getroffen.

Die Priester haben von 2015-2017 alle erfolgreich an einem Weiterbildungskurs teilgenommen, der vom Bistum Trier verantwortet wurde und sie mit der Situation der Kirche in Deutschland und insbesondere auch im Bistum Trier vertraut machen und ihnen zugleich das Erlernen der deutschen Sprache ermöglichen und sie darin auch weiterhin unterstützen sollte.

Nach einer gemeinsamen Eucharistiefeier bekamen sie in einer kleinen Feierstunde die entsprechenden Zertifikate über ihre erfolgreiche Teilnahme überreicht und gaben auch durchweg positive Rückmeldungen auf die unterschiedlichen Kursmodule, die sich über zwei Jahre hinzogen.

Dr. Nicolay dankte dabei allen, die als Kooperationspartner sowie Begleiter an dem Kurs beteiligt waren und würdigte den hohen Einsatz sowohl der Referentinnen und Referenten als auch die Bereitschaft der Mitbrüder aus der Weltkirche, sich auf diese Form der Weiterbildung einzulassen, die – im Vergleich mit anderen Bistümern, in denen ausländische Priester eingesetzt würden – sehr ambitioniert sei und sich durchaus sehen lassen könne. (mb)

80. Geburtstag Sr. Theophania

Kleine Feierstunde im Rahmen der Mitschwestern und Mitarbeiter/-innen

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80. Geburtstag Sr. Theophania

Kleine Feierstunde im Rahmen der Mitschwestern und Mitarbeiter/-innen


Am 22. September hat Sr. Theophania Nohr von der Kongregation der Schwestern des hl. Karl Borromäus ihr 80. Lebensjahr vollendet.
In einer kleinen Feierstunde am 26.09. im Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Priesterseminar hat ihr Regens Msgr. Becker im Namen der Kommunität des Bischöflichen Priesterseminars sowie auch all seiner Vorgänger für ihren nun schon über 50 Jahre währenden treuen, zuverlässigen und aufopferungsvollen Dienst im Haus gedankt.
Dies sei wahrlich ein Grund, ein wenig stolz darauf sein zu dürfen.
Den guten Wünschen schlossen sich auch Subregens Laufer-Schmitt, ihre Mitschwestern sowie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Priesterseminar an.
Als Geschenk wurde ihr ein liebevoll gestaltetes Fotoalbum sowie ein Tagesausflug nach Saarburg im Kreis ihrer Mitschwestern zusammen mit der Hausleitung geschenkt. (MB)

Auf dem Weg zur Weihe

Diakonatsbewerber und Priesteramtskandidat als Weihekandidaten aufgenommen

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Auf dem Weg zur Weihe

Diakonatsbewerber und Priesteramtskandidat als Weihekandidaten aufgenommen


St. Thomas – Die Diakonatsbewerber Jörg Hoffmann aus Emmelshausen, Ingo Ruhe aus Schwirzheim und Heinz-Peter Wilbertz aus Koblenz sind Ende September in St. Thomas als Kandidaten für das Weiheamt („Admissio“) zum Ständigen Diakon aufgenommen geworden. Die „Admissio“ erhielt auch Priesteramtskandidat Dr. Michael Meyer aus Lebach-Landsweiler. In der Eucharistiefeier beauftragte Weihbischof Franz Josef Gebert zudem Dr. Markus Greiner aus Schwalbach-Hülzweiler zum Lektor und Akolythen; er darf damit bestimmte Dienste in der Liturgie übernehmen, etwa das Austeilen der Kommunion.

Den Gottesdienst feierten mit der Regens des Trierer Priesterseminars, Michael Becker und Krankenhauspfarrer Gerhard Spelz als Spiritual (geistlicher Begleiter) der Diakonatsbewerber assistiert von Diakon Dr. Ernst Schneck, dem Bischöflichen Beauftragten für den Ständigen Diakonat. Die Beauftragungen und Aufnahmen waren Teil des Familienwochenendes, das zum Ausbildungsprogramm der Bewerber um den Ständigen Diakonat gehört.

Informationen zum Ständigen Diakonat gibt es unter www.bistum-trier.de/diakonat-im-bistum-trier/staendige-diakone/.

(Quelle Text und Foto: http://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/auf-dem-weg-zur-weihe/)

Propädeutischer Vorkurs in Dresden

5 Trierer Seminaristen sind mit dabei

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Propädeutischer Vorkurs in Dresden

5 Trierer Seminaristen sind mit dabei


Am Samstag, dem 16. September 2017, hat der propädeutische Vorkurs des Priesterseminars Sankt Georgen im Exerzitienhaus Hoheneichen in Dresden begonnen. Mit dabei sind, neben Kandidaten aus anderen Bistümern,  auch fünf Trierer Seminaristen, die zuvor bereits am Felixianum teilgenommen haben.
Die Teilnehmer am Vorkurs verbringen  die Zeit in dem wunderschön über dem Dresdener Elbtal gelegenen Haus der Jesuiten bis zum 6. Oktober 2017. Alle beginnen im laufenden Wintersemester 2017-2018 ihre Ausbildung im Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Sie stehen also noch am Anfang ihres Weges als Seminaristen. Ziel des Kurses ist es daher auch, sich untereinander besser kennenzulernen und auszutauschen.

Priester werden – Priester sein … um Gottes willen?!

Filmabende zu Thema Priester werden - Priester sein

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Priester werden – Priester sein … um Gottes willen?!

Filmabende zu Thema Priester werden - Priester sein


Priester und Priesterbilder kommen in diversen Filmen vor, von Don Camillo über Pater Brown bis „Am Sonntag bist du tot“. Gemeinsam wollen wir den Film „Vaya con Dios – Und führe uns in Versuchung!“ zum Thema Priesterbild anschauen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch über den Film und zu Fragen rund um den Beruf des Priesters und die Priesterausbildung. Für Popcorn und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

DATUM: Freitag, 15. September 2017, 18.30 Uhr
LEITUNG: Neupriester Florian Dienhart
ORT: KHG Koblenz, Löhrrondell 1a, 56068 Koblenz

DATUM: Freitag, 22. September 2017, 18.30 Uhr
LEITUNG: Subregens Oliver Laufer-Schmitt
ORT: Priesterseminar Trier, Jesuitenstr. 13, 54290 Trier

DATUM: Freitag, 20. Oktober 2017, 18.30 Uhr
LEITUNG: Neupriester Thomas Hufschmidt
ORT: welt:raum, St. Johanner Markt 23, 66111 Saarbrücken

Plakat zum Download: http://bit.ly/2epASjO

Vocatium – Fachmesse für Ausbildung und Studium in der Region Koblenz am 14./15.09.2017

Bistum Trier informiert über Berufe der Kirche und Orientierungsangebote

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Vocatium – Fachmesse für Ausbildung und Studium in der Region Koblenz am 14./15.09.2017

Bistum Trier informiert über Berufe der Kirche und Orientierungsangebote


 

Du kannst deine Berufung auf sehr unterschiedliche Weise leben.

Eine Möglichkeit könnte auch ein seelsorglicher Beruf in der katholischen Kirche sein. Es gibt verschiedene Wege und Berufe im Bistum Trier zu deiner je eigenen Berufung, über die du hier einige Informationen findest. Wir helfen dir sehr gerne auch persönlich weiter.

Das Bischöfliche Generalvikariat und das Priesterseminar Trier sind in Kooperation mit der Theologischen Fakultät in Trier und der Katholische Hochschule Mainz anerkannte Ausbildungs- und Studienorte für diese Berufe.

Im Rahmen der Möglichkeiten können Schüler die kirchlichen Berufe bei uns auch im Rahmen eines Berufsfindungspraktikums kennen lernen.

Individuelle Fragen verlangen nach einer persönlichen Antwort. In einem Beratungsgespräch gehen wir gern auf deine spezielle Situation und Fragen ein. Gemeinsam lassen sich Antworten finden. Dazu kannst du uns gerne vom 31.05. – 01.06.2017 auf der Vocatium Messe besuchen.

Infos:
14./15. September 2017
Rhein-Mosel-Halle
Julius-Wegeler-Str. 4
56068 Koblenz
8.30-14.45 Uhr – Eintritt frei

https://www.erfolg-im-beruf.de/details/companyprofile/bistum-trier/

 Berufe mit Studium:
»        Gemeindereferent/in
»        Pastoralreferent/in
»        Priester
»        Ständiger Diakon
»        Religionslehrer/In
»        Praktika: ja (Schüler)

Orientierungsangebote:
»        Beratung (Lebensweg) und Begleitung für junge Christen
»        Bundesfreiwilligendienst
»        Freiwilliges Soziales Jahr
»        Sozialer Friedensdienst im Ausland (ab 18 J.) / Reversefreiwilligendienst (ab 18 J.)
»        Orientierungs- und Sprachenjahr (Felixianum)

Ansprechpartner:
Oliver Laufer-Schmitt
Tel.: 0651 9484-130
E-Mail: oliver.laufer-schmitt@bistum-trier.de
Internet: www.berufe.bistum-trier.de

Von der Liebe geleitet die Wahrheit bezeugen

Bischof weiht Florian Dienhart, Thomas Hufschmidt und Frederik Simon zu Priestern

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Von der Liebe geleitet die Wahrheit bezeugen

Bischof weiht Florian Dienhart, Thomas Hufschmidt und Frederik Simon zu Priestern


Trier/Völklingen – Einen Festtag für das ganze Bistum: So hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Tag der Priesterweihe am 8. Juli genannt. Dass „der Herr der Kirche Sorge trägt für sein Volk“, zeige sich an Florian Dienhart, Thomas Hufschmidt und Frederik Simon, die Gottes Ruf folgen und sich als Priester in seinen Dienst stellen. Das Außergewöhnliche: Alle drei stammen aus dem Dekanat Völklingen.

So fest in saarländischer Hand dürfte der Trierer Dom lange nicht gewesen sein. Mit Bussen, Zug und Autos hatten sich rund 500 Menschen schon am frühen Morgen auf den Weg gemacht, um in der Hohen Dom zu Trier die Priesterweihe der drei Diakone mitfeiern zu können. Besonders stark vertreten war natürlich das Dekanat Völklingen, das zur Feier des Tages für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes sorgte. Gemeinsam mit Domorganist Josef Still und der Schola des Trierer Priesterseminares musizierte der Projektchor des Dekanates unter Leitung von Maximilian Rajczyk mit Andreas Mehs an der Chororgel.

„Ein mutiges Wort“

„Von der Liebe geleitet die Wahrheit bezeugen“ – dieses Zitat aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser hatten die Kandidaten als Weihespruch ausgewählt. „Ein mutiges Wort“, wie Bischof Ackermann feststellte. In der Regel seien die Menschen doch sehr zurückhaltend, wenn von der Wahrheit die Rede sei. Gibt es sie überhaupt, die eine Wahrheit, oder ist sie nicht so vielfältig wie die Menschen? Welches Unheil hätten nicht Menschen über die Welt gebracht, die für sich den Besitz der Wahrheit in Anspruch nahmen, sagte Ackermann. Aber es gebe auch eine tiefe Sehnsucht im Menschen, nicht getäuscht zu werden, seine eigene Lebensüberzeugung eingebettet zu wissen in der Wahrheit der Welt. Die Frage nach dem, was dem Leben dient und schadet, die Frage nach dem, was wahr ist, sei nicht auszurotten. „Da hilft uns Jesus, wenn er klipp und klar sagt, dass er in die Welt gekommen ist, um über die Wahrheit Zeugnis abzulegen, und an anderer Stelle sogar sagt, dass er die Wahrheit selber ist“, betonte der Trierer Oberhirte.

Die Weihekandidaten seien bereit, sich in den Dienst dieser Wahrheit zu stellen. Dabei sei die Wahrheit, die die Kirche verkünde, keine „geheime Weltformel oder Welterklärungstheorie“, wie Ackermann feststellte. Die Wahrheit Jesu komme auf den Menschen zu, ergreife ihn mehr, als dass er sie begreife. Genau das hätten die drei Männer in ihrem Leben schon erlebt. Bevor sie anfingen, darüber nachzudenken und Theologie zu studieren, seien sie schon ergriffen gewesen von Christi Wahrheit, die „uns nicht von uns selber entfremdet, sondern uns unser Leben, den Sinn der Welt, den Sinn von Leben und Tod besser begreifen lässt“. Es sei eine Ur-Erfahrung priesterlicher Berufung, aber auch jedes christlichen Lebens, immer wieder Momente zu erleben, „in denen ich ergriffen bin, wo mir diese Wahrheit aufblitzt und ich spüre: Die Botschaft Jesu ist wahr für mich und für die Welt“. Diese Gottesbegegnung könne wie an diesem Morgen durch ein Wort oder einen Gesang im festlichen Gottesdienst ebenso passieren wie durch die Begegnung mit einem Menschen oder auch im stillen Gebet. Sie geschehe auch nicht „gewalttätig“, sondern von der Liebe geleitet. „Deshalb gehören Liebe und Wahrheit zusammen, sind in Jesus ein“, stellte Ackermann fest: „Die Liebe ohne Wahrheit wird blind, Wahrheit ohne Liebe aber wird kalt, hart und grausam.“

Unverzichtbarer priesterlicher Dienst

In Bezug auf die Lesung aus dem Epheserbrief nahm der Bischof das Ziel des apostolischen Dienstes in den Blick: Die Getauften sollen mündige Christen sein. Im Sinne des Glaubens heiße das nicht, sich so weit zu emanzipieren, dass man die Kirche nicht mehr brauche. Vielmehr brauche es das Zusammenwirken aller Glieder. „Und da ist der Dienst der Priester unverzichtbar“, betonte Bischof Ackermann. Mündiges Christsein bedeute, „in Jesus verwurzelt und eingebettet in die Gemeinschaft der Kirche zu sein und in Liebe die Wahrheit zu verkünden“. „Habt also keine Angst vor mündigen Christen, sondern helft vielmehr mit, dass viele es werden können“, rief der Bischof den Kandidaten zu und appellierte an die Gemeinde: „Lassen Sie die Priester auch im Alltag spüren, dass Sie sie annehmen in ihrem Dienst, aus dem wir alle als Christen leben.“

Mit den Zeichen von Handauflegung, Anlegen der Gewänder und Salbung der Hände, dem Überreichen von Hostienschale und Kelch sowie dem Aufnahmegruß wurde die Weihe von Florian Dienhart aus der Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg-Köllerbach, Thomas Hufschmidt aus der Pfarreiengemeinschaft Völklingen und Frederik Simon aus der Pfarrei Heilig Kreuz im Warndt zu Priestern im Bistum Trier vollzogen. Die neuen Kapläne werden eingesetzt in den Pfarreiengemeinschaften Saarburg, Sinzig und Vorderhunsrück.

Herzlichen Applaus spendeten die Gottesdienstteilnehmer sowohl den vielen angereisten Ministranten, „dem großen Schatz in unseren Gemeinden“, wie der Bischof hervorhob, als auch den drei Neupriestern aus dem Dekanat Völklingen. „Das darf wiederholt werden“, sagte Ackermann in Richtung des Völklinger Dechanten Franz-Josef Werle. In den vergangenen vier Jahren sei jeweils ein Neupriester aus der Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg gekommen, informierte Werle im Anschluss an den Gottesdienst. Er sei heute „sehr froh“ und sicher, dass die drei neuen Priester „unsere großartige Botschaft gut zu den Menschen transportieren werden“.

Bilder und Kurz-Bios der Neupriester – (Quelle: www.bistum-trier.de)

Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.

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Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.


Patric Schützeichel, einer unserer Seminaristen, wurde über einen längeren Zeitraum von einem SWR-Redakteur begleitet, um so Einblicke darin zu bekommen, wie er seinen Glauben lebt und wie es mit seinem Wunsch aussieht, in heutiger Zeit Priester werden zu wollen.

Aus dem Material ist jetzt ein Beitrag für das Schulfernsehen entstanden. Er steht unter der Überschrift „Was glaubst Du denn?“ und berichtet, neben Patric Schützeichel, auch noch über zwei junge Gläubige anderer Religionen bei der Auseinandersetzung mit ihrer jeweiligen Religion.

Zitat: „Es ist ein Teil meiner Identität – Zweifel gehören dazu.“ Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen.
Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.“

Dieser Schulfernsehfilm ist jetzt online gegangen; er wird vorab ins Schulfernsehangebot zur ARD Themenwoche „Was glaubt Deutschland“ eingefügt.

http://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=10559&reihe=1460

Die Fernsehausstrahlung findet statt am Dienstag, den 14.11.2017 um 7:00h. Didaktische Ergänzungen für den Schulunterricht sind wohl in der Mache und werden ergänzt.