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Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über uns und unser Haus. Sie erhalten Informationen über die Priesterausbildung im Bistum Trier und haben die Möglichkeit, Menschen und Einrichtungen näher kennen zu lernen.

Beauftragung zum Lektorat und Akolythat in Sankt Georgen

Dabei sind auch 7 Trierer Seminaristen

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Beauftragung zum Lektorat und Akolythat in Sankt Georgen

Dabei sind auch 7 Trierer Seminaristen


In der Seminarmesse am 24.04.2018 werden 7 Trierer Seminaristen, zusammen mit Seminaristen aus anderen Bistümern, die in Sankt Georgen studieren, durch Weihbischof Horst Eberlein aus dem Erzbistum Hamburg mit dem Lektorat und Akolythat beauftragt:

Lektorat:
Hahne Andreas (Bistum Aachen)
Heineke Mathis (Bistum Hildesheim)
Jager Christian (Bistum Trier)
Münzer Julius (Erzbistum Berlin)
Orlen Philipp (Erzbistum Hamburg)
Quirin Franz-Jakob (Bistum Trier)
Sasmaz Adrian (Bistum Trier)
Sternhagen Martin (Bistum Hildesheim)
Thürnau Alexander (Bistum Hildesheim)

Akolythat:
Böhm Matthias (Bistum Limburg)
Hau Erik (Bistum Trier)
Kremer Matthias (Bistum Trier)
Weiss Lucas (Bistum Limburg)

Lektorat und Akolythat:
Schmidt Stephan (Bistum Trier)
Koßmann Christian (Bistum Trier)

Einführung der neuen Mitglieder für das Trierer Domkapitel

Feierliche Installation der beiden neuen Domkapitulare und des neuen Domvikars

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Einführung der neuen Mitglieder für das Trierer Domkapitel

Feierliche Installation der beiden neuen Domkapitulare und des neuen Domvikars


Trier – Im Rahmen der Domvesper am 8. April 2018 wurden Professor Dr. Martin Lörsch (Trier) als residierender Domkapitular, Pfarrer Monsignore Dr. Michael Kneib (Bad Kreuznach) als nichtresidierender Domkapitular und der Regens des Trierer Priesterseminars, Monsignore Michael Becker, als Domvikar in ihr Amt an der Hohen Domkirche eingeführt. Lörsch und Kneib folgen auf die emeritierten Domkapitulare Klaus Peters und Hermann Engel.

Das Trierer Domkapitel besteht aus acht Domkapitularen, dem Dompropst als Leiter und dem Domdechanten, der hauptverantwortlich für die Gottesdienste im Dom ist. Das Domkapitel leitet das Bistum im Falle einer Vakanz (nach Emeritierung, Weggang oder Tod eines Bischofs); es trifft die Wahlvorbereitungen und wählt einen neuen Bischof. Im Alltag ist das Domkapitel vor allem die Gebets- und Gottesdienstgemeinschaft der Priester am Trierer Dom und „Hausherr“ der Hohen Domkirche.

Dem Domkapitel gehören auch vier nichtresidierende Domkapitulare an, die als Pfarrer die Verbindung zwischen dem Hohen Dom als Mutterkirche der Diözese und der pfarrlichen Ebene des Bistums repräsentieren. Derzeit vier Domvikare unterstützen das Kapitel bei seinen Aufgaben und tragen Mitsorge für die Feier der Gottesdienste und andere pastorale Angebote im Dom. Informationen zum Trierer Domkapitel sind unter www.bistum-trier.de/bistum-bischof/personen-aemter/das-trierer-domkapitel zu finden.

Das Trierer Priesterseminar gratuliert den neuen Domgeistlichen an der ältesten Bischofskirche Deutschlands und wünscht ihnen Gottes Segen für ihre Aufgaben. (ols)

Foto: Schmitt-paramente/Polykarp Reuss

Ostergruß

Das Bischöfliche Priesterseminar Trier wünscht ein frohes und gesegnetes Osterfest

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Ostergruß

Das Bischöfliche Priesterseminar Trier wünscht ein frohes und gesegnetes Osterfest


 

Jesus sagte zu Thomas: „Streck deine Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ (Joh 20,27)

 

„Der Weg zum Glauben führt über die Wunden.
Sie sind nicht Zeichen der Abwesenheit Gottes, sie werden vielmehr zum Ort der Gottesbegegnung.
Hier können wir, wenn wir nicht fliehen, ‚Gott erlernen‘, wie Martin Buber sagt.
Wunden annehmen zu können ist in Wahrheit Gnade.
Das gilt von den Wunden Jesu und von unseren eigenen Wunden.
Nur über die eigenen Wunden können wir uns den Wunden der anderen nähern.“
                                                                                                                                                                                            (Bischof Franz Kamphaus)

Im Blick auf den an Ostern auferstandenen Christus, den „verwundeten Arzt“, der zum Ursprung unseres Heils geworden ist, wünschen wir allen Besucherinnen und Besuchern unserer Homepage ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Bild: Martha Gahbauer
In: Pfarrbriefservice.de

Spendenübergabe

Übergabe der Spende aus der Spendenaktion im Advent 2017 an das Projekt Rückenwind

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Spendenübergabe

Übergabe der Spende aus der Spendenaktion im Advent 2017 an das Projekt Rückenwind


 

Gott mit Gebeten für die Gaben am Mittagstisch danken – das gehört zur Tischkultur in katholischen Einrichtungen. So auch beim Mittagstisch im Speisesaal des Bischöflichen Priesterseminars in Trier. Zusätzlich das Gebot der Nächstenliebe in die Tat umsetzen. All das erlebte Hans-Peter Pesch, Projektleiter Rückenwind – Hilfen für Angehörige Inhaftierter hautnah im Bischöflichen Priesterseminar in Trier.

Subregens Oliver Laufer-Schmitt lud Pesch zum Mittagessen  ein, um anschließend eine Spende im namhaften dreistelligen Bereich entgegenzunehmen. In der Advents- und  Fastenzeit verzichten die Teilnehmer am Mittagessen auf einen Gang. Das so gesparte Geld wird regelmäßig an Projekte im sozialen Bereich gespendet. Auf Vorschlag einer Teilnehmerin kam dieses Mal das Projekt Rückenwind in den Genuss einer großherzigen Spende. Im Anschluss an das Mittagessen erläuterte Pesch im kleinen Kreis die Arbeit der Ehrenamtlichen für die Angehörigen von Strafgefangenen an der Justizvollzugsanstalt in Wittlich. Die Losung des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer (SKM-Bundesverband) „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“ wird beim Projekt Rückenwind in vorzüglicher Art und Weise umgesetzt. (hp)

Mehr Vernetzung und Kooperation

Experten diskutieren über Zukunft der Priesterausbildung

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Mehr Vernetzung und Kooperation

Experten diskutieren über Zukunft der Priesterausbildung


Trier – Wie sieht angesichts der sinkenden Zahl von Priesteramtskandidaten die Zukunft des Priesterberufs aus und was bedeutet das für die Ausbildung der Kandidaten? Darüber haben Experten und Theologiestudierende in Trier diskutiert. Bei einer Podiumsdiskussion plädierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine stärkere Vernetzung und gute Kooperationen in der Ausbildung und eine betont missionarische Ausrichtung des Priesterberufs.

Unter den Podiumsgästen war auch der Priester und Buchautor Thomas Frings, der mit seinem Buch „Aus, Amen, Ende. So kann ich nicht mehr Pfarrer sein“ 2016 ein großes öffentliches Echo auslöste. Von Moderator Professor Walter Euler auf seine Entscheidung angesprochen, erklärte der inzwischen in einem Benediktinerinnenkloster lebende Frings: „Meine Entscheidung war kein Schnellschuss. Im Lauf einiger Jahre wurden die Gemeinden, wo ich tätig war, immer wieder aufgelöst und fusionierten zu größeren Einheiten. Ich war also immer der letzte Pfarrer der Gemeinde.“ Das habe er als demotivierend empfunden, genau wie das Gefühl, nur noch eine „Kirche für Kinder“ zu machen. Die Eltern seien für Taufen, Kommunion und Firmung gekommen, hätten aber selbst nicht wirklich etwas mit Kirche zu tun haben wollen. Ob die jüngsten Podiumsteilnehmer, der angehende Priester Patric Schützeichel und die Theologiestudentin Carolin Müller, angesichts dieser Erfahrungen nicht abgeschreckt seien, Berufe in der Seelsorge zu ergreifen, wollte Moderator Euler wissen. Sie habe viel Lebendigkeit in der katholischen Jugendarbeit erfahren und fühle sich dadurch gestärkt, erwiderte Müller, die sich in der Schönstatt-Bewegung engagiert. Auf ihre Zukunft in einem Seelsorgeberuf gehe sie daher gelassen zu. Wichtig finden sie und Priesteramtskandidat Schützeichel eine theologische Ausbildung, die Schwerpunkte auf die Gemeinschaft setzt. „Es ist wichtig, dass man sich mit den anderen Kandidaten über den eigenen Glauben austauschen kann, dass man sprachfähig gemacht wird und so authentisch ein Zeugnis des eigenen Glaubens geben kann“, sagte Schützeichel. Die Kooperation und Vernetzung über das eigene Bistum hinaus sei daher wichtig, wenn in Priesterseminaren immer weniger Kandidaten lebten und studierten.

Die Podiumsgäste diskutierten in diesem Zusammenhang, ob es Alternativen zur Ausbildung im Seminar geben könne. In St. Georgen, einem Seminar bei Frankfurt, kämen die Seminaristen aus ganz Deutschland und könnten sich über ihre Berufung, ihren Glauben und ihre Berufswahl austauschen, berichtete der Regens Pater Herbert Rieger. „Es ist wichtig, dass die Kandidaten sehen: Ich mache mich nicht alleine auf den Weg.“ Modelle, wie sie etwa in Paris praktiziert werden, wo Priesteramtskandidaten einem Pfarrer zugeordnet werden und vor Ort lernen, sehe er für Deutschland kritisch. „Ich bin da skeptisch, denn schon jetzt haben die Pfarrer vor Ort ja immer weniger Ressourcen. Ich wüsste nicht, wie sie sich noch nebenbei um die Ausbildung kümmern sollten.“ Dem stimmte auch Professor Pater Karl Wallner, emeritierter Rektor der Hochschule Heiligenkreuz in Österreich zu. Die Hochschule und das dortige überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum erfahren derzeit großen Zulauf, entgegen der Entwicklung andernorts, berichtete er.

„Das Seminar ist eine unverzichtbare Erfahrung. Die jungen Leute, die zu uns kommen, sind sehr individuell, da braucht es eine Phase der ‚Einwurzelung‘, wo sie sich klar werden können über ihre Berufung.“ Theologiestudentin Müller mahnte aber an, dass die Kandidaten möglichst nicht isoliert in den Seminaren leben dürften – der Praxisbezug und die Nähe zur Lebenswelt der Menschen, auch den kirchenfernen, sei wichtig. So könne sie sich durchaus vorstellen, dass Priesteramtskandidaten zumindest eine Zeit lang in Wohngemeinschaften in Pfarreien lebten.

Einig waren sich die Podiumsgäste, dass der missionarische Charakter des Priesterberufs in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen muss. „Der Abwärtstrend bei den Zahlen von Gläubigen und von Priestern ist noch lange nicht unten angekommen. Dem müssen wir aktiv entgegensteuern“, forderte Wallner. „Wer nicht wirbt, stirbt, lautete mal ein Motto. Das gilt auch für uns.“ Die klassische Priesterausbildung, die die Bewerber darauf vorbereite, eine vorhandene Pfarrei gut zu betreuen und zu strukturieren, greife da nicht mehr. „Wir müssen die Leute erreichen wollen mit unserer Botschaft, und wir müssen auch wachsen wollen.“

Bild: Priester und Buchautor Thomas Frings, Theologiestudentin Carolin Müller, Ehepaar Prof. Dr. Ludger Müller und Dr. Petra Ritter-Müller, Priesteramtskandidat Patric Schützeichel, Pater Herbert Rieger, Professor Pater Karl Wallner (vlnr.)

Semesterabschluss

Abschluss des Wintersemester 2017/18 in Sankt Georgen

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Semesterabschluss

Abschluss des Wintersemester 2017/18 in Sankt Georgen


 

Mit Sekt der Bischöfliche Weingüter Trier haben wir heute Mittag das Wintersemester abgeschlossen. Nächste Woche stehen die Prüfungen an, danach geht’s in Exerzitien! In den Semesterferien steht dann für vier Seminaristen von uns, die im Herbst das Studium begonnen haben, ein vierwöchiges Pfarrpraktikum auf dem Plan.

Also: viel zu tun! Aber jetzt heißt es erstmal für die Prüfungen lernen! (fjq) 

„Folge mir nach!“ (Lk 9,51-62)

Gemeinsames Wallfahrtswochenende der Seminarkommunität mit Feier der Admissio

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„Folge mir nach!“ (Lk 9,51-62)

Gemeinsames Wallfahrtswochenende der Seminarkommunität mit Feier der Admissio


Dass die Nachfolge Jesu nicht immer einfach ist, zeigt nicht nur das Lukasevangelium im 9. Kapitel auf eine eindrückliche Weise, sondern auch eine Wallfahrt an der Saar entlang. Doch bevor wir uns mit allen Trierer Seminaristen aus den verschiedensten Richtungen auf den Weg zur Wallfahrtskirche nach Saarburg-Beurig aufgemacht haben, starteten wir unser gemeinsames Wochenende am Freitag mit Gebet, Anbetung und einem ansonsten sehr gemütlichen Abend.

Am Samstagmorgen fuhren wir dann, nachdem Bischof Stephan zu uns gestoßen war, mit dem Zug nach Wiltingen, von wo aus wir unsere kleine Wallfahrt an der Saar begannen. Auf dem Weg begleiteten uns sowohl das Gebet, aber auch das Hochwasser der Saar, sodass auch die Füße vom Wasser nicht verschont blieben. Mit ein bisschen Zuversicht und der guten Führung des Bischofs durch den matschigen Untergrund erreichten wir schließlich die Wallfahrtskirche in Beurig, wo wir nach abschließendem Gebet herzlich vom dortigen Kaplan Florian Dienhart, aber auch von Mitgliedern der Pfarrei mit einer kräftigen Suppe und leckerem Kuchen begrüßt wurden – an dieser Stelle noch einmal vielen Dank! Daran anschließend hatten wir ein sehr anregendes Gespräch mit dem Bischof, in dem die brennenden Fragen der Kommunität hinsichtlich des Priesterbildes nach der Synode und zum Thema Berufungspastoral diskutiert werden konnten.

Am Abend empfingen 5 unserer Seminaristen (Erik Hau, Carsten Mayer, Dominik Schmitt, Bernd Schütz, Patric Schützeichel) innerhalb der Vesper mit der Gemeinde die Admissio, d.h. ihre Aufnahme unter die Kandidaten für das Weihesakrament – ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Nachfolge Jesu.

Doch auch nach dem gemeinsamen Abendessen zeigte sich, dass manche Wege nicht immer einfach sind, vor allem wenn sie mit der Bahn zurückgelegt werden, die unsere Ankunft am Trierer Hauptbahnhof um mehr als eine Stunde verzögerte. Dennoch konnten wir morgens unser Wochenende mit der Messe und einem reichhaltigen Brunch abschließen. Alles in allem also ein Wochenende, an dem die Schwierigkeit so manchen Weges im gemeinsamen Unterwegssein erfahrbar wurde, verbunden natürlich mit viel Spaß und fröhlichem Austausch. (mk)

Sel. Franz Josef Pey, Priester, zweiter Patron des Priesterseminars Trier


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Sel. Franz Josef Pey, Priester, zweiter Patron des Priesterseminars Trier


Das Priesterseminar hat in der Frühmesse am 29. Januar seines zweiten Patrons gedacht, des sel. Franz Josef Pey. Dieser hatte Ende des 18. Jahrhunderts im gerade neu errichteten Trierer Priesterseminar studiert und wurde durch den damaligen Fürstbischof Clemens Wenzeslaus in Kärlich geweiht.
Zurück in Frankreich wurde er im Schatten der französischen Revolution zusammen mit 190 Priestern hingerichtet, da sie sich weigerten, den Eid auf die Zivilkonstitution abzulegen, weil dies mit Ihrem Glauben nicht vereinbar war.
Papst Pius XI. hat Pey., »der mit lächelnder Festigkeit in der Nachahmung seines Meisters lieber in den Tod ging, als dem Gesetze seines Glaubens untreu zu werden« (Balthasar Fischer), am 17.10.1926 seliggesprochen. (ols)
(Das Bild ist eine Zeichnung von Mathias Kremer in Anlehnung an die Statue in der gleichnamigen Pey-Kapelle des Priesterseminars).

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.ps-trier.de/franz-joseph-pey/

„Synodenfrühstück“

Die andere Trierer Synode in Frankfurt

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„Synodenfrühstück“

Die andere Trierer Synode in Frankfurt


Diese Woche hatten die Seminaristen in Sankt Georgen Besuch aus Trier. Subregens Oliver-Laufer-Schmitt und Spiritual Ulrich Laux kamen nach Frankfurt. Für die Studenten den Grundstudiums standen Semestergespräche auf dem Programm und daneben gab es die Möglichkeit etwas Zeit miteinander zu verbringen. Der Dienstagabend wurde mit einem kleinen Apéritif in der Skylounge, über den Dächern Frankfurts, mit einem Impuls des Spirituals beschlossen. Am Mittwochmorgen wurde dann gemeinsam die Laudes gebetet, woran sich das gemeinsame Frühstück anschloss. Danach machte sich der Besuch wieder auf nach Trier, bevor es am Kommunitätswochenende in Trier vom 26. Januar bis zum 28. Januar zu einem Wiedersehen kommt. (CJ)

(Auf dem Foto ist nur ein Teil der 11 Trierer Seminaristen )

 

Gesandte der frohen Botschaft Gottes

Weihbischof Gebert weiht drei Diakone

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Gesandte der frohen Botschaft Gottes

Weihbischof Gebert weiht drei Diakone


Trier – Gesandte der frohen Botschaft Gottes in Gemeinde und Welt sein – das ist Aufgabe der Diakone. Das hat Weihbischof Franz-Josef Gebert am 16. Dezember im Trierer Dom erklärt, wo er Rudolf Esser, Dr. Michael Meyer und Kevin Schirra zu Diakonen geweiht hat. An diesem Sonntag, der auch den Namen „Gaudete – Freuet Euch“ trägt, dürfe sich das ganze Bistum freuen, dass Handeln und Wirken Gottes an den drei Männern besonders deutlich werde, sagte Gebert. Konzelebranten waren unter anderem die Regenten der Priesterseminare in Trier, Michael Becker, und Lantershofen, Dr. Volker Malburg, sowie Bischof Michael Wüstenberg, emeritierer Oberhirte der südafrikanischen Diözese Aliwal.Die Kandidaten stellten mit der Wahl ihres Leitwortes aus der Tageslesung des Propheten Jesaja „Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe“ den Kern des Diakonenamtes dar. Der griechische Begriff „diakonos“ habe mehrere Bedeutungen, erklärte Weihbischof Gebert in seiner Predigt. „Sprachforscher sind sich aber einig, dass der ‚diakonos‘ in Auftrag und Vollmacht eines anderen eine Aufgabe übernimmt.“ Jesaja erfahre in der Lesung, dass der Geist Gottes ihm diesen Auftrag gibt, so Gebert weiter. Dieser Geist durchdringe ihn ganz, so dass die Aufgabe der Verkündigung von Gottes Botschaft zu seiner neuen Lebensaufgabe wird. In dieser Tradition stünden die Diakone. „Sie sind in Vollmacht Gesandte, denen der Geist Gottes in besonderer Weise geschickt wurde.“ Zentrale Aufgabe der Diakone sei es, in der Liturgie die frohe Botschaft, das Evangelium Christi zu verkündigen. „Zentrum Ihres Tuns ist es also, Jesus selber zum Sprechen zu bringen“, fasste der Weihbischof den wesentlichen Auftrag zusammen.Dass es dabei nicht darum gehe, die besten Plätze und eine herausgehobene Stellung zu haben, stellte Gebert mit Blick auf das Evangelium dieses Sonntags dar. Johannes der Täufer habe keine Angst um Verlust seiner Identität gehabt, sondern vielmehr voller Selbstbewusstsein verkündet, er sei der „Rufer in der Wüste“, die Stimme eines Größeren. Als Diener und Verkünder des Heils seien die neuen Diakone vor allem gefordert, sich in den „Dienst derer zu stellen, die am Rand stehen, die zu den Verlierern gehören“. Die Botschaft des Evangeliums schaue gerade diese Menschen besonders an, gebe ihnen Ansehen. Mit einem Zitat aus der alten Liturgie schloss der Weihbischof seine Ausführungen. Dabei sagte der Diakon bei Gottesdienstbeginn zu Bischof oder Priester: „Herr, es ist Zeit, Gott handeln zu lassen.“ Das Bewusstsein für Gottes Handeln wünschte Gebert den neuen Diakonen in dem Dienst, der jetzt ihre Lebensmitte sei.

Alle drei Diakone werden bis Mai 2018 ihr Diakonatspraktikum in ihren bisherigen Einsatzpfarreien absolvieren. Rudolf Esser aus der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll wirkt weiter in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. In Völklingen St. Eligius ist Dr. Michael Meyer aus der Pfarreiengemeinschaft Lebach tätig. Kevin Schirra aus der Pfarreiengemeinschaft Marpingen absolviert sein Praktikum in der Pfarreiengemeinschaft Mayen. Voraussichtlich am Samstag, 19. Mai 2018, wird Bischof Ackermann den Diakonen das Sakrament der Priesterweihe spenden.

Propädeutischer Vorkurs in Dresden

5 Trierer Seminaristen sind mit dabei

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Propädeutischer Vorkurs in Dresden

5 Trierer Seminaristen sind mit dabei


Am Samstag, dem 16. September 2017, hat der propädeutische Vorkurs des Priesterseminars Sankt Georgen im Exerzitienhaus Hoheneichen in Dresden begonnen. Mit dabei sind, neben Kandidaten aus anderen Bistümern,  auch fünf Trierer Seminaristen, die zuvor bereits am Felixianum teilgenommen haben.
Die Teilnehmer am Vorkurs verbringen  die Zeit in dem wunderschön über dem Dresdener Elbtal gelegenen Haus der Jesuiten bis zum 6. Oktober 2017. Alle beginnen im laufenden Wintersemester 2017-2018 ihre Ausbildung im Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Sie stehen also noch am Anfang ihres Weges als Seminaristen. Ziel des Kurses ist es daher auch, sich untereinander besser kennenzulernen und auszutauschen.

Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.

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Was glaubst du denn?

Drei jungen Leute, die ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise leben, die aber vieles verbindet.


Patric Schützeichel, einer unserer Seminaristen, wurde über einen längeren Zeitraum von einem SWR-Redakteur begleitet, um so Einblicke darin zu bekommen, wie er seinen Glauben lebt und wie es mit seinem Wunsch aussieht, in heutiger Zeit Priester werden zu wollen.

Aus dem Material ist jetzt ein Beitrag für das Schulfernsehen entstanden. Er steht unter der Überschrift „Was glaubst Du denn?“ und berichtet, neben Patric Schützeichel, auch noch über zwei junge Gläubige anderer Religionen bei der Auseinandersetzung mit ihrer jeweiligen Religion.

Zitat: „Es ist ein Teil meiner Identität – Zweifel gehören dazu.“ Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen.
Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.“

Dieser Schulfernsehfilm ist jetzt online gegangen; er wird vorab ins Schulfernsehangebot zur ARD Themenwoche „Was glaubt Deutschland“ eingefügt.

http://www.planet-schule.de/sf/filme-online.php?film=10559&reihe=1460

Die Fernsehausstrahlung findet statt am Dienstag, den 14.11.2017 um 7:00h. Didaktische Ergänzungen für den Schulunterricht sind wohl in der Mache und werden ergänzt.